Inhaltsverzeichnis 11-2006

Es ist ein gutes Jahr

Inhalt

Deutsches Glas weltweit gefragt

Die europäische Glasmaschinenindustrie lebt weiter vom Exportgeschäft. Dies gilt auf jeden Fall für die Hersteller aus den beiden größten europäischen Ursprungsländern für Glasmaschinen: Deutschland und Italien. So schätzt das Forum Glastechnik beim Verband Deutscher Maschinen und Anlagenbau e.V. in Frankfurt am Main, dass die Exportquote der deutschen Glasmaschinenindustrie von 73 in 2004 auf 77 % im vergangenen Jahr angestiegen ist. Während die Hersteller von Maschinen und Anlagen zur Fertigung und Veredelung von Flachglas, Hohlglas/Tableware, Rohrglas/Laborglas sowie Spezialglas in 2004 um 28 % gestiegene Auftragseingänge sowohl aus dem Inland als auch aus dem Ausland verbuchen konnten, war der Zuwachs von 24 % in 2005 ausschließlich auf zunehmende Auslandsaufträge zurückzuführen.

Größer, besser und noch internationaler

Das konjunkturelle Dauertief der Glasbranche scheint beendet. Mit großem Optimismus schauen die meisten Aussteller der Glasstec 2006 wieder in die Zukunft. Dies ist das eindeutige Fazit der weltweit wichtigsten Glasmesse, die vom 25. bis zum 28. Oktober in Düsseldorf stattfand. Mehr denn je hat die Glasstec in diesem Jahr ihre internationale Führungsposition behauptet. Sowohl an Ausstellungsfläche als auch bei der Teilnehmerzahl konnte die Glasstec noch weiter zulegen.

Zurück in die Zukunft

Zum Jubiläum eine Rekordbeteiligung: 880 Teilnehmer kamen zu den 34. Rosenheimer Fenstertagen nach Rosenheim. Das Motto „40 Jahre Fenster und Fassaden – mit Erfahrung Zukunft gestalten!“ war gleichermaßen Rückblick und Ausblick. Viele Entwicklungen, beispielsweise die ständige energetische Verbesserung der Bauteile, waren gestern schon wichtig und bestimmen morgen als Megatrend auch die Zukunft.

Änderungen in der Baubranche

Die VOB/B 2006 bringt im kaufmännischen Bereich eines Bauunternehmens gravierende Neuerungen, die im Folgenden kurz erläutert werden. Die Änderungen betreffen den Bereich der Vergütungszahlung, der Zahlungssicherheit und der Insolvenz.

Gebäudeaussteifung mit Durchblick

Grosse Glasflächen in Aussenwänden von Gebäuden sind heute gängige Elemente moderner Architektur. Die tragende und aussteifende Struktur des Gebäudes wird auf ein Minimum reduziert. Oft sind statische Sonderlösungen notwendig, um die geforderte Standsicherheit zu gewährleisten. Könnte man die Glasflächen selbst zur Aussteifung heranziehen, würde man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen – das Gebäude ist stabil und auf kostspielige statische Sonderlösungen kann verzichtet werden.

Die Zukunft der Glasfassaden

Grossflächig verglaste Fassaden stellen besonders dann eine große Herausforderung dar, wenn auf eine mechanische Belüftung oder Kühlung verzichtet wird. In diesem Fall sind die Speichermassen des Raumes, der Sonnenschutz der Glasflächen und die natürliche Lüftung so auszulegen und zu regeln, dass keine unerwünschten Begleiterscheinungen auftreten, wie z. B. eine Überhitzung im Sommer, Zugluft bei Wind oder ein erhöhter Heizenergieverbrauch im Winter. Als Beitrag zu diesem Themenkomplex werden nachfolgend wesentliche Einflussparameter analysiert und Möglichkeiten aufgezeigt, wie durch geeignete Raum- und Fassadenkonzepte thermisch behagliche Räume geschaffen werden können. Zunächst gilt es die Anforderungen an ein thermisches Raumklima und eine Raumlüftung zu betrachten.

Eine wirkungsvolle Alternative

Durch einen grösser werdenden Glasanteil in der Gebäudehülle oder durch steigende Komfort- Bedürfnisse der Nutzer nimmt der Anteil der Isoliergläser mit in den Scheibenzwischenraum (SZR) integrierten Beschattungs-, Blendschutz- oder Vorrichtungen zur Lichtlenkung immer weiter zu. Derartige Isolierglas-Kombinationen haben eine Reihe von technischen Vorteilen, die gerne genutzt werden. Es sind jedoch auch die damit verbundenen technischen Restriktionen zu berücksichtigen.

Symbiose oder Widerspruch?

Energieeffizienzsteigerung stellt für Deutschland und Europa in der nächsten Dekade eine nachhaltige Herausforderung für Umwelt und Volkswirtschaft dar. Mit Einführung der Energieeinsparverordnung 2002 wurden die Anforderungen an den Energiebedarf und die Luftdichtheit von Gebäuden nochmals verschärft. Die EnEV ist die rechtsverbindliche Grundlage für die Festlegungen an den „energiesparenden Wärmeschutz und energiesparende (Heiz-)Anlagetechnik“ für neue und bestehende Gebäude in Deutschland. Sie führte die Wärmeschutzverordnung und die Heizungsanlagen-Verordnung zusammen und verfolgt das Ziel, den Primärenergiebedarf in Gebäuden weiter zu senken.

Öfen in vielen Varianten

Die F & C S.r.l. ist auf die Herstellung von Vorspann- und Biegeöfen zur Flachglasbearbeitung spezialisiert. Um den Betrieb kurz vorzustellen, sprachen wir mit Antonio Mazzaroppi. Sein Name ist in Fachkreisen nicht neu. Als „Sohn einer Ofenbauerfamilie“ ist er seit nunmehr 20 Jahren bekannt. Er entwarf schon vor 18 Jahren einen Vorspannofen , der inzwischen seine „Volljährigkeit“ erreicht und bis heute nichts von seiner Leistungsfähigkeit eingebüßt hat. A. Mazzaroppi hat im Laufe seiner beruflichen Tätigkeit weltweit mehr als hundert Vorspann- und Biegeöfen realisiert.

Effektives Glastrennen mit dem Scheibenlaser

Das auf laserbasierte Glasbearbeitung spezialisierte Unternehmen H2B Photonics und der Laserhersteller Rofin haben ein neues Verfahren für das Trennen von Glas mit dem Scheibenlaser entwickelt. Erstmals zu sehen war die Innovation kürzlich auf der Glasstec in Düsseldorf.

Lüften – aber richtig

Durch Lüften kann – davon war bereits im ersten Teil dieses Artikels in der GLASWELT 9/2006, Seite 30 ff. die Rede – auch der Feuchtigkeitsgehalt der Luft beeinflusst werden. Ob es dabei zu einer Verminderung oder zu einer Erhöhung der absoluten bzw. relativen Luftfeuchtigkeit kommt, hängt davon ab, welches Klima einerseits im Freien gerade herrscht und andererseits im Raum.

Ein Baustoff der Zukunft

Welche Chancen hat der Baustoff Stahl im Fenster- und Fassadenbau? Zu dieser Frage hatte der VFF kürzlich eine Fachveranstaltung organisiert, die von 30 Teilnehmern besucht wurde. „Bis heute hat der Werkstoff Stahl nichts von seiner Aktualität verloren, wenngleich er einer der ältesten produzierten Materialien überhaupt ist“, so Annette Grewe-Pohl von der Flormann Industrievertretungs GmbH in Essen.

Sicherer Halt und gute Optik

Ein neues Befestigungssystem für Glas stellt die Firma LIF vor. Hinter der noch relativ jungen LIF-GmbH steht das gebündelte Wissen der seit Jahrzehnten auf dem Gebiet Glas und Technik bekannten Unternehmen Schneider + Fichtel und Döppner.

Tipps und Trends

leasen oft besser als kaufen

IN DEN LETZTEN JAHRZEHNTEN haben sich neben den bislang bekannten Formen des lang- oder kurzfristigen Bankkredites andere Finanzierungsinstrumente herausgebildet. Eine dieser Finanzierungsformen ist das Leasing. Anfang der er Jahre kam diese besondere Form der Investitionsfinanzierung aus den USA. Im Englischen spricht man von „to lease“, was mit mieten oder pachten übersetzt werden kann.

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