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Gastronomieterrasse auf den Punkt gebracht

Still ruht der See

Das Seevital empfängt seine Gäste am Bodensee mit Blick auf die Schweizer- und Österreichischen Alpen, und will so eine unvergleichliche Auszeit in einer der am stärksten wachsenden Tourismusregionen Deutschlands bieten. Seevital – das steht für Genuss und Entspannung, Eigenschaften die der Geschäftsführer des Hotels Michael Ritter auch auf seine Terrasse übertragen wollte. Dafür sollte die hauseigene Terrasse sich auch komplett schließen lassen um aber auch dann bei jedem Wetter den malerischen Ausblick auf den See genießen zu können.

Auf der rechten Terrassenseite wurde das Lamellendach zweireihig ausgeführt.

Foto: Olaf Vögele

Auf der rechten Terrassenseite wurde das Lamellendach zweireihig ausgeführt.
Die mehrfach gekoppelten Anlagen waren eine Herausforderung bei der Montage.

Foto: Olaf Vögele

Die mehrfach gekoppelten Anlagen waren eine Herausforderung bei der Montage.

Optimale Platzverhältnisse schaffen

Mit einem klaren Anforderungsprofil des Kunden läßt es sich in der Regel gut arbeiten, und so konnten die Spezialisten von Möhn eine Lösung präsentieren, die mit den anderen Erweiterungsarbeiten des Hotels perfekt abgestimmt werden konnte. Die 6-teilige Koppelanlage Typ renson Camargue mit den Einzelmaßen von 6,2 m Tiefe und 4,4 m Breite wurde so auf einer Gesamtlänge von ca. 26 m stützenfrei an einen bauseits erstellten Dachüberhang aus einer Holzkonstruktion angeschlossen. Die Standsäulen im vorderen Bereich auf einem Streifenfundament montiert, bieten auch bei Wind und Wetter eine hohe Standsicherheit. So wurden in Verbindung der Gewerke Überdachung und Lamellendach eine Gesamttiefe der Terrasse von 8,5 m und 247 m2 Fläche an der Seepromenade realisiert. Ergänzt wird diese Fläche um ca. 18 m2 durch den mit einer Carmargue überdachten Barbereich in den Abmessungen 6,2 m × 2,9 m.

Wind und Wetter von vorne

Bei einer umlaufenden Länge der Lamelldächer von 39 m und einer Durchganghöhe ergeben sich ca. 110 m2 offene senkrechte Fläche, die bei besten Wetter einen fantastischen Blick auf den Bodensee bieten. Um auch bei Wind oder Regen optimal geschützt zu sein, wurden seitliche Senkrechtbeschattungen Typ Fixscreen integriert, die mit einem Glasfasergewebe ausgestattet wurden. Neben dem Sonnen- und Wetterschutz bieten sie zugleich auch Sichtschutz. Für den Gastronomen immer dann interessant wenn es um das Thema Veranstaltung geht, und etwas Privatatmosphäre gewünscht ist. Alle Behänge sind motorisiert und können über eine KNX-Steuerung per Fernbedienung in die gewünschten Positionen verfahren werden.

Die Großzügigkeit der Terrasse läßt viele individuelle Gestaltungsmöglichkeiten für den Gastronomen zu.

Foto: Olaf Vögele

Die Großzügigkeit der Terrasse läßt viele individuelle Gestaltungsmöglichkeiten für den Gastronomen zu.

Die Montage will gut geplant sein

Besondere Anforderungen stellten das Zusammenspiel der verschiedenen Gewerke und das Zusammenspiel vor Ort. Durch entsprechende Koordination zwischen den Gewerken konnte immer ein guter Kompromiss gefunden werden, um zügig arbeiten zu können. Im Bereich der Dachanschlüsse wurden die Details schon vorher geklärt, um auch hier möglichst wenig Störfaktoren einfliessen zu lassen.

Kosten und Nutzenanalyse

Natürlich hat der Gastronom neben dem Blick auf eine gelungene Ausführung auch die Kosten im Visier. Gehen wir hier mal von einer hohen sechsstelligen Summe aus, die für ca. 250 m2 überdachte Terrasse ausgegeben wurden, so wird man bei entsprechender Auslastung schnell feststellen das sich die Amortisierung schon nach weniger als 24 Monaten einstellen wird.

Nicht vergessen darf man bei der Beratung von Sonnen- und Wetterschutz nicht den MarketingEffekt einer solchen Terrasse. Leute kommen vorbei um sich das Ganze anzusehen, und kommen wieder weil sie begeistert sind.

Letztlich macht es beim Seevital Hotel die sinnvolle Kombination der Produkte aus. Der Gast sitzt egal welches Wetter, entspannt auf der Terrasse und ist zufrieden. Und ein zufriedener Gast ist ein guter Gast.

Olaf Vögele

Das 6-teilige Lamellendach der Seeseite wurde an eine bauseits erstellte Holzkonstruktion angeschlossen.

Foto: Olaf Vögele

Das 6-teilige Lamellendach der Seeseite wurde an eine bauseits erstellte Holzkonstruktion angeschlossen.

Aus der Sicht des Spezialisten …

Rainer Möhn hat sich vom Sonnensegelbauer zum Spezialisten im Sonnenschutz entwickelt. Mit seinen Projekten setzt er Akzente und bekommt so auch die Empfehlungen für interessante Folgeaufträge.

GLASWELT – Was macht guten Sonnenschutz in der Gastronomie aus?

Rainer Möhn – Kommt darauf an, denn es gibt keine pauschale Lösung oder die eierlegende Wollmichsau. Wir schauen uns jedes Objekt an und erarbeiten zusammen mit dem Gastronomen seine für ihn passende Lösung.

GLASWELT – Der Qualitätsgedanke wird bei Ihnen sehr hoch gehalten. Bedeutet das für Sie einen erhöhten Aufwand bei Ihrer täglichen Arbeit?

Möhn – Nein, überhaupt nicht. Arbeitet man qualitativ hochwertig, kostet das nur einmal Geld, weil man Mitarbeiter schulen muss. Arbeitet man qualitiv nur mittelmäßig, gibt es immer wieder Fehler die der Kunde reklamiert. Das kostet dann immer wieder Geld, und erhöht auch den Zeitaufwand.

GLASWELT – Es wird immer sehr schnell über den Preis diskutiert. Ist das auch ihre Philosophie?

Möhn – Sicher sind die Kosten immer sensibel zu betrachten. Jedoch sollte man den Nutzen gegenüberstellen um hier die korrekte Entscheidungsgrundlage zu erhalten. Die Frage lautet dann, passen die Vorstellungen des Kunden zu seinen Anforderungen auf der Terrasse. In vielen Fällen können wir als Spezialisten bessere Lösungen aufzeigen, die zudem kosteneffizienter sind.

Foto: Möhn GmbH

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