Josko kann 6 % wachsen und will Nummer 3 werden im deutschen Holz-Alu-Segment

Josko Fenster und Türen GmbH: Stefan Wagner, Johann Scheuringer, Thomas Litzlbauer
01.04.2019 -

Der oberösterreichische Fensterhersteller Josko hat seine gute Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr fortgesetzt: Der Umsatz wurde um 6 % auf 146,3 Mio. Euro gesteigert. Im Segment Holz/Alu-Fenster, in dem man bereits als Marktführer in Österreich gilt, gelang ein Wachstumsschritt auf 17 %. Auch in Deutschland wurden beachtliche Zuwächse verzeichnet.

Josko sei bereits Nr. 4 im Holz/Alu-Bereich in Deutschland, ist man selbst überzeugt. Bis 2020 will man in den Top 3 der Hersteller sein – dafür wird auf neue deutsche Vertriebsstandorte und -partnerschaften gesetzt. Zwei neue Flagship-Center in München und Stuttgart stärken das Josko-Standing als Premiummarke im süddeutschen Raum zusätzlich.

Konkret hat Josko im österreichischen Gesamtmarkt seinen Marktanteil auf wertmäßig 10,9 % gesteigert. 75 % des Umsatzes von 146,3 Mio. erzielt der Hersteller mit Fenstern und Ganzglas-Systemen. Haustüren machen 12 %, Innen-türen 9 % des Umsatzes aus. Die verbleibenden 6 % verteilen sich auf Naturholzböden und Lösungen beim Sonnenschutz. Auch der Start in das Geschäftsjahr 2019 sei vielversprechend verlaufen, die Auftragseingänge stimmen das Management positiv.

Die wirtschaftliche Entwicklung bei Josko nützt CEO und Mehrheitseigentümer Johann Scheuringer für eine große Investitionsoffensive in die eigene Qualität: 15 Mio. Euro wird in den kommenden beiden Jahren beispielsweise in eine neue Produktions- und Logistikhalle in Kopfing investiert: Dort soll vor allem die Kernkompetenz Großflächen-Elemente, also Produkte mit einem Gewicht von 400 kg und mehr, weiter gestärkt werden. Mit Abfertigung und direkter Lieferung zur Baustelle durch den eigenen Fuhrpark, um Kundenanforderungen weiterhin optimal erfüllen zu können.

Das neue Aluminium-Bearbeitungszentrum, das unter anderem für die Neuheit ‚One‘ errichtet wird, macht Josko nach Holz und Kunststoff auch im Werkstoff Alu zum unabhängigen und eigenständigen Hersteller.

CEO Johann Scheuringer zum Josko-Erfolgskonzept: „Wir schwimmen gegen den Strom: Anders als die Mehrheit der Branche, die primär Komponenten zu kaum unterscheidbaren Massenfabrikaten zusammenbaut, setzen wir bei Josko seit jeher auf unsere Eigenständigkeit – auf eigene Entwicklungen und eigene Fertigung an unseren beiden oberösterreichischen Standorten. Das ist der einzige Weg, unsere Vision zu erfüllen: Freude und Werte für jedes Zuhause zu schaffen.“

www.josko.at 

 

 

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