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vetroSwitch von Meyer Lehn

Das leisten schaltbare Gläser

Bei diesem Besprechungsraum mit gläserner Trennwand und Tür, lassen sich die Gläser bei Bedarf opak schalten.

Foto: Mayer Lehn GmbH

Bei diesem Besprechungsraum mit gläserner Trennwand und Tür, lassen sich die Gläser bei Bedarf opak schalten.

Die Mayer Lehn GmbH verfügt über fast 10 Jahre Erfahrung in der Verarbeitung von schaltbaren Folien, einschließlich des Exports in Regionen mit dauerhaft hohen Temperaturen, in denen Hightemp-Folien verlangt werden.

Eingesetzt wird vetroSwitch u. a. in Büros und Konferenzräumen, in Hotels und Gastronomiebetrieben, in Wohnräumen, Wintergärten sowie in Krankenhäusern und Arztpraxen. Auch in Haustüren wurde die Technologie bereits integriert. Die Weiterverarbeitung zu Isolierglas nimmt laut Sauerwein einen wachsenden Anteil ein und macht heute fast 50 Prozent aus. Dabei lässt sich vetroSwitch per Schalter und Fernbedienung steuern und in Smart Home -Systeme integrieren

Kern der schaltbaren vetroSwitch Gläser von Mayer Lehn ist eine PDLC-Folie (Polymer Dispersed Liquid Crystal), die zwischen zwei Glasscheiben einlaminiert wird. „Wir nutzen eine PDLC-Folie mit Flüssigkristallen, dadurch erfolgt der Wechsel zwischen transparent und blickdicht innerhalb von Millisekunden“, erklärt Robin Sauerwein.

Bei Stromzufuhr ordnen sich die Kristalle und das Glas wird klar; ohne Spannung erscheint die Fläche milchig. „Bedient wird das Glas durch einen Lichtschalter. Bei einem Stromausfall bleibt das Glas matt“, so Sauerwein.

Für 3. Mio. Schaltungen ausgelegt

Die Folien sind technisch auf eine hohe Zahl an Schaltvorgängen ausgelegt. „Wir gewähren eine Garantie von 5 Jahren. Die Folien sind für über 3 Mio. Schaltzyklen ausgelegt“, so Robin Sauerwein gegenüber der GW.

Der Energiebedarf bleibt im Betrieb gering: Der Verbrauch liegt bei maximal 5 Watt. Geliefert werden können Scheiben mit einer Breite von bis zu 1,79 Metern, womit auch großflächige Anwendungen in Trennwänden, Türen oder Fassaden realisierbar sind.

Die Inbetriebnahme ist einfach: „Der Anschluss der Gläser erfolgt durch einen Elektriker. Die Bedienung funktioniert wie bei einem Lichtschalter, das Glas kann ein- und ausgeschaltet werden.“

Vorteile der schaltbaren Gläser

„Im Vergleich zu Jalousien oder Vorhängen bietet das schaltbare Glas mehrere konstruktive und funktionale Vorteile. Es schaltet deutlich schneller. Zudem werden Verbundgläser eingesetzt, wodurch die Lösung dünner ist als ein Isolierglasaufbau“, erläutert Sauerwein. „Auch eine teilflächige Schaltung der Folie ist möglich.“ Damit lassen sich einzelne Bereiche einer Glasfläche gezielt verschatten, während andere transparent bleiben.

Für die kommenden Jahre erwartet Robin Sauerwein eine deutliche Erweiterung der Funktionalitäten: „Künftig werden u. a. farbige Folien eine Rolle spielen, vor allem dunkle Folien, welche zusätzlich einen Sonnenschutz bieten.“

Matthias Rehberger

Robin Sauerwein, Geschäftsführer der Mayer Lehn GmbH

Foto: Matthias Rehberger / GW

Robin Sauerwein, Geschäftsführer der Mayer Lehn GmbH

Was leistet ­vetroSwitch?

Technologie: PDLC-Folie

Verarbeitung: als Verbundglas und Isolierglas,

Maximale Glasbreite: bis 1,79 m

Energieverbrauch: maximal 5 Watt,

Lebensdauer: Über 3 Mio Schaltzyklen

Verhalten bei Stromausfall: Glas bleibt matt

Garantie: 5 Jahre

Einsatzbereiche: Büros, Konferenzräume, Hotels, Wohnräume, Praxen, Fassaden, Haustüren

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