Regelmäßige Wartung und der Tausch verschlissener Komponenten können die Lebenszeit von Türen um Jahre verlängern: Die neue Reparaturverriegelung von Roto richtet sich an Verarbeiter und Servicebetriebe, die Haustüren instandsetzen oder technisch aufrüsten. Hauptschlösser, Anschluss-Sets und Zubehör sind separat erhältlich und lassen sich je nach Einbausituation kombinieren. Dieser modulare Aufbau reduziere die Variantenvielfalt und entlaste die Lagerhaltung im Service- und Ersatzteilgeschäft. Die Reparaturverriegelung ersetzt Mehrfachverriegelungen in den meisten Türsystemen.
Zwei Hauptschlösser, drei Anschluss-Sets
Kern der Lösung sind die Verriegelungen „Safe H | H650“ für drückerbetätigte und „Safe C | C600“ für zylinderbetätigte Außentüren. Das H650 ist für eine maximale Drückerkraft von 20 kg ausgelegt. Das C600 ist nach einer Schlüsselumdrehung rückdruckgesichert. Da sich beide Schlösser auch im eingebauten Zustand umkehren lassen, eignen sie sich für rechts und links angeschlagene Türen. Die Dauerlaufeigenschaften beider Verriegelungen sind geprüft und zertifiziert. Hauptschloss und Verlängerung mit Zusatzverriegelung werden getrennt geliefert. Zur Wahl stehen drei Anschluss-Sets: Set 2B mit zwei Bolzenverriegelungen, Set 2H mit zwei Kreiszungenverriegelungen und Set 2C mit einer Kombiverriegelung. Alle Komponenten haben korrosionsbeständige, kratzfeste Oberflächen. Optional erhältliche Zwischenstulpe erweitern die Einsatzmöglichkeiten und erlauben die Anpassung an unterschiedliche Einbausituationen im Bestand.
Fixierte Schubstange
Bei der Montage soll die fixierte Schubstange Fehler beim Ablängen vermeiden. Die benötigte Länge lässt sich direkt von der vorhandenen Tür auf die Anschlussteile übertragen. Diese sind mit „T“ für oben (Top) und „B“ für unten (Bottom) gekennzeichnet, um Verwechslungen auszuschließen. Die optionalen Zwischenstulpe werden mit dem Hauptschloss und den Anschlussteilen verbunden. Verbindungslaschen decken die Koppelstellen im Türfalz ab.
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Foto: Roto