Ein bedeutender Fortschritt für den Standort Verl in Nordrhein-Westfalen ist erreicht: Gemeinsam mit dem Bau- und Dienstleistungsunternehmen Goldbeck hat der Tür- und Torhersteller Teckentrup Mitte März das Rohbaufest seiner neuen Produktions- und Logistikhalle gefeiert. Mit der Fertigstellung der Betonsohle sowie der tragenden Gebäudestrukturen verläuft die Erweiterung des Unternehmenssitzes planmäßig und markiert einen wichtigen Schritt in der Weiterentwicklung des Standorts.
Auf einer Gesamtfläche von rund 4.900 m2 entstehen moderne Produktions- und Logistikbereiche. Herzstück ist ein 2.450 m2 großes Warenlager, ergänzt durch vier spezialisierte Produktionszonen für die Langgutbearbeitung, den Zuschnitt von Gips- und Mineralwolle, die Herstellung von Stahleinlagen sowie die Instandhaltung. Vier Krananlagen werden künftig den innerbetrieblichen Materialfluss optimieren und effiziente Abläufe sicherstellen. Auch das Thema Nachhaltigkeit spielt eine zentrale Rolle: Das Hallendach wird mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet, die eine Leistung von rund 410 kWp erreicht und zur Energieunabhängigkeit des Unternehmens beiträgt. Der Bau, der im Juli 2025 begonnen hat, liegt im Zeitplan, die Fertigstellung und Übergabe sind für Ende Mai 2026 vorgesehen.
Die neue Halle entsteht in systematisierter Bauweise, bei der wesentliche Bauelemente industriell vorgefertigt und auf der Baustelle montagefertig zusammengefügt werden. Dieses Verfahren ermöglicht eine wirtschaftliche, schnelle und qualitativ hochwertige Umsetzung. Die enge Zusammenarbeit beider Partner zahlt sich dabei sichtbar aus. Bereits im Jahr 2024 hatten Teckentrup und Goldbeck am Standort Verl gemeinsam ein Parkhaus für Mitarbeitende realisiert.
Mit der Erweiterung stärkt Teckentrup gezielt seine Zukunftsfähigkeit. Durch modernisierte Produktionsprozesse und optimierte Materialflüsse werden Effizienz und Leistungsfähigkeit weiter gesteigert. Der Abschluss des Rohbaus stellt dabei einen wichtigen Meilenstein dar. In den kommenden Wochen folgen der Innenausbau, die Installation technischer Anlagen sowie abschließende Arbeiten am Gebäude. Nach der geplanten Fertigstellung wird die neue Halle zügig in den laufenden Betrieb integriert und soll die Entwicklung des Standorts nachhaltig vorantreiben.