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Kurz Notiert

Die strategische Neuausrichtung der Do Fenster Gruppe ist gescheitert: Evers Bauelemente Rothenburg hatte bereits Insolvenz angemeldet, nur Wochen nach der verkündeten Fusion mit Meissner Fenstertechnik. Am 11.12. erfolgte die Insolvenzanmeldung von Meissner. Für die Do Fenster Gruppe ist es bereits die zweite Insolvenz einer Tochtergesellschaft. Das Unternehmen war auch Muttergesellschafterin des Fensterherstellers Helmut Meeth Fenster GmbH & Co. KG. Diese wurde 2023 übernommen, 2025 kam es hier zur Insolvenzanmeldung. Mittlerweile ist dieses Unternehmen abgewickelt. Der Fall hatte in der Fensterbranche deutschlandweit für Aufsehen gesorgt.

Drutex hat Abschied von seinem Gründer nehmen müssen: Leszek Gierszewski verstarb am 4.12.2025 im Alter von 75 Jahren. Der Visionär machte eine beispiellose Karriere, baute ein Fensterimperium auf und wehrte eine Übernahme durch Familienangehörige ab. Nach einem Abstecher als Dozent an der polnischen Militärakademie begann er 1982 mit einem Freund, Blumentöpfe herzustellen. Angefangen hat er mit einem Freund mit dem Unternehmen Drutex mit Maschendrahtzäunen (Drut ist das polnische Wort für Draht). 1994 nahm Drutex seine erste Produktionslinie für PVC-Fenster in Betrieb, und fünf Jahre später, begann die Produktion von Aluminiumfenstern. 2002 startete die Holzproduktion. 2023 erzielte Drutex einen Umsatz von 1,5 Mrd. Złoty (350 Mio. Euro) und einen Nettogewinn von fast 250 Mio. Złoty (60 Mio. Euro). 2024 listete Forbes Gierszewski auf Platz 15 der reichsten Polen. Sein Vermögen wurde auf 3,4 Mrd. PLN geschätzt. Der Gründer von Drutex sorgte auch 2019 für Schlagzeilen. Der Geschäftsmann beschuldigte Familienmitglieder versucht zu haben, das Unternehmen illegal zu übernehmen.

Kneer-Südfenster: Erstmals nicht auf der Frontale vertreten. Geschäftsführer Florian Kneer begründet die Entscheidung mit dem Rückzug zahlreicher namhafter Fensterhersteller, der die Attraktivität der Messe deutlich mindere. „Die Fensterbau Frontale verändert sich spürbar: Zahlreiche namhafte Fensterhersteller haben für 2026 ihre Teilnahme abgesagt. Für Kneer-Südfenster war diese Entwicklung ein deutliches Signal. Ein rundum positives Messeerlebnis, wie wir es über viele Jahren kannten, ist unter diesen Voraussetzungen nicht mehr gegeben“, erklärt Kneer. „Es ist uns nicht leichtgefallen, aber wenn kaum noch relevante Aussteller im Bereich Fenster und Haustüren vor Ort sind, wird die Messe für unsere Kunden und potenzielle Neukunden deutlich weniger attraktiv.“ Statt auf die Nürnberger Messe zu setzen, will Kneer-Südfenster künftig verstärkt alternative Formate nutzen, um den direkten Kontakt zu Kunden und Partnern zu pflegen. Dazu zählen regionale Messen ebenso wie eigene hausinterne Veranstaltungen.

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