Am ersten Veranstaltungstag standen die Produktwelten im Fokus: Vorgestellt wurden unter anderem sieben Varianten von Lamellendächern sowie Pergolen, Markisen, ZIP-Screens und weitere Outdoor-Living-Systeme. In den Pausen konnten die Produkte im Ausstellungs- und Schulungsbereich direkt besichtigt und im Detail analysiert werden.
Digitale Helferlein
Der zweite Tag widmete sich dem Angebots- und Konfigurationstool „Maker“. Schulungsleiter Mario Galla erläuterte Funktionen, Arbeitsweise und Vorteile des Systems. Mit dem Tool lassen sich komplexe Sonnenschutzlösungen wie Tuchpergolen, Lamellendächer oder Screens in wenigen Minuten konfigurieren. Preise und Margen werden automatisch berechnet, Montagepositionen und Zuschläge sind integriert, manuelle Kalkulationen und typische Fehlerquellen entfallen. Maker führt Anwender strukturiert durch alle relevanten Parameter, von Maßen und Farben bis hin zu Lichtoptionen, Entwässerung oder Zubehör. Auch individuelle Anpassungen wie veränderte Stützenlängen lassen sich einfach berücksichtigen. Ein zentraler Vorteil ist die integrierte Visualisierung: Angebote können mit Bildern ergänzt werden und vermitteln dem Kunden frühzeitig einen realistischen Eindruck.
Darüber hinaus ermöglicht das Tool die Erstellung, Speicherung und Überarbeitung von Angeboten im eigenen Firmendesign. Dienstleistungen wie Montage können ergänzt, Mehrwertsteuersätze korrekt abgebildet werden. Die Plausibilisierung reduziert Fehlkonfigurationen und erhöht die Datenqualität deutlich.
Flankiert wird das System durch Schulungen mit Präsenzterminen und Online-Seminaren. Ergänzend wurden Digitalisierungsziele skizziert: effizientere Prozesse, schnellere Entscheidungen und eine bessere Datenbasis, unterstützt durch einen digitalen Reklamationsworkflow.
Zufriedene Teilnehmer
Die Veranstaltung verdeutlichte, wie stark digitale Tools, vernetzte Prozesse und praxisorientierte Schulungen die Branche verändern. Die Teilnehmer erhielten einen umfassenden Einblick in Produkte, Fertigung und Systeme, und damit auch in die wachsenden Synergien zwischen Leiner und Gibus, bevor es per PKW oder Flugzeug wieder zur Rückreise nach Deutschland ging,