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Rewindo: PVC-Altfenster-Recycling steigt auf 141.595 Tonnen

Rewindo verzeichnete 2025 einen Zuwachs von 32,3 Prozent bei den Recyclingmengen von PVC-Altfenstern und artverwandten Produkten.

Rewindo

Rewindo verzeichnete 2025 einen Zuwachs von 32,3 Prozent bei den Recyclingmengen von PVC-Altfenstern und artverwandten Produkten.

Die Rewindo GmbH Fenster-Recycling-Service, Bonn, meldete für das Jahr 2025 eine deutliche Steigerung der Recyclingmenge. Mit einem Zuwachs von 32,3 Prozent wurde die höchste Wachstumsrate seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 2002 erreicht. Insgesamt wurden 141.595 Tonnen PVC-Altfenster und zugehörige Produkte recycelt, nach 131.000 Tonnen im Vorjahr.

Im Bereich der Post-Consumer-Produkte wurden laut Recovinyl (Database RecoTraceTM) 58.358 Tonnen PVC-Altfenster, -Rollläden und artverwandte Produkte erfasst. Dies entspricht einer Zunahme gegenüber den 44.109 Tonnen des Jahres 2024. Zusätzlich fielen 83.237 Tonnen Produktions- und Verarbeitungsabfälle an. Das Unternehmen leistet damit einen Beitrag zur Erreichung der Recyclingziele von VinylPlus®, der Selbstverpflichtung der europäischen PVC-Branche.

Recyclingquote erreicht 94,5 Prozent

Im Jahr 2025 konnte Rewindo die Menge der thermischen Verwertung von PVC-Altfenstern in Müllverbrennungsanlagen gegenüber 2024 halbieren. Dies steht im Einklang mit den umweltpolitischen Zielen der Bundesregierung, die sich in den Vorgaben des Kreislaufwirtschaftsgesetzes und der Gewerbeabfallverordnung widerspiegeln. Die Recyclingquote für erfassbare und verfügbare Altfenster stieg im selben Zeitraum auf 94,5 Prozent, nach 87 Prozent im Jahr 2024. Der Ergebnisbericht für die Recyclingmengen 2025 wurde von Conversio erstellt und von ecocycle unabhängig überprüft und auditiert.

Einsparungen bei CO2 und Energie

Der Materialkreislauf für PVC-Altfenster trägt zur Ressourcenschonung bei und reduziert den CO2-Fußabdruck sowie den Energieverbrauch. Eine Studie von myclimate für Rewindo zeigt, dass eine Tonne Rezyklat Einsparungen von zwei Tonnen CO2 und 14.600 KWh Strom ermöglicht. Auf das Jahr 2025 umgerechnet, wurden durch Rewindo und seine Partner 283.200 Tonnen CO2 und über zwei Millionen KWh elektrische Energie eingespart.

Die gewonnenen Rezyklate fanden zu 70 Prozent im Großteil bei der Produktion neuer PVC-Fensterprofile Verwendung. Weitere 20 Prozent wurden zur Herstellung von PVC-Rohren eingesetzt, und 10 Prozent entfielen auf sonstige Profilanwendungen.

Gründe für das Wachstum und Ausblick

Michael Vetter, Geschäftsführer von Rewindo, führt die Zuwachsraten auf mehrere Faktoren zurück. Dazu gehören ein Anstieg energetischer Sanierungen und Abbruchprojekte. Wohnungsunternehmen legen demnach aufgrund des aktuellen Marktumfeldes im Neubau verstärkt den Fokus auf den Gebäudebestand. Ein weiterer entscheidender Faktor war der Ausbau des Rewindo-Netzwerkes und der Recyclingpartnerschaften entlang der Wertschöpfungskette für PVC-Fenster. Zudem wurde die Anzahl der Annahmestellen für kleinere oder Kleinstmengen von PVC-Altfenstern auf bundesweit über 100 erweitert. Dieses Bring-System ergänzte das Hol-System der Recyclingpartner und erhöhte die verfügbare Altfenstermenge.

Für die kommenden Jahre erwartet das Unternehmen ein weiteres Wachstum, jedoch voraussichtlich nicht in der Größenordnung des Jahres 2025. Vetter betont, dass der energetische Sanierungsbedarf im Gebäudebestand hoch ist und Potenzial für die Zukunft bietet. Gesetzliche Vorgaben und Klimaziele beschleunigen diese Entwicklung, wovon auch die PVC-Fensterbranche profitiert. Die Branche bietet Produkte an, die Lösungen für die Transformation des Gebäudebestandes bereitstellen.

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