Somfy Felgueiras (Portugal) / Anthony Micallef
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Die Somfy Gruppe (Somfy) hat am 15. Oktober 2026 ihre neue Produktionsstätte in Portugal offiziell eingeweiht. Nach dem Projektstart 2022 ist das Werk vor einigen Monaten in die Betriebsphase übergegangen. Auf 25.000 Quadratmetern arbeiten derzeit 80 Beschäftigte, bis Ende 2027 soll ihre Zahl auf 125 steigen.
Somfy erweitert Fertigung und Lieferkette
Das Werk in Felgueiras soll zu einem der drei größten Fertigungsstandorte des Unternehmens werden. Bei voller Auslastung bietet der Standort bis zu 700 Arbeitsplätze. Mit Felgueiras erweitert Somfy seine Fertigungskapazitäten. Das Werk ist Teil eines geografisch ausgewogenen Industrienetzwerks in Europa, Nordamerika und Asien. Zugleich soll das Werk die Versorgung stabiler und planbarer machen.
Somfy Felgueiras (Portugal) / Anthony Micallef
In Felgueiras produziert Somfy den Rollladenantrieb LT50. Seit Kurzem ist dort auch die Produktion des J4S io Protect angelaufen. Der Funkantrieb für Raffstoren hat eine geräuschlose Bremse. Felgueiras ist die zweite Fertigungsstätte von Somfy für dieses Produkt.
Somfy verknüpft den Ausbau mit einer zuverlässig gesteuerten Lieferkette: „Über unsere Produkte und Lösungen hinaus wollen wir unseren Kunden eine zuverlässige und durchgängig professionell gesteuerte Lieferkette bieten“, erklärt Sébastien Picot, CEO der Somfy Gruppe. „Die Fabrik in Felgueiras erweitert unsere globale Reichweite, bringt uns näher an unsere Kunden und bietet ihnen die Liefersicherheit, die sie von uns erwarten. Sie steht für unseren Anspruch an operative Exzellenz und hilft uns, effizienter, agiler und langfristig leistungsfähiger zu werden.“
Somfy Felgueiras (Portugal) / Anthony Micallef
Werk senkt Energie- und Wasserverbrauch
Schon bei der Planung hat Somfy einen sparsamen Umgang mit Energie und Wasser berücksichtigt. Das Werk steht im Zusammenhang mit dem Klimaziel der Gruppe. Bis 2030 sollen die Emissionen aus dem eigenen Betrieb gegenüber 2019 halbiert werden. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette sollen die Emissionen je verkauftem Antrieb ebenfalls um 50 Prozent sinken.
Konkret setzt das Werk auf freie Kühlung (Free Cooling), Wasserrückgewinnung und Photovoltaik. Ein Gebäudemanagementsystem (BMS) überwacht laufend Heizung, Lüftung, Beleuchtung und weitere technische Anlagen. So lässt sich der Energieverbrauch optimieren und in Echtzeit nachverfolgen.
„Mit diesem Werk haben wir das Know-how von Somfy in Energie- und Gebäudetechnik, operativer Exzellenz und industrieller Innovation gebündelt“, betont Stanislas Dupouyet, Werksleiter in Felgueiras. Er resümiert: „Teams aus dem gesamten Konzern haben gemeinsam einen zukunftsfähigen Standort aufgebaut und dabei die Werte und die Kultur von Somfy an eine neue Generation portugiesischer Mitarbeitender weitergegeben. Die ersten Ergebnisse sind sehr ermutigend. Sie bestärken uns darin, Felgueiras zu einem Referenzstandort zu machen, der die Leistung der gesamten Gruppe stützt“.
Quelle: ar / Somfy