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Gestellpool Europe und BOX ID werden Partner

Mehr Durchblick beim Gestellumlauf 

Ein Transportgestell ist unterwegs – doch wo genau, seit wann und wann steht es wieder zur Verfügung? Sobald Gestelle das eigene Werksgelände verlassen, verlieren viele Glas- und Fensterbetriebe den klaren Blick auf ihre Ladungsträger. Die Folgen sind Rückfragen, Suchaufwand, lange Umschlagszeiten und unnötig gebundenes Kapital.

Gestellpool Europe und BOX ID lösen dieses Branchenproblem jetzt gemeinsam: mit GESAid, einer vernetzten Trackinglösung, deren Tracker nur ein Drittel von marktübliche Lösungen kosten.
Gestelle tragen die Lieferkette.

Dennoch endet die digitale Transparenz häufig am Werkstor. Standortinformationen liegen in unterschiedlichen Systemen, Erfassungen finden nicht durchgängig statt und an den Übergängen zwischen Glasverarbeiter, Fensterbauer, Baustelle und Rücktransport entstehen Lücken. Dann fehlt nicht nur ein Standort. Es fehlt die belastbare Grundlage für tägliche Entscheidungen: Welche Gestelle sind verfügbar? Welche stehen schon zu lange bei einem Empfänger? Welche lassen sich für die nächste Auslieferung einplanen?

Genau hier setzt GESAid an. Die gemeinsam von Gestellpool Europe und BOX ID entwickelte Lösung verbindet bezahlbare Tracker mit einem branchenweiten Empfangsnetzwerk und den bestehenden Prozessen des Gestellmanagements. So werden aus einzelnen Signalen nutzbare Informationen – auch über Unternehmens-, Standort- und Systemgrenzen hinweg.

Das Pilotprojekt bei HoffmannGlas wird gemeinsam von Gestellpool Europe und BOX IDumgesetzt (v. l.): Ralf Kolb (Senior Sales Manager BOX ID), Frank Hoffmann (Versandleiter HoffmannGlas), Patrick Müller (Projektmanager Gestellpool Europe) und Matthias Piekarczyk (CSO BOX ID).

Gestellpool Europe

Das Pilotprojekt bei HoffmannGlas wird gemeinsam von Gestellpool Europe und BOX IDumgesetzt (v. l.): Ralf Kolb (Senior Sales Manager BOX ID), Frank Hoffmann (Versandleiter HoffmannGlas), Patrick Müller (Projektmanager Gestellpool Europe) und Matthias Piekarczyk (CSO BOX ID).

Der Preis öffnet den Weg in die Breite

Tracking scheiterte bislang häufig am Preis: Wer große Gestellbestände ausstatten will, muss jeden zusätzlichen Euro mit der Zahl der Gestelle multiplizieren. Hohe Hardwarekosten begrenzen so häufig den Rollout oder verhindern ihn ganz.
GESAid verändert diese Rechnung: Die neu entwickelte Tracker-Lösung kostet in der Anschaffung nur ein Drittel dessen, was aktuell vergleichbare Angebote am Markt kosten.

Damit wird eine flächige Ausstattung wirtschaftlich deutlich leichter zugänglich. Der Nutzen entsteht nicht erst bei der Suche nach einem einzelnen Gestell. Mehr Sichtbarkeit ermöglicht es, Bestände und Verfügbarkeiten verlässlicher zu beurteilen, Rückholungen gezielter zu organisieren und die Umschlagsdauer zu verkürzen.

Gestelle können schneller wieder für Auslieferungen eingesetzt werden. Das senkt den Bedarf an zusätzlichem Bestand und reduziert den operativen Abstimmungsaufwand.

Matthias Piekarczyk, CSO BOX ID, unterstreicht: „Gestellpool Europe bringt Netzwerk und Branchenkompetenz in unsere Partnerschaft mit ein, BOX ID die digitale Transparenz. Gemeinsam ermöglichen wir den Glas- und Fensterbetrieben, den Umlauf ihrer Transportgestelle sowie die jeweiligen Bestände und deren Verfügbarkeit noch effizienter zu planen und zu steuern.“

Geballte Power mit GESAid: GESAid verbindet das Branchennetzwerk von Gestellpool Europe mit der Technologie von BOX ID zu einem gemeinsamen Empfangsnetzwerk.

Gestellpool Europe

Geballte Power mit GESAid: GESAid verbindet das Branchennetzwerk von Gestellpool Europe mit der Technologie von BOX ID zu einem gemeinsamen Empfangsnetzwerk.

Ein Netzwerk statt einer Insellösung

Der Tracker allein löst das Problem jedoch nicht. Entscheidend ist, ob ein Gestell entlang seines Umlaufs immer wieder erkannt wird. Deshalb verbindet GESAid digital angebundene Gestelle mit stationären und mobilen Erfassungspunkten, Apps, Software und den beteiligten Unternehmen. Jeder zusätzliche Teilnehmer und jeder neue Empfangspunkt erhöht die Netzabdeckung und Informationsdichte. So wächst mit dem Netzwerk der Nutzen für alle Beteiligten.

Felix Spangenberg, Geschäftsführer Gestellpool Europe

Gestellpool Europe

Felix Spangenberg, Geschäftsführer Gestellpool Europe

Dazu Felix Spangenberg, Geschäftsführer Gestellpool Europe: „Unser Branchennetzwerk ist über viele Jahre gewachsen. Gemeinsam mit BOX ID entwickeln wir dieses Netzwerk weiter. So schaffen wir eine neue Qualität der Transparenz über den Verbleib der jeweiligen Transportgestelle von Glasverarbeitern, ebenso wie von Fensterbauern. Damit bieten wir unseren Mitgliedern einen zusätzlichen Mehrwert für ihr Gestellmanagement.“

Pilotprojekt bei HoffmannGlas – Vom Standort zur konkreten Entscheidung 

Wie sich das gemeinsame Empfangsnetzwerk im Alltag bewährt, wird derzeit zusammen mit HoffmannGlas, einem Betrieb der Semco-Gruppe und Mitglied von Gestellpool Europe, unter realen Bedingungen erprobt.

Dazu erläutert Alexander Akgül, technischer Geschäftsführer der Semcoglas Holding: „Bei der Übernahme von HoffmannGlas traf Semcoglas mit dem bereits bewährten Gestellpool-System auf die BOX-ID-Technologie an deren Gestellen und wir haben uns gefragt, wie sich beides zusammenbringen lässt. Die neue Kooperation und die Weiterentwicklung im Rahmen eines Gemeinschaftsprojekts bieten für uns die idealen Voraussetzungen für ein sehr gutes Ergebnis und führt zu einer effizienteren Gestellverwaltung.“

Im Pilotprojekt werden die Komponenten von GESAid im laufenden Betrieb getestet. Im Fokus stehen Empfangsabdeckung, Datenqualität und die praktische Nutzung entlang der Logistikkette. Die Erkenntnisse fließen unmittelbar in die Weiterentwicklung ein. Mehr dazu erfahren Interessiert auf der glasstec 2026 in Düsseldorf.

Mehrwert für die Anwender

Gestellpool Europe

Mehrwert für die Anwender

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