Lumeso automatisiert mit einer KI-Lösung manuelle Prozesse im Vertriebsinnendienst der Flachglasindustrie und stärkt damit die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Produktionen.
Wo sind unsere Gestelle, und warum weiß es oft niemand genau? Für viele Glas- und Fensterbetriebe ist fehlende Transparenz im Umlauf von Ladungsträgern ein tägliches Problem. Gestellpool Europe und Box Id gehen dieses Branchenproblem nun gemeinsam als Partner an, mit Gesaid, einer vernetzten Trackinglösung, deren Tracker in der Anschaffung lediglich ein Drittel des Preises marktüblicher Systeme betragen.
Wenn eine Scheibe zu Bruch geht, zählt jede Minute. Die Notverglasungsfolie von C. R. Laurence of Europe bietet eine temporäre Lösung, die Öffnungen in kürzester Zeit staub- und wetterfest verschließt. Im Interview mit der GW erläutert Nathalie Peters die Einsatzbereiche, Grenzen und die praktische Handhabung auf der Baustelle.
Der Monteur steht auf der Baustelle und benötigt eine Information zu einem Auftrag: Welche Ausführung wurde vereinbart? Gibt es zusätzliche Unterlagen? Oder hat sich bei einem Termin etwas geändert? Solche Fragen lassen sich schnell beantworten, wenn die benötigten Informationen direkt vor Ort verfügbar sind. Mit einem mobilen KI-Assistenten ist das einfach möglich.
Steigende Energiekosten und die zunehmende Elektrifizierung verändern die Rahmenbedingungen in der Glasbranche. Der Bedarf an elektrischer Energie wächst, während sich Produktionsprozesse nur begrenzt an Preisschwankungen anpassen lassen. Batteriespeicher können hier als Puffer zwischen Netz und Produktion wirken und die Energieversorgung flexibilisieren. Hier erfahren Sie, wie das geht.
Mit Italian glassWAYS startet Gimav, der italienische Verband der Zulieferer von Maschinen und Zubehör für die Glasverarbeitung, ein neues Projekt zur koordinierten Präsentation italienischer Unternehmen auf internationalen Fachmessen. Die Premiere findet auf der glasstec 2026 vom 20. bis 23. Oktober in Düsseldorf statt.
Die Revitalisierung des Bürogebäudes „B37" in Unterhaching zeigt, wie energetische Sanierung, moderne Hochleistungs-Isoliergläser und funktionierende Recyclingprozesse bei der Transformation des Gebäudebestands zusammenwirken. Ein wichtiger Aspekt war dabei der Erhalt der Bestandsfenster, ausgestattet mit neuen Fassadengläsern.
Bei der Renovierung des 5-Sterne-Hotels Grand Villa Argentina nahe der Altstadt von Dubrovnik musste ein 4000 kg schweres Glaselement in eine Fassade eingesetzt werden – unter einem drei Meter auskragenden Vorsprung, mit lediglich 6 mm Spielraum und bei starkem Wind. Das bayerische Montageunternehmen Heavydrive übernahm den Einsatz.
Fünf Jahre nach der Inbetriebnahme einer systron 5027proHD hat glasmetall Günter Temmel aus der Südsteiermark seine Glasbearbeitung um eine zweite Anlage ergänzt. Seit Kurzem ist eine Systron 3525proMD mit Wasch- und Trocknungsstation im Einsatz. Ausschlaggebend für die Investition waren steigende Kapazitätsanforderungen, ein wachsendes Projektgeschäft und der Wunsch nach mehr Flexibilität.
Was wäre, wenn man als Glasverarbeiter einen KI-Assistent (= Branchensoftware) einfach fragen könnte, was man wissen möchte? Oder wenn aus einer eingehenden Kundenanfrage bereits der passende Vorgang entsteht, ohne alle Informationen von Hand zu erfassen? Hier kommen digitale Assistenten mit KI-Funktionen ins Spiel. Diese können die Mitarbeiter von Glasbetrieben bei wiederkehrenden Aufgaben im Arbeitsalltag unterstützen, wie etwa die digitale Assistentin Cori, die Teil der Branchenlösung som.Glas ist.
Eine digitale Assistenz kann Glasverarbeiter bei vielen Routineaufgaben im Alltag entlasten. Im dritten Teil unserer Serie zeigen wir, wie KI-Assistenten wie Cori von SOM-Software wichitge Informationen schneller verfügbar machen, Prozesse vereinfachen und dadurch für die Mitarbeiter mehr Freiräume für Beratung, Planung und anspruchsvolle Aufträge schaffen.
CRL hat jetzt eine Notverglasungsfolie zur temporären Sicherung von Glasschäden im Programm, mit der sich gesprungenes Glas kurzfristig sichern lässt. Die selbstklebende Folie hält Glassplitter zusammen, bildet eine temporäre Sicherheitsbarriere und schützt gegen Witterungseinflüsse sowie Verschmutzung, bis eine fachgerechte Reparatur erfolgt.
Mobile Gebäude stellen besondere Anforderungen an die Verglasung: Temperaturunterschiede, wechselnde Höhenlagen und Transportbelastungen wirken auf die Isoliergläser ein. Der Anbieter deutsche TechTinyHouse setzt bei seinen Tiny Houses auf Warme Kante-Abstandhalter von Swisspacer und, wenn Druckausgleich notwendig ist, auf den Swisspacer Air. Hier erfahren Sie die Details.
Im ersten Halbjahr 2026 konnte Şişecam trotz globaler Unsicherheiten seine erfolgreiche Entwicklung weiter fortsetzen. Mit Fokus auf operative Flexibilität, Effizienz und nachhaltige Investitionen stärkte das Unternehmen seine Marktposition und erzielte bedeutende Fortschritte in Europa, so der Konzern.
Bis zur glasstec 2026 ist es nicht mehr weit. Als Weltleitmesse der internationalen Glasbranche will sie in einem anspruchsvollen Marktumfeld Innovationen aufzeigen, den internationalen Austausch stärken und Orientierung geben. Welche Schwerpunkte gesetzt werden, welche neuen Formate geplant sind und warum die Messe gerade jetzt wichtig ist, erfahren Sie im Gespräch der GW mit glasstec Director Daniel Feische.
Wie lässt sich KI in Produktionsprozesse integrieren, wie können Fassadengläser unsere Städte lebenswerter machen? Und wie können kleine und mittlere Glasbetriebe aus solchen Ideen marktfähige Produkte entwickeln? Antworten darauf sucht das Innovationsnetzwerk Nextglass, das von Dr.-Ing. Matthias Seel, Leiter des Glass Competence Centers der TU Darmstadt, gemeinsam mit Unternehmen der Glasbranche initiiert wurde.
Der Arbeitskreis „Warme Kante“ des Bundesverbands Flachglas (BF) veranstaltet am Mittwoch, 23. September 2026, ein Online-Forum via Microsoft Teams. Die Veranstaltung gibt einen Überblick über die Ziele und Schwerpunkte des Arbeitskreises, informiert über aktuelle Projektergebnisse und bietet Raum für Fragen aus der Praxis.
Synerglass-Soft ist seit rund 30 Jahren auf Software-Lösungen für die Glasbranche spezialisiert und seit kurzem ein eigenständiges Unternehmen. GW Redakteur Matthias Rehberger sprach mit Peter Dixen, ein langjähriger Software-Spezialist für Glas und neuer Synerglass-Soft-Teilhaber, über die strategische Ausrichtung des Unternehmens, Veränderungen für Glasverarbeiter, Digitalisierung und den Einsatz von KI in der Glasbranche.
Mit einem gemeinsamen Großprojekt treiben Saint-Gobain und die AGC Group die Dekarbonisierung der Floatherstellung voran: Im spanischen Avilés entsteht ein hybrider Schmelzofen, dessen Schmelzprozess zu 75 % mit Strom betrieben werden soll. Der Bau startet im Januar 2027, die Glas-Produktion soll in der zweiten Jahreshälfte 2027 anlaufen.
Mehrfach gebogene Gläser, gewellte Fassaden, sphärische Kuppeln – Heavydrive ist mit seiner Hebetechnik weltweit dort im Einsatz, wo Standardlösungen an ihre Grenzen kommen. GW-Redakteur Matthias Rehberger befragte Günter Übelacker, Gründer von Heavydrive, zu Trends, Technik, Herausforderungen bei der Montage komplexer Glaselemente.
Wo häufig nüchterne Praxisatmosphäre vorherrscht, geht das Roka-Versorgungszentrum in Stuttgart andere Wege: Auf 750 m² verbindet es das komplette Spektrum der Zahnmedizin mit einem Raumkonzept, das Patienten die Anspannung nehmen soll. Im Mittelpunkt des Interieurs stehen Trennwände von feco, die bauphysikalische Anforderungen und gestalterischen Anspruch ansprechend vereinen.
Das 1989 in Belgrad, Serbien, gegründete Unternehmen Profiglass hat sich von einem kleinen Familienbetrieb zu einem verlässlichen Lieferanten von Isolierglas entwickelt. Heute konzentriert sich der Zulieferer für Fensterbauer auf ein zentrales Prinzip: eine gleichbleibende Produktqualität zu liefern, auf die sich Kunden in ihrer eigenen Serienproduktion verlassen können.
Mit der Online Stress Calculation (OSC) bringt Glaston eine neue Methode auf den Markt, mit der sich die Sicherheit von thermisch vorgespanntem Glas (ESG) lückenlos nachweisen lässt. Die Lösung ist direkt in das Betriebssystem der Vorspannlinie integriert und liefert für jede produzierte Scheibe Messwerte zu Oberflächenspannung, Mittelzonenzugspannung sowie eine Abschätzung des Bruchbildes – ohne das Glas zu zerstören.
Beim Einstieg in die eigene ESG-Fertigung setzte die Flachglas Schweiz von Anfang an auf eine lückenlose optische Prüfung ihrer Gläser. Die Wahl fiel auf den Temper Scanner 5D von Viprotron, der seither fest in den Produktionsablauf eingebunden ist. Er liefert präzise Messdaten zu Verwerfungen, Anisotropien und White Haze und unterstützt so eine durchgängig hohe Fertigungsqualität.
AGC Glass Europe hat die Umweltkennwerte seiner Low-Carbon- und Standardgläser erneut verbessert. Sowohl das Treibhauspotenzial (GWP) als auch der Recyclinganteil wurden nach Unternehmensangaben deutlich optimiert. Die aktualisierten Werte sind durch von unabhängigen Stellen verifizierte EPDs bestätigt.