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Gestellpool Europe und BOX ID werden Partner

Mehr Durchblick beim Gestellumlauf

Häufig endet die digitale Transparenz am Werkstor. Sobald die Gestelle das eigene Werksgelände verlassen, verlieren viele Glas- und Fensterbetriebe den klaren Blick auf ihre Ladungsträger.

Genau hier setzt GESAid an. Die von Gestellpool Europe und BOX ID entwickelte Lösung verbindet bezahlbare Tracker mit einem branchenweiten Empfangsnetzwerk und den bestehenden Prozessen des Gestellmanagements. So werden aus einzelnen Signalen nutzbare Informationen – auch über Unternehmens-, Standort- und Systemgrenzen hinweg.

Tracking scheiterte bislang oft am Preis: Wer große Gestellbestände ausstatten will, muss jeden zusätzlichen Euro mit der Zahl der Gestelle multiplizieren. Hohe Hardwarekosten begrenzen so den Rollout oder verhindern ihn ganz.

GESAid verändert diese Rechnung: Die neu entwickelte Tracker-Lösung kostet in der Anschaffung nur ein Drittel vergleichbarer Systeme.

Damit wird eine flächige Ausstattung wirtschaftlich leichter zugänglich. Der Nutzen entsteht nicht erst bei der Suche nach einem einzelnen Gestell. Mehr Sichtbarkeit ermöglicht es, Bestände und Verfügbarkeiten verlässlicher zu beurteilen, Rückholungen gezielter zu organisieren und die Umschlagsdauer zu verkürzen. Lassen sich die Standzeiten der Gestelle verkürzen, erfordert das einen geringeren Gesamtbestand und senkt zudem den operativen Abstimmungsaufwand.

Dazu Matthias Piekarczyk, CSO BOX ID: „Gestellpool Europe bringt Netzwerk und Branchenkompetenz in unsere Partnerschaft mit ein, BOX ID die digitale Transparenz. Gemeinsam ermöglichen wir den Glas- und Fensterbetrieben, den Umlauf ihrer Transportgestelle sowie die jeweiligen Bestände und deren Verfügbarkeit noch effizienter zu planen und zu steuern.“

Der Tracker allein löst das Problem jedoch nicht. Entscheidend ist, ob ein Gestell entlang seines Umlaufs immer wieder erkannt wird. Deshalb verbindet GESAid digital angebundene Gestelle mit stationären und mobilen Erfassungspunkten, Apps, Software und den beteiligten Betrieben. Jeder zusätzliche Teilnehmer und jeder neue Empfangspunkt erhöht die Netzabdeckung und Informationsdichte. So wächst mit dem Netzwerk der Nutzen für alle Beteiligten.

Dazu Felix Spangenberg, Geschäftsführer Gestellpool Europe: „Unser Netzwerk ist über viele Jahre gewachsen. Gemeinsam mit BOX ID entwickeln wir es nun weiter. So schaffen wir eine neue Qualität der Transparenz über den Verbleib der jeweiligen Transportgestelle von Glasverarbeitern, ebenso wie von Fensterbauern.“

Pilotprojekt bei HoffmannGlas

Wie sich das gemeinsame Empfangsnetzwerk im Alltag bewährt, wird derzeit mit HoffmannGlas (Semco-Gruppe), und Mitglied von Gestellpool Europe, unter realen Bedingungen erprobt.

Dazu Alexander Akgül, technischer Geschäftsführer von Semcoglas: „Bei der Übernahme von HoffmannGlas traf Semcoglas mit dem bewährten Gestellpool-System auf die BOX ID-Technologie an deren Gestellen und wir haben uns gefragt, wie kommt beides zusammen. Die neue Kooperation und die Weiterentwicklung im Rahmen eines Gemeinschaftsprojekts bieten für uns ideale Voraussetzungen für ein sehr gutes Ergebnis und zur effizienteren Gestellverwaltung.“

Im Pilotprojekt werden die Komponenten von GESAid im laufenden Betrieb getestet. Im Fokus stehen Empfangsabdeckung, Datenqualität und die praktische Nutzung entlang der Logistikkette. Die Erkenntnisse fließen unmittelbar in die Weiterentwicklung ein. 

glasstec: Halle 14 C 24

Felix ­Spangen­berg, Geschäfts­führer ­Gestellpool ­Europe

Foto: Gestellpool Europe

Felix ­Spangen­berg, Geschäfts­führer ­Gestellpool ­Europe

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