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Schmalz: Passives Rumpfbeuge-Exoskelett NEXO Pro

J. Schmalz GmbH

Rückenbeschwerden zählen zu den häufigsten Ursachen für Arbeitsausfälle in körperlich anstrengenden Berufen. Die J. Schmalz GmbH erweitert ihr Portfolio in der ergonomischen Handhabung um das Rumpfbeuge-Exoskelett NEXO Pro. Das passive System reduziert die Muskelbelastung, verringert die Ermüdung und soll die Leistungsfähigkeit über eine gesamte Schicht erhalten. Für Unternehmen ergeben sich daraus weniger Ausfallzeiten und stabilere Kapazitäten in Hochlastphasen.

Schmalz hat in den vergangenen Jahren Exoskelette in realen Einsatzszenarien begleitet – unter anderem in der Logistik sowie in der Holz- und Metallbearbeitung. Die Rückmeldungen aus diesen Anwendungen flossen direkt in die Entwicklung des NEXO Pro ein. Das Ergebnis: ein System, das sich schnell anziehen und selbstständig einstellen lässt und sofort einsatzbereit ist.

Federsystem unterstützt ohne Kompression der Wirbelsäule

Das NEXO Pro arbeitet rein mechanisch. Ein Federsystem nimmt die Kraft beim Vorbeugen auf und gibt sie beim Aufrichten zurück. Dabei unterstützt es den Rücken bei der Rumpfbeuge, ohne die Wirbelsäule zusätzlich zu komprimieren. Kräfte werden über einen Außenrahmen in die Oberschenkel umgeleitet.

Atmungsaktive, waschbare Materialien ermöglichen den Einsatz im Innen- und Außenbereich. Die Ein- und Ausschaltfunktion lässt sich mit einem einzigen Handgriff bedienen. Ein akustisches Feedback bestätigt den Schaltzustand auch ohne Blickkontakt. Alle Gurte und Bedienelemente stellen die Nutzer werkzeuglos ein – ebenso Stärke und Unterstützungsbeginn. Das Exoskelett ist in zwei Größen erhältlich.

Einsatzfelder reichen von Logistik bis Metallbearbeitung

Das NEXO Pro eignet sich für alle Tätigkeiten mit wiederholten Bück- und Hebebewegungen. Typische Einsatzfelder sind die Kommissionierung und Lagerlogistik, das Be- und Entladen von Maschinen in der Holz- und Metallbearbeitung sowie Montage- und Nachbearbeitungsaufgaben an großflächigen Bauteilen. Auch im Warenein- und -ausgang unterstützt das System – einschließlich räumlich begrenzter Bereiche wie Lkw-Laderäume und Container.

Neben der körperlichen Entlastung sieht Schmalz einen weiteren Effekt: Körperlich anspruchsvolle Tätigkeiten werden attraktiver, wenn technische Unterstützung sichtbar vorhanden ist. Der Einsatz von Exoskeletten kann so die Arbeitgeberattraktivität in Branchen mit hoher körperlicher Belastung stärken.

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