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Vertrotech: Sicherheitsgläser für Krankenhäuser

Moderne Krankenhäuser stellen hohe Anforderungen an Architektur und Technik. Neben Funktionalität und Hygiene rücken Aspekte wie Tageslicht, Transparenz und Aufenthaltsqualität zunehmend in den Fokus. Glas spielt dabei eine zentrale Rolle.

In sicherheitsrelevanten Bereichen wie Fluren, Rettungswegen oder Intensivstationen reicht herkömmliche Verglasung jedoch nicht aus. Hier kommen Brandschutzverglasungen zum Einsatz, die Sicherheit mit gestalterischen und hygienischen Anforderungen verbinden.

Brandschutzverglasung Contraflam Lite in den Innenhof-Fassaden des Interdisziplinären Tumorzentrums ITZ in Freiburg

Werner Huthmacher

Brandschutzverglasung Contraflam Lite in den Innenhof-Fassaden des Interdisziplinären Tumorzentrums ITZ in Freiburg

Gläser für eine „heilende Architektur“

Im Sinne einer „heilenden Architektur“ tragen großzügige Glasflächen zur Verbesserung des Raumklimas bei. Sie ermöglichen Tageslichtnutzung, schaffen Sichtbeziehungen und unterstützen nachweislich das Wohlbefinden von Patient:innen und Personal.

Gleichzeitig bieten glatte Glasoberflächen hygienische Vorteile, da sie leicht zu reinigen sind und die Einhaltung hoher Standards im Umgang mit Keimen wie MRSA unterstützen. Ergänzende Beschichtungen können zudem akustische Eigenschaften verbessern und Privatsphäre gewährleisten.

Passive Sicherheit mit Brandschutzglas

Brandschutzverglasungen übernehmen eine wichtige Funktion: Sie verhindern die Ausbreitung von Feuer und Rauch, strukturieren Brandabschnitte und sichern Flucht- und Rettungswege. Typische Einsatzbereiche sind Flure, Treppenhäuser, Aufzugslobbys, Türen sowie Trennwände in sensiblen Bereichen.

Gerade in Krankenhäusern ist dies von besonderer Bedeutung. In Intensivstationen oder Operationsbereichen sind Patient:innen häufig nicht mobil und auf Unterstützung angewiesen. Eine kontrollierte Evakuierung erfordert daher Zeit – Zeit, die durch funktionierende Brandschutzsysteme gewonnen wird. Gleichzeitig müssen technische Anlagen, medizinische Geräte und Versorgungsinfrastrukturen geschützt werden.

Das leisten Sicherheitsgläser von Vetrotech 

Brandschutzgläser ermöglichen im Normalbetrieb Transparenz und Sichtbeziehungen, reagieren im Brandfall jedoch als schützende Barriere. Mehrschichtige Systeme wie Contraflam von Vetrotech verändern unter Hitzeeinwirkung ihre Eigenschaften und werden opak.

Brandschutzverglasung Contraflas Structure im zentralen Erschließungsbereich im Zahnklinikum Tübingen

Patric Colling

Brandschutzverglasung Contraflas Structure im zentralen Erschließungsbereich im Zahnklinikum Tübingen

Dadurch wird die Durchsicht verhindert und die Ausbreitung von Flammen sowie Wärmestrahlung reduziert. Gleichzeitig tragen sie dazu bei, Panik zu vermeiden und Fluchtwege klar zu definieren.

Die Leistungsfähigkeit solcher Verglasungen wird in Feuerwiderstandsklassen definiert. Je nach System erfüllen sie Anforderungen von 30, 60, 90 oder 120 Minuten Feuerwiderstand. Neben dem Schutz vor Flammen wird auch die Begrenzung der Temperatur auf der dem Feuer abgewandten Seite berücksichtigt, um angrenzende Bereiche zu sichern.

Systemlösungen aus Profilen und Glas

Für den Einsatz in medizinischen Einrichtungen ist die Kombination aus Verglasung und geprüften Profilsystemen entscheidend. Nur im Zusammenspiel mit passenden Rahmen, Türen und Beschlägen kann die geforderte Schutzwirkung zuverlässig erreicht werden. Gleichzeitig müssen alle Komponenten den geltenden Normen und Vorschriften entsprechen – von bauordnungsrechtlichen Anforderungen über Brandschutzrichtlinien bis hin zu Hygiene- und Barrierefreiheitsvorgaben.

Moderne Brandschutzverglasungen erfüllen diese Anforderungen und ermöglichen gleichzeitig eine architektonisch anspruchsvolle Gestaltung. Sie verbinden Sicherheit, Hygiene und Komfort und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Funktionalität und Qualität von Gesundheitsbauten.

Brandschutzverglasung Contraflam Lite in den Innenhof-Fassaden des Interdisziplinären Tumorzentrums ITZ in Freiburg

Werner Huthmacher

Brandschutzverglasung Contraflam Lite in den Innenhof-Fassaden des Interdisziplinären Tumorzentrums ITZ in Freiburg