Zum 1. Mai 2026 tritt Julien Thiery die Rolle des Marketing & Sales Director bei Swisspacer an. Er übernimmt die Verantwortung von Sarah Sattler, die künftig eine neue Position in der Saint-Gobain Gruppe einnimmt. Mit seiner langjährigen Erfahrung in der Gruppe soll er die strategische Ausrichtung vorantreiben mit Fokus auf Kundennähe, Innovation und Marktbearbeitung.
Der BF-Nachhaltigkeitspreis 2026 zeichnete innovative Lösungen aus – darunter neue Verfahren zur Auftrennung von Isolierglas sowie zukunftsweisende Recyclingansätze. Zu den diesjährigen Preisträgern zählen Hegla, Lisec, Swisspacer und Technoform. Sie wurden für Konzepte ausgezeichnet, die zu mehr Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit in der Glasbranche beitragen. Im Folgenden erfahren Sie, wofür die Unternehmen ausgezeichnet wurden.
Mit der gemeinsamen Fachtagung zu Statistik und Markt haben der VFF und der BF am 28. April 2026 in Frankfurt zentrale Entwicklungen im Bau- und Glasmarkt eingeordnet. Der Markt zeigt sich robust, doch strukturelle Hemmnisse bleiben, so die Verbände. Für 2026 prognostizieren sie beim Fenstermarkt ein Wachstum zwischen +1,9 Prozent und +3,1 Prozent, beim Außentürenmarkt zwischen +1,8 Prozent und +2,9 Prozent.
Mit den neuen CAM-Anforderungen (Mindestumweltkriterien in Italien) steigen die Ansprüche an Materialien bei der Isolierglas-Herstellung deutlich. Durch geprüfte Formulierungen, lückenlose Rückverfolgbarkeit und nachhaltige Produkte ohne kritische Stoffe schafft die Fenzi Group für ihre Kunden die Basis, um CAM zu erfüllen und damit für regulatorische Sicherheit und eine dauerhafte Produktqualität zu sorgen.
Swisspacer hat im April in Lengwil ein neues Technology Center eröffnet und führt dort Entwicklung, Validierung und Qualitätssicherung zusammen. Damit will der Spezialist für Warme-Kante-Systeme seine Innovationsprozesse beschleunigen und den Schweizer Hauptsitz als zentralen Knotenpunkt für Forschung und Entwicklung weiter ausbauen.
Am Standort Lodelinsart hat AGC Glass Europe eine neue Linie für Fineo Vakuumisolierglas in Betrieb genommen. Damit vervierfacht sich die Kapazität, während sich die Lieferzeiten auf rund zwei Wochen halbieren.
Die Semco-Glasgruppe hat sich 2025 trotz schwieriger Rahmenbedingungen stabil entwickelt, so die Geschäftsleitung. Der Umsatz lag bei rund 450 Mio. Euro und einer Produktionsleistung von etwa 12 Mio. m2 Glas. Gleichzeitig fordert Semco von der Politik verlässliche politische Rahmenbedingungen, um Investitionen und Wachstum langfristig abzusichern.
Zwei Tage voller Austausch, Innovationen und persönlicher Begegnungen. Unsere Bilderstrecke zeigt viele Momente – von spannenden Vorträgen über intensive Diskussionen bis hin zu besonderen Begegnungen und Auszeichnungen innerhalb der Branche.
Im Fokus der Meisterteam-Jahrestagung 2026 in Melle standen Mitarbeiter und Unternehmer. Trotz schwieriger Konjunktur zeigt sich die Verbundgruppe stabil. Energiewende, Modernisierung und Fachkräfteentwicklung setzen die zentralen Themen für die weitere Ausrichtung der Betriebe.
Rund 175 Teilnehmer zeigten beim GlasKongress 2026: Die Branche steht vor großen Herausforderungen – aber auch vor großen Chancen. Die Stimmung vor Ort war geprägt von Offenheit, Austausch und es war – trotz der aktuell schwierigen Marktlage – zu spüren, die heimische Glasbranche will die Zukunft aktiv gestalten.
Mit dem Baustart des Glaskompetenzzentrums in Torgau nimmt ein zentrales Projekt für die Glasbranche konkrete Formen an. Der neue Standort soll Ausbildung, Forschung und industrielle Praxis enger verzahnen und Impulse für Innovation, Technologietransfer und Fachkräftesicherung setzen.
Die von Apollo Global Management verwalteten Fonds wollen den Glashersteller Nippon Sheet Glass Company übernehmen. Die Transaktion mit einem Unternehmenswert von rund 3,7 Mrd.US-Dollar markiert die bislang größte Private-Equity-Investition von Investor Apollo in Japan.
AGC Glass Europe hat durch unabhängige Dritte geprüfte EPD für seine Pyrobel-Brandschutzgläser veröffentlicht. Darunter sind auch „Low-Carbon Pyrobel“-Varianten, die bei gleichen Brandschutzeigenschaften ein deutlich geringeres Treibhauspotenzial (GWP) aufweisen. Insgesamt wurden 16 EPD auf der INIES-Plattform publiziert.
Die NSG Group (zu der auch Pilkington zählt) hat den erfolgreichen Abschluss eines Demonstrationsversuchs zur Herstellung von Floatglas unter Einsatz von Deckglas aus ausgedienten Photovoltaik-(PV)-Modulen bekannt gegeben.
In Krankenhäusern muss Glas mehr leisten als nur Transparenz. Neben Licht, Hygiene und Aufenthaltsqualität spielt vor allem der Brandschutz eine zentrale Rolle. Moderne Brandschutzverglasungen verbinden Sicherheit mit Design und ermöglichen offene, helle Raumkonzepte, ohne Kompromisse beim Schutz einzugehen.
Effizientes und prozesssicheres Glashandling ist ein zentraler Faktor in der industriellen Glasbearbeitung. Die automatisierte Portalbeladung von systron stellt hierfür eine technisch ausgerichtete Lösung dar. Sie ist speziell für die vertikale Glasbearbeitung konzipiert und unterstützt stabile Abläufe in industriellen Produktionsumgebungen.
Bei Sollingglas wird Re-Use von Glas zur praxisnahen Option – auch im Denkmalschutz. Ein aktuelles Projekt zeigt, wie über 100 Jahre alte, mundgeblasene Fensterscheiben zu schlanken Isoliergläsern weiterverarbeitet werden. Damit lassen sich historische Substanz, Energieeffizienz und Ressourcenschonung miteinander verbinden.
Der Metallbautag 2026 in Saalfelden bot Anfang April nicht nur fachliche Impulse und intensiven Austausch, sondern stand vor allem im Zeichen der Verleihung des Österreichischen Metallbaupreises 2026. Die ausgezeichneten Projekte zeigen eindrucksvoll die Leistungsfähigkeit und Vielfalt der Branche.
Metro Performance Glass zählt zu den führenden Glasherstellern in Neuseeland und setzt seit Jahrzehnten auf eine enge Zusammenarbeit mit Lisec. Durch den konsequenten Einsatz automatisierter Anlagen und integrierter Softwarelösungen optimiert das Unternehmen seine Produktionsprozesse und sichert eine hohe Produktqualität bei gleichzeitig kurzen Lieferzeiten.
Alte Fensterscheiben müssen nicht zwangsläufig im Recycling landen. Forschende der Hochschule München zeigen, dass sich jahrzehntealtes Flachglas für neue Isoliergläser wiederverwenden lässt. Dieses Re-Manufacturing kann Ressourcen schonen, Abfall vermeiden und den CO2-Ausstoß deutlich reduzieren, hier die Details.
Im Herzen von Lille zeigt das Projekt Emblem, wie sich anspruchsvolle Architektur und Ressourcenschonung verbinden lassen. Großflächige Glasfassaden treffen hier auf leistungsfähige Isoliergläser und effiziente Randverbundsysteme von Swisspacer, die Energieverluste reduzieren und maßgeblich zur BREEAM-Zertifizierung „Excellent“ beitragen.
Mit einem neuen digitalen Planungstool für das Glasgeländersystem Swissrailing Light stellt Glas Trösch eine browserbasierte Anwendung vor, die eine strukturierte und effiziente Geländerplanung ermöglicht. Entwürfe lassen sich direkt im Konfigurator erstellen und anpassen und in die weitere Bearbeitung überführen.
Ein Pariser Sanierungsprojekt verbindet historische Architektur mit moderner Fassadentechnik: Im Innenhof der Chambre des Notaires entstand eine gebogene Glasfassade über mehrere Geschosse. Zentrale Rolle spielen dabei die flexiblen Super Spacer Abstandhalter, das Toleranzen ausgleichen, um die Dauerhaftigkeit des Randverbunds zu sichern.
Bei den Wohntürmen Louise und Marie in Antwerpen übernimmt eine großformatige Glaswand zentrale bauphysikalische Funktionen. Die Konstruktion kombiniert Schallreduktion, Windschutz und Vogelschutz in einem Bauteil und stellt zugleich hohe Anforderungen an Glasaufbau, Statik und Fassadentechnik.
Die Mosa Glas Groep aus Echt (NL) übernimmt zum 1. April 2026 den Standort Greven der Kölling Glas Gruppe, wie Glas in Beeld berichtet. Der Standort, rund 60 km östlich von Enschede, war zuletzt bereits stark auf den niederländischen Markt ausgerichtet und ergänzt nach Angaben von Marcel Tinnemans, Geschäftsführer von Mosa, gezielt die Wachstumsstrategie der Glas Groep.