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Die Weltleitmesse der Glasbranche

„Wir freuen uns auf die glasstec 2026“

Die glasstec 2026 wartet neben der Produktschau der Aussteller auch in diesem Jahr wieder mit einem umfangreichen Rahmenprogramm auf, das die zentralen Themen der Branche aufgreift und vertieft.

Im Zentrum steht die glasstec conference als Herzstück des Vortragsprogramms, in der Industrie, Wissenschaft und Forschung ihr Know-how in Formaten bündeln wie

  • die glass trends sessions,
  • die CircuClarity Two
  • der glass melting pot
  • die Start-Up Sessions.

Die Sonderschau glass technology live präsentiert wie gewohnt die neuesten Entwicklungen, Prototypen und Zukunftstechnologien aus Wissenschaft, Forschung und Industrie rund um Glas. Geführte Touren finden täglich um 10:30 und 14:00 Uhr auf Deutsch und Englisch statt.

Neue Glas-Fassaden-Impulse

Architektonische Impulse liefert das architecture forum, in dem internationale Architekturbüros ihre Projekte zu aktuellen Trends im Bauen mit Glas vorstellen. Das Thema Nachhaltigkeit wird bei CircuClarity Two aufgegriffen, wo das Gleichgewicht zwischen Innovation und Umweltauswirkungen in der Glas- und Fassadenindustrie im Mittelpunkt steht. Und das bird protection forum widmet sich Anforderungen, Lösungen und Praxiswissen rund um Vogelschutzglas.

Hier trifft sich das Handwerk

Für das Handwerk bietet Handwerk Live eine Plattform mit neuesten Glasprodukten für Gebäudehülle und Innenausbau; hier wird zudem der nationale Vorentscheid der WorldSkills Germany zur Qualifizierung für die EuroSkills 2027 in Dänemark ausgetragen.

Kreative Akzente setzt die Sonderausstellung glass art mit außergewöhnlichen Kunstwerken und Objekten internationaler Galerien.

ift Rosenheim als glasstec-Partner

Erstmals in Zusammenarbeit mit dem ift Rosenheim präsentiert die Sonderschau „sicher – innovativ – nachhaltig“ resiliente und sicherheitsrelevante Glaslösungen, insbesondere für kritische Infrastrukturen.

Die VDMA-Sonderfläche zeigt, wie Schnittstellen, Interoperabilität und gemeinsame Datenmodelle die Glasproduktion voranbringen.

Matthias Rehberger

Interview mit glasstec Director Daniel Feische

Daniel Feische, Direktor der glasstec

Foto: Matthias Rehberger / GW

Daniel Feische, Direktor der glasstec

GW – Herr Feische, worauf können sich Besucher der glasstec 2026 besonders freuen?

Daniel Feische – Die glasstec 2026 wird erneut die gesamte Bandbreite der Glasbranche abbilden – von der Produktion über die Verarbeitung bis hin zu neuen Anwendungen. Besonders wichtig ist uns dabei, nicht nur Produkte zu zeigen, sondern auch Lösungen und Systeme. Besucher können sich auf viele Innovationen, internationale Aussteller und ein starkes Rahmenprogramm freuen.

GW – Welche inhaltlichen Schwerpunkte setzen Sie in diesem Jahr?

Feische – Im Zentrum stehen ganz klar Zukunftsthemen wie Dekarbonisierung, Kreislaufwirtschaft sowie KI und Digitalisierung. Diese Themen ziehen sich durch alle Bereiche der Messe. Wir zeigen, wie energieeffiziente Produktion, nachhaltige Materialien und digitale Prozesse konkret umgesetzt werden können.

GW – Welche Angebote gibt es speziell für Handwerksbetriebe?

Feische – Gerade für das Handwerk ist die glasstec sehr relevant. Viele Aussteller zeigen praxisnahe Lösungen für Verarbeitung, Montage und Veredelung von Glas. Dazu gehören neue Maschinen, Werkzeuge und Materialien, aber auch digitale Anwendungen, die den Arbeitsalltag erleichtern können. Gleichzeitig bietet die Messe eine gute Gelegenheit, sich über neue Geschäftsfelder zu informieren, etwa im Bereich energieeffizientes Bauen oder Sanierung.

GW – Ein etabliertes Format ist „glass techno­logy live“. Was erwartet die Besucher dort?

Feische – „glass technology live“ ist unsere Innovationsplattform. Gemeinsam mit Forschungspartnern zeigen wir dort, wie Glas in Zukunft eingesetzt werden kann. Das reicht von neuen Fassadenlösungen über smarte Gläser bis hin zu Hightech-Anwendungen. Für viele Besucher ist das ein echtes Highlight, weil man hier sehr konkret einen Blick in die Zukunft ­werfen kann.

GW – Sie haben auch neue Formate angekündigt. Können Sie dazu mehr sagen?

Feische – Ja, wir erweitern unser Angebot kontinuierlich. Neu ist zum Beispiel „Women in Glass“, eine Plattform für Austausch und Vernetzung. Außerdem gibt es mit „Glass Print Live“ ein Format, das sich gezielt mit modernen Drucktechnologien auf Glas beschäftigt. Damit greifen wir aktuelle Entwicklungen in der Branche auf.

GW – Auf welche neue Sonderschau können wir uns diesmal freuen?

Feische – Sonderschauen sind wichtig, um Themen kompakt darzustellen. Mit dem ift Rosenheim zeigen wir z. B. die Sonderschau „sicher – innovativ – nachhaltig“. Dort geht es um leistungsfähige Glaslösungen, gerade auch für kritische Infrastrukturen. Neu ist auch „Women in Glass“.

GW – Welche Rolle spielt die Start-up-Zone?

Feische – Eine sehr große. Mit der Start-up-Zone bieten wir jungen Unternehmen eine Bühne, ihre Ideen und Innovationen zu präsentieren. Gerade diese neuen Impulse sind für die Branche enorm wichtig, weil sie frische Perspektiven einbringen.

GW – Wie unterstützt die glasstec die Vernetzung der Besucher?

Feische – Neben dem persönlichen Austausch vor Ort setzen wir auch auf digitale Tools wie Fair Match. Darüber können Besucher vor, während und nach der Messe mit den Ausstellern Kontakte knüpfen und Termine vereinbaren. Die Kombination aus digitaler Vorbereitung und persönlichem Treffen auf der Messe ist aus unserer Sicht ideal.

GW – Warum sollte man die glasstec 2026 auf keinen Fall verpassen?

Feische – Weil sie der zentrale Treffpunkt der internationalen Glasbranche ist. Wer wissen will, wohin sich der Markt entwickelt, welche Technologien kommen und welche Partner relevant sind, der bekommt hier einen umfassenden Überblick. Besucher erhalten in Düsseldorf zudem eine inhaltliche Einordnung der aktuellen Branchentrends. Die glasstec bietet Orientierung, Inspiration und konkrete Geschäftsmöglichkeiten – und genau das ist in der aktuellen Zeit wichtiger denn je. Wir freuen uns auf die glasstec 2026.

Das Interview führte Matthias Rehberger

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