Die Glasbranche ist mittelständisch geprägt, oft familiengeführt und stark auf persönliche Zusammenarbeit ausgerichtet. Genau hier setzt GesAid an. Viele kleinere Betriebe wünschen sich Zugang zu bezahlbaren digitalen Werkzeugen, die ihnen helfen, Prozesse zu vereinfachen und Materialflüsse besser zu steuern. Ein gemeinsames Ökosystem schafft diesen Zugang und erzeugt einen Mehrwert, der mit jedem teilnehmenden Betrieb wächst.
Der Gestellpool hat bereits gezeigt, wie Kooperation funktioniert: Als Zusammenschluss zahlreicher Firmen sorgt er seit Jahren dafür, Gestellkreisläufe transparenter zu steuern und Standzeiten zu senken. Zusätzliche Standortinformationen sollen diese Transparenz nun erweitern. Dazu erläutert Felix Spangenberg, Geschäftsführer Gestellpool Europe: „Wir kennen die Prozesse im Gestellmanagement und wissen aus der täglichen Zusammenarbeit mit unseren Mitgliedern, an welchen Stellen Informationen fehlen. Box ID ergänzt diese Erfahrung um die technologische Perspektive. Genau diese Verbindung ermöglicht es uns, unser Gestellmanagement gezielt weiterzuentwickeln.“
Technologie schafft Transparenz
Kern der neuen Lösung ist die Ausstattung der Gestelle mit Beacons, kleinen, robusten Funksensoren. Lkw erhalten Gateways, Werke und Apps werden ebenfalls eingebunden. So entsteht ein wachsendes Empfangsnetzwerk, das Standortinformationen automatisch erfassen kann.
Box ID bringt dafür die technologische Basis ein: Standortdaten, Datenverarbeitung und die notwendige Infrastruktur. Kombiniert mit dem Branchenwissen und den bestehenden Prozessen des Gestellpools werden die Standortinformationen in den konkreten Gestellkreislauf eingebunden. Denn nicht die Daten allein sind entscheidend, sondern der Nutzen, der daraus für die täglichen Abläufe entsteht.
„Standortdaten allein lösen noch kein Prozessproblem“, weiß Matthias Piekarczyk, CSO Box ID. „Entscheidend ist, sie in die bestehenden Abläufe zu integrieren. Box ID bringt die Trackingtechnologie ein, Gestellpool das Branchenwissen, das Netzwerk und die Prozesse. Genau darin liegt die Stärke unserer Zusammenarbeit.“
Leichte Handhabung für den Alltag: Ein entscheidender Punkt der Entwicklung war die Praxistauglichkeit. Die Beacon-Tracker lassen sich mit wenigen Handgriffen anbringen. Über die App werden sie mit dem jeweiligen Gestell verknüpft, und schon ist das System einsatzbereit. Die Lösung ist bewusst niedrigschwellig gehalten, damit Betriebe ohne großen Schulungsaufwand starten können.
Kostenloses Kennenlern-Paket für Messebesucher
Auf der glasstec wird GesAid erstmals umfassend vorgestellt. Besucher können mit einem kostenlosen Kennenlern-Paket digitales Gestellmanagement anschließend im eigenen Betrieb testen. Neben einem eigenen Testzugang können Gestelle erfasst und erste Gestellbewegungen digital abgebildet werden. Ergänzend lässt sich mit Beacons auch die automatisierte Standorterfassung über GesAid ausprobieren.
GesAid zeigt, wie sich technologische Kompetenz und Branchenexpertise ergänzen. Die Lösung schafft zusätzliche Transparenz und damit eine bessere Informationsbasis für die Steuerung von Gestellkreisläufen. Zudem zeigt die Kooperation, welches Potenzial entsteht, wenn entsprechende Kompetenzen zusammengeführt werden.
Wie aus Wettbewerb Zusammenarbeit wurde, welche Stärken beide Partner in GesAid einbringen, erläutern Felix Spangenberg und Matthias Piekarczyk im Videointerview. Das vollständige Gespräch ist über den QR-Code abrufbar.