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Lisec

Größerer Stand, breiteres Angebot

Lisec präsentiert sich auf der glasstec auf einem nochmals vergrößerten Stand. Im Fokus stehen u. a. zukunftsweisende Technologien für eine effiziente und flexible Glasbearbeitung, leistungsstarke Anlagen für Isolierglas und thermoplastische Abstandhalter (TPA) sowie intelligente Logistikansätze. Ergänzt wird das Portfolio durch Software sowie durch ein erweitertes Serviceangebot.

Zu den Highlights in Düsseldorf zählt die live vorgeführte TPA Isolierglaslinie. Dazu Christian Krenn, verantwortlich für die DACH Region: „Wir zeigen auf der glasstec die derzeit modernste Isolierglaslinie für thermoplastische Abstandhalter am Markt, inklusive optischer Qualitätskontrolle und Roboter-Abstapelung.“

Die TPA Linie umfasst den neuen TPA-Applikator für thermoplastische Abstandhalter, Lösungen für das Setzen starrer Abstandhalter sowie Technologien für die Sekundärversiegelung. Die Entladung erfolgt vollautomatisch mittels Roboter, der die fertigen Elemente an das Aushärte- und Sortiersystem Lisec IG-Sort übergibt.

Ein Alleinstellungsmerkmal ist der Eckverschluss, bei dem eine gasdichte, homogene Verbindung zwischen Anfangs- und Endpunkt der Applikation entsteht. In Kombination mit dem neuen CleanCorner-System der SRP-A Versiegelungsanlage wird der hohe Anspruch an die Eckenausprägung sowohl von Primär- (TPA) als auch Sekundärdichtung erfüllt.

Zwei Laser in einer Anlage

Mit der LSP-A präsentiert Lisec ein System, das zwei unterschiedliche Laserstrahlquellen in einer Anlage vereint. Der CO₂-Laser mattiert oder graviert Glas direkt: Zentrale Anwendungen sind Vogelschutzglas mit punktförmigen Rasterstrukturen, dekorative Motive und rutschhemmende Gläser der Klassen R9 und R10. Die zweite Strahlquelle, ein Nahinfrarot-Laser (NIR), entfernt Beschichtungen.

Beim Vogelschutzglas erreicht die LSP-A mit zwei simultan arbeitenden CO₂-Strahlquellen eine Leistung von ca. 55–60 m2/h. Die Anlage lässt sich vollautomatisch in bestehende Linien einbinden oder als Einzelmaschine nutzen.

KI und Smart Factory

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Automatisierungs- und KI-basierter Software. Dazu gehören u. a. die KI-gestützte Produktionsplanung (lis.prodplanning 4 – advanced und automatic scheduling), die intelligente Auswertung von Maschinendaten sowie Konzepte in Richtung Smart Factory und Industrie 4.0. Ziele seien hier u. a. Flexibilisierung und Kostensenkung.

Service: Verfügbarkeit maximieren

Zu den Service-Schwerpunkten zählen Remote Services (Liserv), präventive Wartung, digitale Services wie Backup und Parametersicherung, Performance Check und Produktionsoptimierung, Trainings sowie Longlife.

Auf der Messe finden Besucher am Lisec Stand einen Service-Beratungsbereich mit Experten sowie die Präsentation der neuen Service- und Consulting-Leistungen des Unternehmens.

Tipp: Lesen Sie die Titelstory

Ergänzend finden Sie hier im Heft ab Seite 10 die ausführliche GW-Titelstory über Lisec. Dort erläutern CEO Gottfried Brunbauer und CFO Oliver Pichler im Interview, wie Lisec die Digitalisierung und Automatisierung angeht und welche strategischen Schwerpunkte das Unternehmen für die kommenden Jahre setzt.

Ein weiteres Interview mit Christian Krenn (auf Seite 14/15) beleuchtet die Rolle der DACH-Region als Innovationsschmiede sowie seine Einschätzung zu Dünnglas-Isoliergläsern.

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