Eine wegweisende Dreiecks-Partnerschaft zeigt, wie die Digitalisierung im Fensterbau zum Erfolgstreiber für Fensterprofis wird: Idalabs und Rehau Window Solutions entwickeln in Kooperation ein digitales Ökosystem speziell für die Fensterbranche, während Schramm Fensterbau als innovativer Pilotkunde beweist, dass die Theorie auch in der Praxis funktioniert. Die cloudbasierte Lösung vereint Fensterbausoftware und Rehau Connect+ inklusive digitalen Services und Tools. So wird die komplette Wertschöpfungskette vom ersten Kundenkontakt bis zur Montage durchgängig digitalisiert. Die Interview-Partner Peter Hertlein von Rehau Window Solutions, geschäftsführender Gesellschafter Matthias Schramm und Tobias Gürtler von Idalabs erläutern in diesem Beitrag die Zusammenhänge und Benefits.
GW – Herr Hertlein, Rehau und Idalabs haben eine besondere Partnerschaft geschlossen. Was macht diese Kooperation so einzigartig?
Peter Hertlein – Wir haben erkannt, dass unsere Partner im Handwerk mehr brauchen als nur hochwertige Profile. Sie benötigen durchgängige digitale Lösungen, die ihren gesamten Betriebsablauf optimieren. Idalabs bringt die ERP-Expertise mit, während wir die Branchenkenntnisse und digitalen Services beisteuern. Zusammen schaffen wir als All in One Partner eine Lösung, die es in dieser Form noch nicht gab – eine integrierte Plattform für Fenster- und Türenprofis.
GW – Herr Gürtler, wie sehen Sie diese strategische Allianz aus Sicht von Idalabs?
Tobias Gürtler – Diese Partnerschaft ist tatsächlich etwas Besonderes in der Branche. Gemeinsam mit Rehau entwickeln wir eine handwerksspezifische ERP-Software, die weit über herkömmliche Warenwirtschaftssysteme hinausgeht. Im Gesamtsystem Rehau Connect+ werden unsere ERP-Lösungen intelligent integriert. Das bedeutet: Ein Fensterbaubetrieb hat alle Möglichkeiten in einer Oberfläche, von der Kundenakquise über die Produktkonfiguration bis zur Auftragsabwicklung.
GW – Herr Hertlein, wie funktioniert die Integration der IDA-Software in die Software-Umgebung von Rehau Window Solutions?
Hertlein – Unser initialer Gedanke war, die digitale Kette von den Angebotsanfragen des Kunden bis in die Produktion zu schließen. Rehau Connect+ ist unser digitales Ökosystem für unsere Partner und Kunden, welches auch das Rehau-ERP in Kooperation mit Idalabs beinhaltet. Durch die Integration der IDA-ERP-Software können Fensterhersteller direkt aus ihrer gewohnten Arbeitsumgebung auf all diese digitalen Services zugreifen. Sie konfigurieren Fenster und Türen, bestellen Material, verfolgen Lieferungen und greifen auf technische Dokumentationen zu. Alles ist nahtlos in ihre Arbeitsabläufe integriert.
GW – Was sind die Vorteile der cloudbasierten Architektur?
Gürtler – Die Cloud ermöglicht uns, alle Prozesse zu vernetzen und trotzdem flexibel zu bleiben. Unsere Kunden können von überall auf ihre Daten zugreifen: im Büro, in der Werkstatt oder beim Kunden vor Ort. Gleichzeitig sorgen wir für höchste Sicherheitsstandards und automatische Updates. Das Besondere an unserer gemeinsamen Lösung mit Rehau Window Solutions ist, dass der Fensterbauer gar nicht merkt, dass er mit verschiedenen Systemen arbeitet.
Hertlein – Für uns als Systemgeber ist die cloudbasierte Vernetzung eine strategische Entwicklung, die wir seit Jahren forcieren. Wir können unseren Partnern in Echtzeit neue Services zur Verfügung stellen, Produktdaten aktualisieren und bei Problemen sofort unterstützen.
GW – Herr Gürtler, wie bewerten Sie die aktuelle Konsolidierung auf dem Fenstersoftware-Markt?
Gürtler – Kleinere Fensterbausoftware-Anbieter stehen vor der Herausforderung, dass sie als einzelne Unternehmen nicht die Ressourcen haben, um mit den rasanten technologischen Entwicklungen wie Cloud-Technologie, künstliche Intelligenz oder IoT-Integration Schritt zu halten. Ich kann nachvollziehen, warum sich manche Anbieter für Zusammenschlüsse entscheiden, um diese Innovationskraft zu gewinnen. Idalabs hat eine andere Situation: Dank der Gunst der späten Geburt kommen wir nativ aus der Cloud und sind technologisch auf dem neuesten Stand. Wir müssen diesen Transformationsprozess nicht durchlaufen. Gleichzeitig sehen wir die Gefahr, dass durch diese Konsolidierung geschlossene Systeme entstehen könnten, die Schnittstellen limitieren oder kostenpflichtig machen. Deshalb setzen wir bewusst auf offene Standards und APIs, ähnlich wie Matter im IoT-Bereich. Unsere Partner sollen nie in Abhängigkeiten geraten, sondern immer die Wahlfreiheit behalten.
GW – Wie wichtig ist die Systemoffenheit?
Gürtler – Unser Fokus liegt auf durchgängigen Lösungen, die innovative Branchenlösungen nahtlos integrieren können. Diese Philosophie ist bereits in unserem Firmennamen verankert: IDA steht für integrierte Datenbankanwendung und spiegelt unser Verständnis wider, dass erfolgreiche Digitalisierung nur durch intelligente Vernetzung bestehender Systeme gelingt.
Hertlein – Aus unserer Sicht können sich langfristig nur offene Systemarchitekturen am Markt behaupten. Die aktuelle Konsolidierung in der Fenstersoftware-Landschaft birgt durchaus die Gefahr geschlossener Systeme, die Kunden in Abhängigkeiten führen könnten. Deshalb setzen wir strategisch auf offene Standards, vergleichbar mit dem Matter-Standard im IoT-Bereich. Diese Offenheit sichert unseren Partnern maximale Flexibilität und Zukunftsfähigkeit.
GW – Die Integration in bestehende Systemlandschaften ist offensichtlich ein kritischer Erfolgsfaktor?
Gürtler – Das ist tatsächlich ein Kernpunkt unserer Digitalisierungsphilosophie. Die Realität in den Betrieben zeigt: Viele arbeiten bereits mit etablierten digitalen Werkzeugen oder branchenspezifischer Software, die sich bewährt haben. Mit IDA schaffen wir die nahtlose Vernetzung ihres gesamten digitalen Ökosystems. Anstatt zwischen isolierten Digitalinseln zu wechseln und Daten mehrfach zu pflegen, integrieren wir alle vorhandenen Tools über intelligente Schnittstellen direkt in die IDA-Plattform. Unsere API-Architektur bindet Lösungen wie Konstruktions- und Buchhaltungssoftware, Datenbanken, IoT-Geräte, Fahrzeugtelematik oder Cloud-Services ein. Bei Matthias Schramm demonstrieren wir diese Philosophie exemplarisch: Er nutzt weiterhin Logikal und die Fensterbausoftware Rehau Fabricate (REF), aber alle Prozesse laufen ohne Medienbrüche oder Datenverluste über eine einheitliche, zentrale Benutzeroberfläche.
GW – Wie sieht es mit der Vernetzung der Lieferanten aus?
Gürtler – Das ist ein weiterer entscheidender Vorteil unserer Lösung. Mit IDA gelingt auch die Vernetzung mit Lieferanten einfach und effizient. Anstatt sich zeitaufwendig durch verschiedene Webshops zu klicken oder lange Telefonate zu führen, legen Betriebe Bestellungen direkt in der IDA an. Alle relevanten Daten wie Artikelstammdaten, aktuelle Preise, Preisentwicklungen, Bestellhistorien oder Lieferbedingungen haben sie jederzeit griffbereit. Das minimiert den Aufwand im Einkauf und sichert optimale Konditionen. Bei der Partnerschaft mit Rehau Window Solutions zeigt sich das besonders deutlich: Die Bestellung läuft nahtlos aus dem System heraus.
GW – Herr Schramm, welche Module haben Sie als Pilotkunde bereits implementiert und wie sind Ihre bisherigen Erfahrungen?
Matthias Schramm –Wir setzen verschiedene Module der IDA-Software ein, die exakt auf die Anforderungen unseres 80-Mitarbeiter-Betriebs abgestimmt sind. Die Implementierungsgeschwindigkeit war beeindruckend: Das komplette Personalmodul haben wir binnen vier Wochen produktiv eingeführt, inklusive digitaler Zeiterfassung über Tablets für alle Mitarbeiter und vollständig digitalisierter Personalakten. Im September 2025 haben wir mit der Warenwirtschaft angefangen und sind im Mai 2026 fertig geworden. Heute haben wir etwa 1600 Artikel digital erfasst und mit automatischen Bestellkarten versehen. Das System funktioniert so effizient, dass wir theoretisch nicht mehr physisch ins Lager müssen, um Nachbestellungen zu koordinieren.
GW – Welche weiteren ERP-Funktionen haben Sie in Ihren täglichen Betriebsablauf integriert?
Schramm – Die Integration von Connect+ hat unsere Arbeitseffizienz erheblich gesteigert. Die Konfiguration der Fenster und Türen ist direkt aus der Plattform heraus möglich, um sie dann für die Angebotserstellung automatisch zu übertragen. Das Projektplanungsmodul ermöglicht uns die optimale Ressourcenverteilung unserer 80 Mitarbeiter und eine präzise Terminkoordination. Die integrierte Lagerverwaltung verschafft uns permanente Transparenz über alle Materialbestände, während das Produktionsmodul unsere gesamte Fertigung steuert. Zusätzlich koordiniert die Montageverwaltung effizient unsere Montageteams in der gesamten Region hier in Nürnberg.
GW – Wie realisieren Sie technisch die Integration aller Systemkomponenten?
Hertlein – Wir haben eine einheitliche Benutzeroberfläche entwickelt. Sie ist Rehau-gebrandet und funktioniert über Single-Sign-On-Technologie. Konkret bedeutet das: Der Nutzer authentifiziert sich einmalig über das Rehau Connect+ Portal und erhält dann direkten Zugang zu allen für ihn freigeschalteten Services und Modulen. Darüber hinaus haben wir unser Lead-Management-Tool Rehau Lead Pro in das ERP-System integriert, sodass vom ersten Kundenkontakt bis zur Auftragsabwicklung alle Daten in einem geschlossenen System verarbeitet werden.
Aus struktureller Sicht ist das die beste Investition, die wir seit langem in Software getätigt haben.
GW – Was bedeutet das für den Kunden?
Gürtler – Früher wurden Kundendienst-Monteure über Outlook-Kalender geplant, Fenster-Monteure über Excel-Listen organisiert – oft ergänzt durch zusätzliche Karten an der Bürowand. Diese analogen und digitalen Insellösungen sind mit IDA in einem einheitlichen System zusammengeführt. Dadurch entsteht eine nahtlose Prozesskette ohne Medienbrüche, was Doppeleingaben eliminiert und eine durchgängige Datentransparenz schafft.
GW – Herr Schramm, haben Sie messbare Verbesserungen durch das integrierte ERP-System erzielen können?
Schramm – Jeder, der uns besucht ist beindruckt, wie organisiert und geordnet jetzt alles durch das Lagersystem ist. Früher arbeiteten wir mit zahlreichen Excel-Listen und isolierten Insellösungen, die nun durch IDA ersetzt wurden. Aus struktureller Sicht ist das die beste Investition, die wir seit langem in Software getätigt haben. Besonders schätzen wir auch die partnerschaftliche Zusammenarbeit: Idalabs und Rehau Window Solutions reagieren außerordentlich schnell auf unsere Anforderungen und setzen individuelle Programmierungen zeitnah um.
Hertlein – Matthias Schramm war von Beginn an als Pilotkunde in der Entwicklung eingebunden. Diese enge Dreiecks-Kooperation zwischen Systemanbieter, Software-Entwickler und Praxispartner ermöglichte es uns, Theorie und Praxis parallel zu entwickeln und zu validieren.
GW – Wie wirkt sich die Digitalisierung auf die Arbeitsqualität Ihrer Mitarbeiter aus?
Schramm – Unsere Mitarbeiter sind begeistert, da sie endlich von zeitraubenden Routinetätigkeiten befreit wurden. Anstatt Daten redundant in verschiedene Systeme einzugeben, können sie sich auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren: qualifizierte Kundenberatung, präzise Fertigung und professionelle Montage. Die intuitive Benutzerführung der IDA-Software ermöglicht es auch neuen Mitarbeitern, schnell produktiv zu werden und sich nahtlos in unsere digitalisierten Arbeitsabläufe zu integrieren.
GW – Wie hat sich die Entwicklung auf Ihren gesamten Digitalisierungsgrad ausgewirkt?
Schramm – Durch die vollzogenen Implementierungen haben wir eine deutliche Beschleunigung unserer digitalen Transformation erlebt. Tools wie Miro Board für die strategische Jahresplanung oder Slack für die interne Kommunikation wurden uns im Rahmen der Zusammenarbeit vorgestellt und sind heute fester Bestandteil unserer Arbeitsabläufe. Darüber hinaus nutzen wir mittlerweile auch KI-Anwendungen produktiv. Beispielsweise habe ich erst kürzlich unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen per KI-Tool optimieren lassen. Die Kooperation hat uns also nicht nur ein ERP-System gebracht, sondern unsere gesamte digitale Kompetenz erweitert.
GW – Wie bewerten Sie die Marktakzeptanz?
Hertlein – Die Marktresonanz übertrifft unsere Erwartungen deutlich. In der kurzen Zeit seit der Präsentation im Rahmen der Frontale 2026 haben wir eine ungewöhnlich hohe Anzahl an Vertragsabschlüssen realisiert. Für Fensterbausoftware im ERP-Segment ist das außergewöhnlich. Normalerweise erstrecken sich solche Entscheidungsprozesse über mehrere Monate bis Jahre.
GW – Wie flexibel ist Ihre modulare Systemarchitektur für verschiedene Betriebsanforderungen?
Gürtler – Alle zwölf verfügbaren Module sind ohne zwingende Abhängigkeiten oder Komplettpaket-Verpflichtungen vollständig eigenständig funktionsfähig. Diese Flexibilität ermöglicht es uns, kundenspezifisch dort zu beginnen, wo der größte Digitalisierungsnutzen erzielt werden kann. Wir analysieren gemeinsam mit dem Betrieb, welche analogen Prozesse die kritischsten Effizienzbarrieren darstellen, und setzen gezielt bei den Modulen an, die den schnellsten Return on Investment versprechen.
GW – Wie gestalten Sie die kontinuierliche Weiterentwicklung Ihrer gemeinsamen Lösung?
Hertlein – Aktuell entwickeln wir erweiterte KI-Funktionen für die Produktionsoptimierung, verbesserte Mobile-Applikationen für die Montage sowie zusätzliche digitale Services, die nahtlos in das ERP-System integriert werden.
Gürtler – Die strategische Partnerschaft mit Rehau Window Solutions eröffnet uns Innovationsmöglichkeiten. Durch die enge Verzahnung von ERP-System und Herstellerdaten erreichen wir völlig neue Automatisierungsgrade in der Wertschöpfungskette. Unser übergeordnetes Ziel ist es, die Branche so intelligent zu digitalisieren, dass mehr Zeit für die Kernkompetenzen in den Betrieben bleibt.
GW – Was kostet die Lösung den Fensterbauer?
Hertlein – Wir verfolgen einen kundenfreundlichen Freemium-Ansatz. Die Basis-Plattform mit digitalem Zugang und Single-Sign-On-Funktionalität stellen wir unseren Kunden kostenfrei zur Verfügung. Für erweiterte Module arbeiten wir partnerschaftlich mit Idalabs zusammen und sprechen gemeinsam Kunden und Partner an. So minimieren wir Einstiegshürden, der praktische Mehrwert wird gleich offensichtlich.
GW – Integrieren Sie KI-Funktionen?
Gürtler – Als ERP-Anbieter befinden wir uns in einer privilegierten Position für KI-Anwendungen, da wir direkten Zugang zu strukturierten Unternehmensdaten haben. Wir entwickeln derzeit Schnittstellen, die es Sprachmodellen ermöglichen, direkt auf ERP-Daten zuzugreifen und intelligente Auswertungen zu erstellen. Unser ambitioniertes Ziel ist es, dass Nutzer innerhalb der nächsten sechs Monate eigene KI-Agenten ohne externe Tools oder komplexe Programmierung direkt im ERP-System erstellen können.
GW – Wie bewerten Sie den aktuellen Digitalisierungsstand der Fenster- und Türenbranche?
Gürtler – Die Branche präsentiert sich sehr heterogen in ihrer digitalen Entwicklung. Einerseits gibt es Unternehmen, die noch stark analog arbeiten und bei denen wir in der Argumentation Herausforderungen haben, die Vorteile der Digitalisierung zu vermitteln. Andererseits erlebe ich Betriebe, die mich mit ihrer fortschrittlichen digitalen Vision beeindrucken. Mit einigen unserer Kunden führe ich intensive Diskussionen über den KI-Einsatz – konkret über die Entwicklung von KI-Agenten für die Automatisierung der Angebotserstellung oder die intelligente Auswertung komplexer Vergabeunterlagen.
Hertlein – Als Systemgeber sehen wir uns in der besonderen Verantwortung, ein umfassendes digitales Ökosystem zu entwickeln. Unser Anspruch als All in One Partner ist es, für jedes individuelle Geschäftsmodell und jeden Entwicklungsstand passende Lösungen anzubieten.
GW – Was ist Ihr Appell an die Branche?
Gürtler – Wir wollen echten Mehrwert für das Handwerk schaffen, Technologie ist für uns dabei Mittel zum Zweck, nicht das Ziel. Digitalisierung ist ein Werkzeug, das dem Handwerk mehr Zeit für seine Kernkompetenz verschafft.
GW – Herr Schramm, welchen Rat geben Sie anderen Fenster- und Türenunternehmen?
Schramm – Scheut euch nicht vor der Digitalisierung! Das System von Rehau Window Solutions und Idalabs ist eine maßgeschneiderte Branchenlösung, die perfekt funktioniert. Es handelt sich um ein praxistaugliches Werkzeug, das den Arbeitsalltag an zahlreichen Stellen spürbar erleichtert. Unsere Mitarbeiter sind motivierter, unsere Kunden zufriedener und wir arbeiten deutlich effizienter. Wir bereuen keine Sekunde, diesen mutigen Schritt gegangen zu sein – im Gegenteil, wir hätten ihn gerne früher gemacht.
GW – Werte Herren, herzlichen Dank für diese aufschlussreichen Einblicke !
Foto: Tobias Gürtler
Tobias Gürtler
Foto: Schramm Fensterbau
Matthias Schramm
Foto: Rehau Window Solutions
Peter Hertlein im Austausch mit CR Daniel Mund
Die Gesprächspartner
Peter Hertlein, Head of Business Unit Digital Solutions and New Business Development, Rehau Window Solutions, erfahren in Produktentwicklung und Innovation Management
Matthias Schramm: Führt gemeinsam mit seinem Bruder Michael das 80-Mitarbeiter-Familienunternehmen Schramm Fensterbau
Tobias Gürtler, Geschäftsführer und Gesellschafter Idalabs: Gründete 2017 das Kieler Software-Unternehmen, das sich auf ERP-Lösungen für das Handwerk spezialisiert hat
WAS IST ERP-SOFTWARE?
ERP-Software steht für „Enterprise Ressource Planning“: Sie vernetzt Geschäftsprozesse von der Kundenakquise über die Produktion bis zur Rechnungsstellung in einem zentralen System.
Das steckt hinter IdaLabs
Idalabs bietet mit der ERP-Software IDA eine speziell für Handwerksbetriebe entwickelte Lösung zur Digitalisierung und Optimierung aller Betriebsprozesse – vom Büro bis zur Baustelle. Die IDA-App sorgt für mobile Flexibilität, während clevere Schnittstellen die Integration bestehender Tools und Softwarelösungen ermöglichen.
Connect+ ist das zentrale digitale Ökosystem von Rehau Window Solutions für Fensterbaupartner. Die Plattform vereint verschiedene digitale Services und Tools in einer einheitlichen Benutzeroberfläche und ermöglicht den nahtlosen Zugang zu Digitallösungen von Rehau Window Solutions über Single-Sign-On. Durch die Partnerschaft mit Idalabs wird Rehau Connect+ direkt in die ERP-Software integriert. Zentrale Services der Plattform:
Window.ID für die digitale Fensteridentifikation und lückenlose Nachverfolgung
Magic Wall für die digitale Kundenberatung und Produktvisualisierung
Content Hub für technische Informationen und Dokumentationen
Lead Pro für professionelles Lead-Management
Direkter Zugang zu Produktkonfiguration und Bestellprozessen
Integration technischer Dokumentation und Preisinformationen
Die Plattform wird sukzessive um weitere digitale Lösungen erweitert und steht Partnern von Rehau Window Solutions zur Verfügung. Das Ziel ist die vollständige Digitalisierung der Wertschöpfungskette vom ersten Kundenkontakt bis zur fertigen Installation.
Foto: Rehau
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