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Bundesverband Flachglas (BF)

So stehen die BF-Mitglieder geschlossen hinter ihrem Verband

Bei der Mitgliederversammlung wurden u.a die Marktentwicklungen und Perspektiven im Bereich Bau und Sanierung sowie die Weiterentwicklung der Verbandsarbeit diskutiert.

Darüber hinaus trafen die Mitglieder richtungsweisende Beschlüsse: die Anpassung der Beitragsordnung, eine Satzungsänderung sowie personelle Veränderungen im Vorstand.

Welche Signale von der Hauptversammlung ausgehen und wie die Branche aktuell aufgestellt ist, das erläutert der Vorstandsvorsitzende Hans-Joachim Arnold: „Ich blicke sehr positiv auf die Hauptversammlung. Besonders wichtig ist mir ein Punkt: Die Glasbranche steht geschlossen hinter ihrem Verband. Das war in den Gesprächen vor Ort, aber auch in den Abstimmungen sehr deutlich spürbar. Gerade in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten ist das keine Selbstverständlichkeit – umso mehr zeigt es, welchen Stellenwert der Bundesverband Flachglas für die Branche hat.

 Zu den Fokus-Themenen der Mitgliederversammlung sagte Arnold: Wir haben zentrale Weichenstellungen vorgenommen. Dazu gehörten insbesondere die Anpassung der Beitragsordnung, eine Satzungsänderung sowie Veränderungen im Vorstand. Diese Entscheidungen sind uns nicht leichtgefallen. Der Vorstand hat sich im Vorfeld intensiv mit der finanziellen Situation des Verbands auseinandergesetzt und die verschiedenen Optionen sorgfältig abgewogen.“

Und Hans-Joachim Arnold weiter: „Dabei muss man sehen: Der Bundesverband Flachglas deckt mit einer vergleichsweise schlanken Organisation ein breites Spektrum an Aufgaben für die Branche ab – von Normung und Technik über politische Interessenvertretung bis hin zu Kommunikation und Sichtbarkeit. Gleichzeitig haben wir im vergangenen Jahr die reguläre Beitragserhöhung von 2 Prozent bewusst ausgesetzt, um die wirtschaftlich angespannte Situation in der Branche zu berücksichtigen. Umso wichtiger war es jetzt, gemeinsam eine tragfähige Lösung zu finden. Für die Mitglieder ist ab 2027 eine Beitragsanpassung vorgesehen; die Förderbeiträge werden bereits 2026 moderat erhöht und die Beiträge für Lizenzgruppen neu eingeordnet. Dass diese Entscheidungen einstimmig getroffen wurden, zeigt deutlich: Die Branche steht geschlossen hinter ihrem Verband.

Mit Blick auf die Veränderungen im Vorstand sagte Arnold: Vorstandsarbeit lebt von Kontinuität, aber auch von neuen Impulsen. Mit den Wahlen haben wir beides erreicht. Wir haben erfahrene Kräfte bestätigt und gleichzeitig neue Kolleginnen und Kollegen in Verantwortung gebracht. Das sorgt für Stabilität und Weiterentwicklung zugleich – und stellt sicher, dass die unterschiedlichen Perspektiven der Branche weiterhin im Verband vertreten sind. Für mich ist das wichtigste Signal: Der Bundesverband Flachglas wird als starke Plattform der Branche wahrgenommen und aktiv unterstützt.

Und weiter: Wir haben engagierte Mitglieder, die sich einbringen, mitdiskutieren und Verantwortung übernehmen. Diese Geschlossenheit ist eine große Stärke – und sie ist die Grundlage dafür, dass wir die anstehenden Herausforderungen gemeinsam bewältigen können. Der Verband ist kein Selbstzweck. Er lebt vom Engagement seiner Mitglieder – und genau das haben wir im Kloster Haydau sehr deutlich gesehen.