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Einbruchschutz: Drei Tipps setzen auf Polizei, Fachbetriebe und Nachbarn

Dark figure wearing a hooded jacket attempts to break into a home at night by using a crowbar on a glass door to gain unauthorized access to the

Taras Roshchuk / stock.adobe.com, generiert mit KI

Dark figure wearing a hooded jacket attempts to break into a home at night by using a crowbar on a glass door to gain unauthorized access to the

Am 25. Oktober 2026 rückt der Tag des Einbruchschutzes die Sicherheit in den eigenen vier Wänden in den Mittelpunkt. Einbrecherinnen und Einbrecher nutzen Schwachstellen an Türen und Fenstern. Häufig reichen ihnen wenige Minuten, um in ein ungesichertes Zuhause zu gelangen. Das Netzwerk nutzt den Aktionstag, um Bürgerinnen und Bürger für wirksamen Einbruchschutz zu sensibilisieren. Ein Einbruch bedeutet für Betroffene weit mehr als den Verlust von Wertgegenständen. Die Verletzung der Privatsphäre kann das Sicherheitsgefühl nachhaltig erschüttern. Das Netzwerk rät deshalb, rechtzeitig vorzusorgen und sich fachkundig beraten zu lassen.

Polizei empfiehlt Widerstandsklasse RC 2

Wirksamer Einbruchschutz setzt an den möglichen Zugangswegen an. Haustüren, Nebeneingangstüren, Fenster und andere Gebäudeöffnungen sollten entsprechend der polizeilichen Empfehlungen gesichert werden. Für neue Fenster und Türen im privaten Bereich empfiehlt die Polizei grundsätzlich geprüfte und zertifizierte Elemente der Widerstandsklasse RC 2. Vorhandene Türen und Fenster lassen sich im Bestand mit geprüfter Sicherheitstechnik nachrüsten, etwa mit Pilzkopfzapfenbeschlägen oder Mehrfachverriegelungen.

„Ziel ist es, Einbrechern die Arbeit möglichst schwer zu machen und ihnen Zeit zu rauben“, erklärt das Netzwerk. Je länger ein Einbruchsversuch dauert, desto eher geben Täterinnen und Täter auf.

Netzwerk verweist auf Beratungsstellen, Fachbetriebe und Nachbarn

Das Netzwerk empfiehlt drei Schritte:

• Informieren und beraten lassen: Polizeiliche Beratungsstellen informieren kostenlos und neutral über sinnvolle Maßnahmen zum Einbruchschutz. Eine Beratungsstellensuche bietet www.zuhause-sicher.de/beratungsstellensuche.

• Sicherheitstechnik fachgerecht umsetzen: Qualifizierte Fachbetriebe können die Planung und Montage geprüfter Sicherheitstechnik übernehmen. Eine Handwerkersuche findet sich unter www.zuhause-sicher.de/handwerkersuche.

• Nachbarschaft einbeziehen: Auch eine gute Nachbarschaft kann Einbruchschutz sein. Verreist jemand, können Nachbarn Anwesenheit simulieren, indem sie zum Beispiel regelmäßig den Briefkasten leeren und Blumen gießen. Kommt ihnen etwas verdächtig vor, können sie die Polizei informieren. Eine gute Nachbarschaft weiß, wer im Urlaub ist, achtet aufeinander und hilft sich gegenseitig.

Korrekte Montage entscheidet über die Wirkung

Der Tag des Einbruchschutzes soll nicht nur informieren, sondern zum Handeln motivieren. Einen ersten Einblick in sinnvolle Maßnahmen gibt der Einbruchschutz-Kompass des Netzwerks unter www.zuhause-sicher.de/einbruchschutz-kompass.

Die örtliche polizeiliche Beratungsstelle informiert in persönlichen Gesprächen über Täterarbeitsweisen, richtiges Verhalten und wirksame Sicherheitstechnik. Fachhandwerker setzen die polizeilichen Empfehlungen anschließend sachgemäß um. Denn die beste zertifizierte Sicherheitstechnik wirkt nur dann, wenn sie korrekt montiert wurde.

Zum Abschluss der Sicherheitsreise ist die Präventionsplakette des Netzwerks erhältlich. Die Versicherer, die sich im Netzwerk engagieren, gewähren Plaketteninhaberinnen und -inhabern einen Nachlass in der Hausratversicherung.

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