Mit der Übernahme erweitert Mosa seine Kapazitäten in der Isolierglasproduktion. Die rund 30 Arbeitsplätze am Standort bleiben erhalten; zusätzlich ist kurzfristig der Aufbau von etwa zehn weiteren Stellen geplant. Gleichzeitig betont Mosa, dass die bestehenden Partnerschaften in Deutschland, Polen und Tschechien weiterhin eine wichtige Rolle spielen.
Die Zusammenarbeit mit der Familie Kölling soll weiterhin eng bleiben. Die übrigen Standorte der Kölling Glas Gruppe verbleiben im Familienbesitz.
Was ändert sich für die Kunden?
Für Kunden und Partner am Standort Greven ändert sich operativ wenig. Ansprechpartner, Telefonnummern und der Standort bleiben bestehen. Die Betriebsleitung liegt weiterhin bei Silke Oestereich, während Luc Tinnemans die übergeordnete Leitung aus Echt übernimmt.
Zukünftig ist der Standort Greven unter der E-Mail-Adresse greven@mosaglas.com erreichbar.
Strategischer Ausbau der Produktion in Greven
Die Niederlassung in Greven soll künftig als zentrale Produktionsbasis für die Region und den niederländischen Markt dienen. Geplant sind Investitionen in eine neue Hegla-Schneidanlage für Float- und Verbundglas sowie eine zweite, vollautomatisierte Isolierglaslinie. Damit soll die Produktionskapazität auf rund 1500 m2 pro Tag steigen. Die neue Schneidanlage wird zunächst auf der glasstec 2026 in Düsseldorf vorgestellt und anschließend in Greven installiert.
Die Übernahme sei Teil einer bewussten Strategie, eigene Produktionskapazitäten auszubauen und unabhängiger von externen Lieferanten zu werden. Gerade vor dem Hintergrund eines anspruchsvollen Marktumfelds in Deutschland setzt Mosa auf Investitionen und vertikale Integration. Ziel sei es, mehr Kontrolle über Produktionsprozesse sowie die Verfügbarkeit spezifischer Beschichtungen zu gewinnen.
Mit der Übernahme stärkt Mosa Glas seine Position im Benelux-Raum und in Deutschland und setzt zugleich auf weiteres Wachstum durch Automatisierung und gezielte Expansion.