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Fineo

Vakuumgläser für die Sanierung und mehr

Fineo zeigt auf der glasstec 2026 Lösungen für die Fensterrenovierung und -restaurierung. Der Spezialist für Vakuumisolierglas ist am Stand des ift Rosenheim als Mitaussteller. Im Mittelpunkt steht der energetische Glastausch bei gleichzeitigem Erhalt historischer Fenster.

Zwischen Fineo und dem ift besteht eine langjährige Zusammenarbeit, u. a. bei der allgemeinen Bauartgenehmigung (aBG), die 2025 vom DIBt erteilt wurde. „Fineo ist das einzige Vakuumisolierglas, für das eine aBG vorliegt. Damit entfällt die sonst erforderliche vorhabenbezogene Bauartgenehmigung, deren Erteilung im Einzelfall offen ist und bei Nichterteilung bis zum Rückbau eingebauter Fenster führen kann“, sagt Roland Skomda, Fineo-Vertriebsleiter in der DACH-Region.

Gerade bei historischen Fenstern stellt die energetische Sanierung besondere Anforderungen, da die Rahmen für Einfachglas konstruiert wurden.

Fineo Vakuumglas verbindet eine geringe Dicke mit hoher Wärmedämmung (Ug-Wert: 0,7 W/(m²K). Dieser Wert kann in der vorgespannten Ausführung bis auf 0,44 W/(m²K) sinken.

Dank seines schlanken Aufbaus lässt sich das Vakuumglas auch bei begrenzten Falztiefen einsetzen. Mit einer Bandbreite von rund 7 bis 20 mm Glasdicke deckt Fineo einen Großteil der im Bestand vorhandenen Rahmenkonstruktionen ab.

Auf der glasstec zeigt Fineo die Anwendung von Vakuumisolierglas in einem restaurierten Kastenfenster.

Glastausch statt Fassadenrückbau

Auch bei der Fensterrenovierung kann die bestehende Fassadenkonstruktion häufig erhalten bleiben. Viele Unternehmen und öffentliche Auftraggeber stehen bei der energetischen Sanierung ihrer Bestandsgebäude vor der Frage, wie sich die Wärmedämmung ressourcenschonend verbessern lässt.

Bei einem reinen Glastausch gegen eine Vakuumisolierverglasung ist es in vielen Fällen möglich, bestehende Aluminiumfassaden zu erhalten, statt sie zurückzubauen, zu recyceln und durch eine neue Konstruktion zu ersetzen. So entfällt der Aufwand für Umschmelzen und Neuproduktion, was sich sehr positiv auf den CO₂-Footprint auswirkt.

Der sparsame Umgang mit Ressourcen setzt sich beim Glastausch fort. Das Vakuumglas bleibt lange im Gebäude: Labortests zeigen laut Hersteller, dass Fineo seine Wärme- und Schalldämmeigenschaften über 60 Jahre hinweg behält.

Ist das Ende der Nutzungsdauer erreicht, können sämtliche Bestandteile wieder dem Glasofen zugeführt werden. Anders als konventionelles Isolierglas mit Aluminium, Butyl und Polysulfid besteht Fineo vollständig aus keramischen Materialien und ist zu 100 % recycelbar und kreislauffähig.

Um die Umweltauswirkungen über den gesamten Lebenszyklus zu dokumentieren, hat AGC für Fineo eine EPD nach EN 15804+A2 und ISO 14025 erstellen lassen. So weist sie für die 8-mm-Low-Carbon-Ausführung 18,9 kg CO₂-Äquivalent pro m² aus (INIES, cradle to gate). Damit zählt Fineo zu den Isoliergläsern mit sehr niedrigen GWP-Werten.

„Auf der glasstec beraten wir Planer, Architekten und Fensterbauer, wie sich Restaurierungs- und Renovierungsprojekte mit Fineo Vakuumgläsern umsetzen lassen, und informieren zu weiteren Details“, sagt Roland Skomda.

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