Im englischen Cornwall setzt das „The story of Emily “ Museum neue Maßstäbe für großformatige XXL-Gläser. Eine knapp 20 m lange Panoramascheibe sowie sieben großformatige Dach-Isoliergläser verbinden dort den Innen- und den Außenraum. Gefertigt wurde die maßgeschneiderte Isolierglas-Einheit von sedak.
Die neue OPPO-Konzernzentrale in der Shenzhen Bay setzt mit rund 14.000 gebogenen Isolierglaseinheiten neue Maßstäbe im Fassadenbau. Der von Zaha Hadid Architects entworfene Hochhauskomplex vereint hyperbolische Glasgeometrien mit höchsten technischen Anforderungen. In den Fassadengläsern sind flexible Super Spacer von Edgetech als Abstandhalter verbaut.
Der walisische Glasverarbeiter CGC (Cwmtillery Glass Centre) ist auf Gläser für den Fensterbau spezialisiert aus hat einen zweiten Glaskanten-Säumautomaten Multi‘Arisser von Glaston in Betrieb genommen. Die seit April 2026 produzierende Maschine halbiert nach Firmenangabe den Zeit- und Personalaufwand beim Säumen und verfügt erstmals über ein integriertes Lasermarkierungssystem.
Mit dem Sonnenschutzglas Solar Control erweitert der belgische Hersteller Fineo by AGC seine Vakuum-Isolierglas Produkte um eine Lösung für den sommerlichen Wärmeschutz. Das Vakuumglas kombiniert eine hochselektive Beschichtung mit hoher Lichttransmission, reduziert den Kühlenergiebedarf und ist vollständig recycelbar.
Zu hohe Spannungen im Glas, die aus Erwärmung, Bewegung oder Verformung entstehen, können zu Glasbrüchen führen. Was die Gründe für thermische Glasbrüche im Detail sind, und welche unterschiedlichen thermischen Brüche es gibt, untersuchen unsere Glasbruch-Detektive in diesem Beitrag und im folgenden Heft.
Bei Sollingglas wird Re-Use, also die Wiederverwertung, von Glas zur praxisnahen Option, auch im Denkmalschutz. Ein aktuelles Projekt zeigt, wie über 100 Jahre alte, mundgeblasene Fensterscheiben zu schlanken Isoliergläsern weiterverarbeitet werden. Damit lassen sich historische Substanz, Energieeffizienz und Ressourcenschonung miteinander verbinden.
Glas Trösch führt aktuell als erster Verarbeiter in Kontinentaleuropa dünnes 3-fach-ISO mit ultradünner Mittelscheibe von Corning (0,5 mm) ein. Dieser Glasaufbau reduziert das Gewicht der Isolierglas-Einheit um bis zu 47 Prozent. Das erleichtert den Einbau, kann sich positiv auf die Dimensionierung von Rahmen und Beschlägen auswirken sowie die Langlebigkeit der ISO-Einheit erhöhen.
Dünnglas-ISO eröffnet neue Möglichkeiten für ressourcenschonende Sanierungen. Schlanke 3-fach-Isoliergläser mit ultradünner Mittelscheibe verbinden hohe Dämmleistung mit reduziertem Materialeinsatz. Besonders im Bestand lassen sich so bestehende Fenster erhalten und energetisch deutlich verbessern.
Die Glasbranche steht vor großen Herausforderungen, aber auch vor echten Chancen: Die Stimmung der rund 175 Teilnehmer des Glaskongress 2026 war geprägt von Offenheit, Austausch und von Zuversicht. Es war zu spüren, die BF-Mitglieder wollen die Zukunft der Glasbranche aktiv mitgestalten.
Im Ort Going, am Fuße des Wilden Kaisers, steht das „Kaiserjuwel“. Großzügige Glasflächen prägen den Neubau und verbinden Innenräume fließend mit der Alpenlandschaft. Für die Außenabschlüsse zeichnete Vitralux verantwortlich, in Kombination mit dem Warme Kante-Abstandhalter Swisspacer Ultimate entstand eine energetisch wie gestalterisch hochwertige Fassaden-Lösung.
Die ClimaPlusSecurit Flachglas-Experten haben bei ihrer Jahrestagung 2026 erstmals einen „Top Partner" ausgezeichnet. Die Ehrung ging an die Josef Meeth Fensterfabrik aus Laufeld in der Eifel, als Anerkennung für vertrauensvolle Zusammenarbeit und nachhaltigen Beitrag zur Stärkung des Netzwerks.
Bei der Jahrestagung 2026 haben die ClimaPlusSecurit-Partner ihre neuen Strategien für Versorgungssicherheit und Kreislaufwirtschaft vorgestellt. Die Flachglas-Experten diskutierten Marktentwicklungen, Serviceoptimierung und innovative Recyclinglösungen für die Glasbranche. Und das Treffen schloss an einem ganz besonderen Ort.
Fünf Tage lang öffnete Forel die Türen seines Stammsitzes bei Treviso und brachte Kunden, Partner und Mitarbeitende aus aller Welt zusammen. Im Mittelpunkt standen das 50-jährige Jubiläum, die Einweihung der neuen Produktionshalle und der Austausch über Technologien rund um Flach- und Isolierglas. Hier einige schöne Impressionen.
Beim italienischen Glasmaschinen-Spezialisten Forel geht es nicht nur um Maschinen und Produktion, im Fokus stehen Ideen, Menschen und eine gelebte Firmenkultur. Mit einer fünftägigen „Forel Week" am Unternehmenssitz in Vallio di Roncade bei Treviso feiert das Familienunternehmen sein 50-jähriges Bestehen, weihte eine neue Produktionshalle ein und warf einen Blick auf die nächsten 50 Jahre.
Der BF-Nachhaltigkeitspreis 2026 zeichnete innovative Lösungen aus – darunter neue Verfahren zur Auftrennung von Isolierglas sowie zukunftsweisende Recyclingansätze. Zu den diesjährigen Preisträgern zählen Hegla, Lisec, Swisspacer und Technoform. Sie wurden für Konzepte ausgezeichnet, die zu mehr Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit in der Glasbranche beitragen. Im Folgenden erfahren Sie, wofür die Unternehmen ausgezeichnet wurden.
Mit den neuen CAM-Anforderungen (Mindestumweltkriterien in Italien) steigen die Ansprüche an Materialien bei der Isolierglas-Herstellung deutlich. Durch geprüfte Formulierungen, lückenlose Rückverfolgbarkeit und nachhaltige Produkte ohne kritische Stoffe schafft die Fenzi Group für ihre Kunden die Basis, um CAM zu erfüllen und damit für regulatorische Sicherheit und eine dauerhafte Produktqualität zu sorgen.
Bei Sollingglas wird Re-Use von Glas zur praxisnahen Option – auch im Denkmalschutz. Ein aktuelles Projekt zeigt, wie über 100 Jahre alte, mundgeblasene Fensterscheiben zu schlanken Isoliergläsern weiterverarbeitet werden. Damit lassen sich historische Substanz, Energieeffizienz und Ressourcenschonung miteinander verbinden.
Mattiertes Glas ist längst mehr als nur ein Klassiker für Türen oder Tischplatten. Mit modernen Lösungen wie Matelux erweitert sich das Einsatzspektrum deutlich – von Raumstrukturen im Innenausbau bis hin zu transluzenten Fassaden. Die Kombination aus hoher Lichtdurchlässigkeit und effektivem Sichtschutz eröffnet Architekten neue gestalterische Freiheiten.
Alte Fensterscheiben müssen nicht zwangsläufig im Recycling landen. Forschende der Hochschule München zeigen, dass sich jahrzehntealtes Flachglas für neue Isoliergläser wiederverwenden lässt. Dieses Re-Manufacturing kann Ressourcen schonen, Abfall vermeiden und den CO2-Ausstoß deutlich reduzieren, hier die Details.
Ein Pariser Sanierungsprojekt verbindet historische Architektur mit moderner Fassadentechnik: Im Innenhof der Chambre des Notaires entstand eine gebogene Glasfassade über mehrere Geschosse. Zentrale Rolle spielen dabei die flexiblen Super Spacer Abstandhalter, das Toleranzen ausgleichen, um die Dauerhaftigkeit des Randverbunds zu sichern.
Auf der Messe in Nürnberg präsentierte die Hegla-Gruppe praxisnahe Lösungen für Transport und Produktion in der Glasbranche. Im Fokus standen eine neue Befestigungslösung für den sicheren Fenstertransport sowie Zuschnitttechnik für die Fertigung von dünnem 3-fach-Isolierglas mit ultradünner Mittelscheibe.
Die Fenzi Group reagiert auf massiv gestiegene Kosten für Rohstoffe, Energie und Logistik mit einer Preisanpassung. Ziel ist es, die Lieferfähigkeit trotz angespannter Marktbedingungen zu sichern und die Stabilität der globalen Lieferketten weiterhin zu gewährleisten.
Auf der Fensterbau Frontale 2026 zeigte Schollglas erstmals seine neuen Vakuumgläser auf dem Gemeinschaftsstand des ift Rosenheim. Im Fokus stand das System GEWE Enthermal, das mit CE-Zeichen und geprüften Leistungswerten neue Einsatzmöglichkeiten für hochdämmende Fenster eröffnet.
Heute sind Low‑E‑Wärmedämmbeschichtungen bei Isoliergläsern bei uns der Standard, wobei die Nachfrage nach Sonnenschutzbeschichtungen an Fahrt gewinnt. Damit wird auch die Randentschichtung bei der ISO-Fertigung immer relevanter, denn diese ist eine wichtige Voraussetzung für die dauerhafte Haftung der Dichtstoffe und die langlebigkeit des Randverbunds. Hier erfahren Sie, was das in der Praxis bedeutet.
Vor Kurzem hat Swisspacer den Frame:racer vorgestellt, mit dem sich die Rahmenproduktion von Abstandhaltern im Steckverfahren automatisieren lässt, und das bei hohen Taktzeiten von unter 20 Sekunden. Die Hintergründe und Details dazu erläutert Swisspacer-CEO Matthias Bach im exklusiven Interview mit der GW.