Der Anbieter präsentiert u. a. das Warme-Kante-System Kōfinity 4SG, das Silikonportfolio sowie Systeme für Thin Triple Isoliergläser und Hybrid VIG. Dekarbonisierung und resiliente Glaslösungen reichen bis in den Randverbund: Eine niedrige Wärmeleitfähigkeit reduziert Wärmeverluste am Scheibenrand, während Gasdichtheit, mechanische Flexibilität und Witterungsbeständigkeit über die Zuverlässigkeit eines Isolierglases entscheiden. H.B. Fuller | Kömmerling stellt hierfür Systeme mit technisch aufeinander abgestimmten Komponenten bereit.
„Auf der glasstec zeigen wir, wie unsere Materialien im Randverbund, in der Fassade und im Fenster zusammenspielen. Denn die Anforderungen an Isolierglas steigen – und dauerhafte Leistung entsteht nicht durch einzelne Komponenten, sondern durch ein abgestimmtes System“, erklärt Business Director Glass Dr. Christian Scherer.
Aus Ködispace 4SG wird Kōfinity 4SG
Eine Schlüsseltechnologie ist Kōfinity 4SG. Als Fusion Bonded Spacer ersetzt der Abstandhalter im Isolierglas den herkömmlichen Aufbau aus Abstandhalterprofil, Trockenmittel und Primärdichtung. Kōfinity 4SG wird robotergestützt appliziert und bildet die Grundlage für einen dauerhaft stabilen Randverbund.
Die chemische Anbindung an das Glas und an den Silikon-Sekundärdichtstoff erhöht die Stabilität des Systems. Auf der Messe zeigt der Anbieter diese Technologie erstmals unter der neuen Marke Kōfinity: Aus Ködispace 4SG wird Kōfinity 4SG.
Bei Thin-Triple-Isoliergläsern (Dünnglas-Isolierglas) ergänzt eine sehr dünne Mittelscheibe den Aufbau und senkt Gewicht und Bautiefe einer klassischen 3-fach-Scheibe deutlich.
Hybrid VIG ist eine ISO-Einheit aus einem Vakuumisolierglas sowie einem gasgefüllten SZR und einem weiteren Glas. Beide Konzepte zielen auf hohe Wärmedämmung bei kompakter Bauweise und stellen hohe Anforderungen an Präzision, Flexibilität und Dauerhaftigkeit des Randverbunds. Der Anbieter positioniert Kōfinity 4SG als System für genau solche Anwendungen. Weiter zu sehen sind Silikone für Isolierglas, Fassade und Fenster.