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FRONTALE: Neuer Hallenplan steht

In einem Zoom-Meeting mit interessierten Ausstellern und Fachpresse gaben Veranstaltungsmanagerin Nicole Neuendorf und Messeleiterin Elke Harreiß am 04. März einen Überblick über die aktuelle Aufplanung der neuen Messestruktur, die jetzt sortiert ist. Die Vorbereitungen für den Messeverbund mit der HOLZHANDWERK laufen auf Hochtouren, wie die Messeexpertinnen versicherten, „wir freuen uns ungemein, dass wir Sie alle im Juli wiedersehen werden.“

Auf die Frage von GLASWELT-Chefredakteur Daniel Mund, ob einige Hallen nicht bespielt werden, berichtete Nicole Neuendorf, dass der neue Messeplan jetzt bereitstehe. Sichtbar wird dabei, dass die Hallen 3 und 3A nicht mehr genutzt werden. In diesen Hallen waren auf der letzten Veranstaltung die Maschinenbauer und die Profilsystemgeber untergebracht. Aussteller aus diesen Bereichen werden jetzt auf die anderen Hallen verteilt. 

Nicole Neuendorf und Elke Harreiß im heutigen Zoom-Meeting mit Ausstellern und Fachjournalisten.

GLASWELT

Nicole Neuendorf und Elke Harreiß im heutigen Zoom-Meeting mit Ausstellern und Fachjournalisten.

Beim Betrachten der einzelnen Hallenpläne, die jetzt von der Messe ebenfalls online gestellt wurden, fällt auf, dass die FRONTALE vielfältiger geworden ist: Aufgrund der Tatsache, dass einige große Aussteller aus dem Profilsystem- und Beschlagsbereich sich von der Sommer-Edition abgemeldet hatten, haben offensichtlich einige kleinere Unternehmen ihre Chance gesehen, sich erstmals oder mal wieder in Nürnberg zu präsentieren.  Von den großen Systemgebern sind jetzt noch Salamander und aluplast auf der Messe vertreten. Auffällig auch: Die Zahl der polnischen Fensterhersteller hat im Vergleich zur letzten Fensterbau noch mal zugenommen: Neben dem langjährigen Frontale-Aussteller Oknoplast gesellen sich heuer auch die Unternehmen Drutex, Pagen, WnD und Eko Okna und Türenhersteller Pirna aus Slowenien dazu.

Elke Harreiß: „Tatsächlich sind etliche bekannte Marken, die üblicherweise das Hallenbild der Weltleitmesse prägen, in diesem besonderen Messejahr nicht vertreten. Das ist insbesondere vor dem Hintergrund, dass uns gegenüber stets die Wichtigkeit des persönlichen Wiedersehens betont wurde, sehr schade. Für den Wunsch nach der üblichen Planbarkeit und Sicherheit, dass eine Messebeteiligung auch zum verschobenen Termin ein Erfolg wird, haben wir natürlich Verständnis. Daneben haben sich ein halbes Jahr vor der Veranstaltung bereits rund 400 Unternehmen aus den Produktsegmenten Beschläge, Maschinen, Profile und Glas ganz bewusst für eine Teilnahme entschieden, und stärken uns damit den Rücken. Aussteller, die sonst weniger im Fokus stehen, können von einer erhöhten Aufmerksamkeit profitieren. Somit wird die FENSTERBAU FRONTALE auch 2022 einen Querschnitt der Fenster-, Türen- und Fassadenbranche abbilden, wenn auch im kompakteren Umfang als gewöhnlich. Der Pandemieverlauf hat uns eines gezeigt: „Gewöhnlich“ ist in diesen Zeiten nichts, und uns allen wird sehr viel Geduld und Flexibilität abverlangt.

Wir stehen deshalb mit unseren Ausstellern in engem Kontakt, um sie bei ihren Vorbereitungen zu unterstützen, ebenso wie mit allen Partnern, Dienstleistern und Beteiligten hier bei uns vor Ort. Nachdem eine erfolgreiche Durchführung zum geplanten Termin im März aufgrund der Pandemieentwicklung und der Zweifel vieler Aussteller immer unwahrscheinlicher wurde, gab die frühzeitige Verschiebung allen Teilnehmern die Gelegenheit, den neuen Termin einzuplanen, und uns die Zeit für die notwendigen Weichenstellungen, um 2022 nach vier Jahren pandemiebedingter Pause als Branche endlich wieder persönlich zusammenzukommen.“