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Veka und Abel: Systemlösung für die Absturzsicherung

Erden bodentiefe Fenster im Obergeschoss eines Hauses eingesetzt, ist zwingend eine Absturzsicherung vorgeschrieben. Herkömmliche Gitter und Brüstungen erfüllen zwar diesen Zweck, können aber den ästhetischen Gesamteindruck der Fassade empfindlich stören. Daher hat die Veka AG in Kooperation mit der Abel Metallsysteme GmbH & Co. KG eine unsichtbare und äußerst stilvolle Lösung entwickelt.

Das neue Veka Rollladenführungsschienenkonzept ermöglicht diese Systemlösung durch eine Profilkombination aus Aufbauprofil und Führungsschiene für die Revision außen. Dazu wird die zweiteilige Aluminiumhalterung für die absturzsichernde Verglasung in das teilausgefräste Aufbauprofil integriert und mit der Stahlarmierung im Blendrahmen verschraubt. Die Rollladenführung wird in ganzer Länge auf das Aufbauprofil inkl. Aluminium-Glashalterung montiert, Rollladenführung und Absturzsicherung bilden somit eine Einheit. Der Rollladenbehang bleibt dabei voll funktionsfähig. Je nach baulichen Gegebenheiten und technischen Anforderungen (zum Beispiel Windlast) können mit Hilfe von zwei verschiedenen Keildichtungen Verbundsicherheitsglas-Scheiben von 12,76 mm oder 17,52 mm eingesetzt werden. Realisierbar sind Glasbreiten bis 2.300 mm und -höhen ab 500 mm.

In vier Schritten zum Montageerfolg

Detailansicht der integrierten Absturzsicherung

Veka

Detailansicht der integrierten Absturzsicherung

Die integrierte Glasabsturzsicherung zeichnet sich durch eine schnelle und unkomplizierte Montage in vier Schritten aus. Das System ist vorkonfektioniert und besteht aus zwei Aufnahmeleisten, zwei Glashalteleisten, einem Montagesatz mit zwei Endkappen und Gummidichtungen sowie der Glasscheibe und entsprechendem Kantenschutz. Die Firma Abel übernimmt den Vertrieb und schnürt ein passgenaues Absturzsicherungspaket gemäß den kundenseitigen Anforderungen bzw. der Einbausituation vor Ort. Die Lieferung der PVC-Profile erfolgt über Veka.

Statischer Nachweis inklusive

Zudem können sich Verarbeiter und Nutzer dieser Lösung auf nachgewiesene Sicherheit verlassen. So hat das System den statischen Nachweis nach DIN 18008-4 für absturzsichernde Verglasungen erbracht. Auch ein Allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis (AbP) liegt vor. Eine Einzelprüfung entfällt damit. Der Einbau des Gesamtsystems muss separat und individuell statisch nachgewiesen werden. „Mit der integrierten Absturzsicherung bieten wir Architekten und Bauherren einen echten Mehrwert. Sie verbindet maximalen Schutz mit elegantem Design für eine moderne Architektur. Und bei Verarbeitern punktet das System mit AbP und Systemstatik sowie der problemlosen Montage“, betont Arne Post, Leiter Produktmanagement bei Veka.