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AGC Glass Europe

Spiegel aus VSG – Luxus oder Pflicht?

Mit „Stratobel Mirox“ bringt AGC Glass Europe einen VSG-Spiegel auf den Markt, der im Objekt-Bereich sowie im privaten Wohnbau für mehr Sicherheit sorgt. Während die DIN 18008 den Einsatz von Sicherheitsglas im Objektbereich regelt, gewinnt er auch in Privathaushalten zunehmend an Bedeutung – nicht zuletzt aus Haftungsgründen.

„Sicherheitsglasspiegel sind kein Luxus, sondern Teil der Verkehrs- und Haftungsabsicherung auch im privaten Raum“, betont Werner Pankotsch, Vertriebsleiter Basisglas in der DACH-Region bei AGC Glass Europe. Kommt es zum Sturz in einen Spiegel mit Verletzung, prüfen Versicherer regelmäßig, ob die Verkehrssicherungspflicht verletzt wurde. Denn wer eine Gefahrenquelle schafft oder unterhält, ist dafür verantwortlich, dass Dritte nicht zu Schaden kommen. Ab wann eine „offensichtliche Gefahrenlage“ vorliegt, bewerten Versicherer unterschiedlich. Sicher ist: Bei vorhersehbarer Kollisionsgefahr droht die Haftung. „Das kann z. B. bei großen Spiegeln im Flur schnell der Fall sein, aber auch bei Montage in Stoßhöhe oder gegenüber einer Tür“, so Werner Pankotsch.

AGC Glass Europe empfiehlt grundsätzlich auch im privaten Bereich den Einsatz von VSG-Spiegeln. Optisch und funktional unterscheidet sich der „Stratobel Mirox“ nicht von einem herkömmlichen Mirox-Spiegel, bietet aber zusätzlich die Schutzfunktion von Verbundglas.

Zwei Varianten für unterschiedliche Einsätze

Die Verbundglasspiegel sind in zwei Ausführungen erhältlich: „Stratobel Mirox Duo“ besteht aus zwei Spiegelglasscheiben und eignet sich etwa für die beidseitige Nutzung in raumstrukturierenden Trennwänden. „Stratobel Mirox Mono“ kombiniert ein Spiegelglas mit einem Floatglas und kommt u. a. bei Wandverkleidungen zur optischen Raumvergrößerung oder zur Lichtlenkung zum Einsatz.

Beide Varianten werden mit einer oder zwei speziellen PVB-Folien mit besonders hoher Haftung laminiert. Bereits mit einer Folie erreicht der Sicherheitsspiegel die Sicherheitsklasse 2B2 gemäß EN 12600 – eine im Objektbereich häufig geforderte Klasse zum Schutz gegen Stoßbeanspruchung, etwa bei Wandverkleidungen in Verkehrsflächen.

In der Ausführung mit zwei Folien erfüllt der Spiegel zusätzlich die Klasse P2A gegen Durchwurf oder Durchbruch gemäß EN 356.

Für Langlebigkeit und Nachhaltigkeit sorgt eine kupfer- und bleifreie Schutzlackierung der Silberschicht. Flüchtige organische Verbindungen (VOC) sowie Formaldehyd werden nur in sehr geringem Umfang emittiert, sodass die Luftqualität in Innenräumen erhalten bleibt.

„Stratobel Mirox“ ist in den Stärken 33.1 und 33.2 verfügbar und trägt die CE-Kennzeichnung gemäß der harmonisierten Norm EN 14449:2005.

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