Springe auf Hauptinhalt Springe auf Hauptmenü Springe auf SiteSearch
Günstiger Strom für die Glasbranche

Stromkosten senken - Batteriespeicher für Glasbetriebe

Die Veredlung und Bearbeitung von Glas umfasst verschiedene energieintensive Produktions- und Verarbeitungsschritte, wie Beschichten, Vorspannen, Zuschnitt und Weiterveredlung, um nur einige zu nennen. Dadurch haben viele Glasbetriebe einen hohen Energiebedarf. Entscheidend bei den Stromkosten ist dabei nicht nur, wie viel Strom verbraucht wird, sondern auch, wann und mit welcher Leistung er aus dem Netz bezogen wird.

Durch Einsatz von Stromspeichern kann Netzstrom zum wirtschaftlich günstigen Zeitpunkten am Markt eingekauft, zwischengespeichert und dann verbraucht werden, wenn er benötigt wird.

Lukas Eckert, Geschäftsführer von Voltvera

Voltvera

Lastspitzen als wirtschaftlicher Hebel: Eine Leistungsspitze entsteht beispielsweise, wenn mehrere energieintensive Anlagenteile gleichzeitig anlaufen oder ihren Leistungsbedarf kurzfristig erhöhen. Der Energieverbrauch des Tages verändert sich dadurch kaum, die maximale Netzleistung dagegen deutlich. Für Unternehmen mit hohen Leistungspreisen kann genau diese kurzfristige Spitze erhebliche Kosten für das gesamte Jahr verursachen.

So lässt sich der Stromverbrauch im Glasbetrieb optimieren.

Voltvera

So lässt sich der Stromverbrauch im Glasbetrieb optimieren.

Das verhindert der Batteriespeicher durch Lastspitzenkappung: Droht die elektrische Last einen definierten Grenzwert zu überschreiten, stellt der Speicher innerhalb von Sekunden zusätzliche Leistung bereit. Ein Teil des Strombedarfs wird aus dem Speicher gedeckt, während die Netzleistung begrenzt bleibt. Der Produktionsprozess läuft dabei unverändert weiter.

Strombezug gezielt steuern

Die Flexibilisierung durch den Speicher, also die zeitliche Entkopplung von Verbrauch und Bezug, bringt weitere Möglichkeiten mit sich: Netzstrom kann zu wirtschaftlich günstigen Zeitpunkten am Markt eingekauft, zwischengespeichert und flexibel dann verbraucht werden, wenn er benötigt wird.

Dadurch sinken die Bezugskosten und die Unabhängigkeit vom volatilen Strommarkt steigt. Wenn es Netzanschluss und Netzbetreiber zulassen, können freie Speicherkapazitäten außerdem am Strom- und Flexibilitätsmarkt eingesetzt werden und Zusatzerlöse generieren.

So ein Voltvera-Batteriespeicher ist auch für Glasunternehmen interessant

Voltvera

So ein Voltvera-Batteriespeicher ist auch für Glasunternehmen interessant

Darüber hinaus ermöglicht ein Batteriespeicher die zeitliche Trennung von Erzeugung und Verbrauch, sodass selbst erzeugter Strom in Zeiten der Überproduktion, etwa am Wochenende, nicht für geringes Geld eingespeist werden muss, sondern zwischengespeichert und zu späteren Zeiten selbst verbraucht oder zu teureren Handelszeiten verkauft werden kann.

Intelligente Steuerung und standortbezogene Auslegung

Für einen möglichst wirtschaftlichen Einsatz des Speichers ist eine punktgenaue Steuerung wichtig. Das geschieht vollautomatisiert über ein intelligentes Energiemanagementsystem (EMS), das den Energiefluss in Echtzeit überwacht und den Batteriespeicher entsprechend steuert.

Damit wird Energie genau dann gespeichert oder bereitgestellt, wenn es wirtschaftlich sinnvoll ist. Leistungsspitzen lassen sich begrenzen, verfügbare Netzkapazitäten effizient nutzen und der laufende Produktionsbetrieb bleibt davon unberührt.

So unterschiedlich wie die Glasindustrie selbst sind auch ihre Energieprofile. Ob ESG-Herstellung (Vorspannen), Glasveredlung oder Spezialglasproduktion: Die Lastprofile und Energiebedarfe unterscheiden sich teils erheblich. Entscheidend ist die Analyse des jeweiligen Standorts.

Für jeden Betrieb individuell ausgelegte Speicher: Lastprofil, Strombeschaffung, verfügbare Anschlussleistung und eine mögliche Eigenerzeugung bestimmen gemeinsam, welche Speichergröße und Betriebsstrategie den größten wirtschaftlichen Nutzen bieten. Der Batteriespeicher wird damit nicht zur Standardlösung, sondern zu einem individuell ausgelegten Baustein der Energieversorgung.

Die Dekarbonisierung der Glasindustrie wird den Strombedarf der Branche deutlich erhöhen. Gleichzeitig bleiben die Produktionsprozesse weitgehend kontinuierlich und bieten nur begrenzte Möglichkeiten für kurzfristige Lastverschiebungen. Batteriespeicher schaffen zusätzliche Flexibilität zwischen Netz und Verbrauch – durch Lastspitzenkappung, optimierten Strombezug sowie die Einbindung eigener Stromerzeugung.

Der Autor: Lukas Eckert, Geschäftsführer von Voltvera

Über Voltvera

Voltvera plant und errichtet Batteriespeicher für Industrie und Gewerbe. Für Standorte der Glasindustrie ermittelt das Unternehmen anhand des Lastgangs die passende Speichergröße und Betriebsstrategie, um Lastspitzen zu begrenzen, den Stromeinkauf zu optimieren und die vorhandene Anschlussleistung effizienter zu nutzen.

.