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IFT erstellt Richtlinie für „Dynamische Windlasten“

Hart am Wind

Beim ift Rosenheim fiel Anfang Mai der Startschuss für die Erarbeitung einer neuen Richtlinie zu dynamischen Windlasten. Die Anforderungen an moderne Gebäudehüllen und Sonnenschutzsysteme verändern sich spürbar: Extremwetterereignisse, zunehmende Windlasten, Hagel und Schlagregen zeigen deutlich, dass Prüfverfahren künftig noch praxisnäher und realistischer ausgelegt werden müssen. Genau hier setzt die neue Richtlinie an.

Gemeinsam mit Experten aus der Branche wurden erste Grundlagen und Arbeitsfelder definiert, unter anderem für textile Sonnenschutzsysteme, Raffstores, ZIP-Systeme und Sonnenschirme. Im Mittelpunkt standen Fragen, wie Windlastprüfungen künftig aussehen müssen, welche Klassifizierungen sinnvoll sind, welche Prüfaufbauten reale Bedingungen tatsächlich abbilden und welche Standards die Branche künftig benötigt, um Produkte praxisnah entwickeln zu können.

Besonders eindrucksvoll war der Blick ins Prüflabor des ift Rosenheim: Dort lassen sich Windgeschwindigkeiten von bis zu knapp 175 km/h simulieren. Ein technisches Detail mit besonderem Wiedererkennungswert: Der eingesetzte V8-Motor wird normalerweise bei Airboats eingesetzt und treibt heute die Windlastprüfungen beim ift an.

Mit dabei sind auch der BVRS und der IVRSA. Der Auftakt machte deutlich, dass die Branche intensiv daran arbeitet, Prüfstandards robuster, praxisgerechter und zukunftsfähig weiterzuentwickeln.

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