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Berliner Start-up macht mit Drohnen Fassaden wieder sauber

Das Berliner Technologie-Start-up skyXwash hat seine KI-gestützte Drohnenlösung für die professionelle Gebäudereinigung erstmals öffentlich präsentiert. Bei einer Live-Vorführung am Pandion Officehome Ostkreuz Campus in Berlin reinigten die Gründer Christos Iordanidis und Robert Boer eine Glasfassade mit rund 10.000 m² Fläche. Die Premiere markiert den Start der europäischen Expansion – von Berlin aus soll die Technologie in Italien, Österreich, Polen, Griechenland, der Schweiz und der Slowakei eingesetzt werden.

Die skyXwash-Systemlösung verbindet Drohnentechnologie mit digitaler Einsatzplanung, präziser Steuerung und professioneller Reinigungstechnik. Damit adressiert das Unternehmen zentrale Herausforderungen der Gebäudewirtschaft: steigende Kosten, Fachkräftemangel, Arbeitssicherheit und Nachhaltigkeit.

"Wir bringen eine klassische, oft gefährliche und aufwendige Tätigkeit in ein neues technologisches Zeitalter", sagt Christos Iordanidis, Gründer von skyXwash. "Unser Ziel ist nicht, Menschen zu ersetzen. Wir wollen Gebäudereinigung sicherer, intelligenter und effizienter machen. Aus körperlich riskanten Tätigkeiten in großer Höhe entstehen neue qualifizierte Berufsbilder – etwa für Drohnenpiloten, technische Operatoren und digitale Einsatzmanager."

Bis zu 60 % Kostenersparnis gegenüber herkömmlichen Verfahren

Während klassische Fassadenreinigung häufig Gerüste, Hubsteiger oder Industriekletterer erfordert, arbeitet die skyXwash-Lösung aus der Luft. Dadurch entfallen lange Auf- und Abbauzeiten, schwer zugängliche Fassadenbereiche können besser erreicht werden, und das Risiko für Beschäftigte wird deutlich reduziert. Die drohnengestützte Reinigung kann im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren bis zu 60 % der Gesamtkosten einsparen und ist bis zu dreimal schneller einsetzbar.

Die Drohne wird von geschultem Fachpersonal gesteuert und überwacht. Technisch basiert das System auf einer leistungsfähigen Reinigungsdrohne mit professioneller Sprüh- und Reinigungseinheit. Individuell angepasst an Objekt und Oberfläche können Fassaden, Glasflächen, Dächer oder Solaranlagen gereinigt werden.

Osmosewasser statt Chemikalien

Zum Einsatz kommt reines Osmosewasser – demineralisiertes Wasser, das durch spezielle Filter von allen Kalk- und Mineralrückständen befreit wurde und dadurch streifenfrei trocknet. Das Verfahren ist aus der professionellen Autowäsche bekannt und sorgt für fleckenfreie Oberflächen ohne Nachpolieren. Für die intensive Reinigung kann mit Hochdruck bis zu 200 bar gearbeitet werden. Optional kann eine Nano-Versiegelung eingesetzt werden, um gereinigte Flächen länger zu schützen und bei Solaranlagen die Leistungsfähigkeit zu unterstützen.

Der ökologische Vorteil liegt im ressourcenschonenden Reinigungsverfahren: Da skyXwash mit reinem Osmosewasser arbeitet, werden keine chemischen Reinigungsmittel benötigt. Gleichzeitig können Einsätze schneller durchgeführt und aufwendige Logistik mit Gerüsten oder Hubsteigern reduziert werden.

"Die Zukunft der Gebäudereinigung liegt in der intelligenten Verbindung von Mensch und Technologie", so Iordanidis. "Drohnen übernehmen die gefährlichen Höhenarbeiten, Menschen steuern, kontrollieren und verantworten den Prozess. Genau darin liegt die humane Innovation: Wir machen Arbeit sicherer, moderner und attraktiver."

Die Technologie richtet sich insbesondere an Eigentümer, Asset Manager, Facility-Management-Unternehmen, Betreiber großer Gewerbeimmobilien, Kommunen sowie Betreiber von Solaranlagen. Nach der Premiere in Berlin plant skyXwash den schrittweisen Rollout in weitere europäische Märkte.

Mehr Informationen: www.skyxwash.de