Mit seiner groß angelegten Endkunden-Kampagne "Wenn, dann Veka!" hat der Kunststofffenster-Systemgeber den Marketing Award 2026 des Verbandes Fenster + Fassade (VFF) gewonnen. Die im Sommer 2025 gestartete erste B2C-Kampagne eines Systemgebers in der deutschen Fensterbranche erreichte bereits über 310 Millionen Impressionen und setzte sich gegen 25 weitere Wettbewerber in der Kategorie "Beste Marketingmaßnahme" durch.
Stellvertretend für das gesamte Kampagnenteam nahmen Veka-Vorstandsvorsitzender Andreas Hartleif und Jürgen Herbe, Leiter Kommunikation & Marketing, den Award auf dem VFF-Jahreskongress am 18. Juni in Göttingen entgegen. Das mit der Auszeichnung verbundene Preisgeld von 3.000 Euro spendet Veka an die Krisenhilfe Münster.
Fenster-Nerd Holger als Kampagnen-Protagonist
Veka
Im Zentrum der crossmedial ausgespielten Kampagne steht Holger – ein leidenschaftlicher Fenster-Nerd, der mit Begeisterung, Humor und verblüffender Detailkenntnis über Profile und Fenster spricht. Ziel ist es, die Bekanntheit der Marke Veka bei Verbrauchern zu steigern und diese früh im Kaufentscheidungsprozess zu erreichen.
Besonders gewürdigt wurde von der aus Branchenvertretern und Kommunikationsprofis bestehenden Jury der mutige Schritt des klassischen B2B-Unternehmens, erstmals eine breit angelegte B2C-Kampagne direkt auf Endkunden auszurichten. Die "Wenn, dann Veka!"-Kampagne breche bewusst mit der häufig technisch geprägten Kommunikation der Branche und übersetze Qualität, Verlässlichkeit und Markenstärke in eine Form, die Endkunden unmittelbar erreiche, heißt es in der Jury-Bewertung.
Co-Branding-Modell bindet Partnerbetriebe ein
Ein weiterer entscheidender Punkt für die Auszeichnung sei die konsequente Einbindung der Veka-Partnerbetriebe. Durch das Co-Branding-Modell und das digitale Marketingportal werde die Kampagne auch für sie vor Ort nutzbar. "Das ist moderne, durchgängige und branchenrelevante Marketingkommunikation im besten Sinne", bringt es Jury-Mitglied und VFF-Geschäftsführer Frank Lange auf den Punkt.
Bisher hatte Veka als Marke nahezu ausschließlich seine Partnerbetriebe bei deren Endkundenansprache unterstützt. "Doch Markt- und Kaufprozesse haben sich grundlegend verändert. Digitalisierung und Baukrise machen die Fensterentscheidung und Informationsbeschaffung digitaler, früher und deutlich umkämpfter", erklärt Jürgen Herbe.
Auftakt für langfristige Marketingstrategie
Die "Wenn, dann Veka!"-Kampagne ist nur der Auftakt einer langfristig angelegten Marketingstrategie in Richtung Endkunden. "Wir werden die Kommunikation fortführen, digitale Services erweitern und das Co-Branding Modell weiter ausbauen. Unser Ziel dabei bleibt klar: Veka gemeinsam mit unseren Partnern dauerhaft im Relevant-Set der Verbraucherinnen und Verbraucher beim Thema Fenster zu verankern und so unsere starke Marktposition weiter zu festigen", betont Vertriebs- und Marketingvorstand Josef L. Beckhoff.
Der alle zwei Jahre vom Verband Fenster + Fassade vergebene Preis würdigt Kommunikationsmaßnahmen, die die Leistungsfähigkeit, Innovationskraft und Kundenorientierung der Fenster- und Fassadenbranche sichtbar machen. Insgesamt 51 Bewerbungen gingen dieses Mal in drei Kategorien ein.