So verzichtete Oknoplast in diesem Jahr bewusst auf eine Beteiligung an der Fensterbau Frontale. Kein Rückzug, sondern eine strategische Neugewichtung der Aktivitäten, wie Geschäftsführer Dominik Mryczko im Gespräch erläutert. Statt auf maximale Sichtbarkeit setzt das Unternehmen stärker auf gezielte Partnerformate, persönliche Gespräche, Schulungen und Werksbesuche – mit dem Anspruch, dort präsent zu sein, wo für Fachhandel und Verarbeiter echter Mehrwert entsteht.
Parallel dazu wurde die Unternehmensspitze in Deutschland neu aufgestellt. Mit Jens Stradtmann als neuem General Manager und Country Manager wurden Verantwortlichkeiten klarer strukturiert und der Fokus auf Prozesse, Vertrieb und Partnernähe weiter geschärft. Die Titelstory beleuchtet, wie dieser Übergang gestaltet wurde – und warum Kontinuität im operativen Geschäft dabei eine zentrale Rolle spielt.
Foto: Oknoplast / Layout: GW
Bemerkenswert ist zudem die wirtschaftliche Entwicklung: Ein Wachstum von 18 Prozent in Deutschland im vergangenen Jahr zeigt, dass der eingeschlagene Kurs trägt – und zwar trotz eines herausfordernden Marktumfelds. Im Interview wird deutlich, dass dieses Wachstum nicht als kurzfristiger Effekt verstanden wird, sondern als Ergebnis gezielter Investitionen in Organisation, Servicequalität und Verlässlichkeit.
Die GW-Titelstory zeichnet damit das Bild eines Unternehmens, das Premium nicht über Lautstärke oder Messepräsenz definiert, sondern über Stabilität, Partnerschaft und konsequente strategische Arbeit. Sie gibt tiefe Einblicke in die Überlegungen hinter zentralen Entscheidungen und zeigt, warum Oknoplast gerade jetzt ein spannender Gesprächspartner für die Branche ist.