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Aluplast setzt auf Eigeninitiative und investiert kräftig am Standort

Mit dem geschäftsführenden Gesellschafter Patrick Seitz und dem Marketing-Chef Karsten Ackermann sprachen die Podcast-Experten Reinhold Kober, Prof. Dr. Stefan Lackner und Daniel Mund über den Jahresstart, strategische Weichenstellungen und die Frage, ob die Bauwirtschaft 2026 endlich wieder auf Grün schaltet. Dabei wurde deutlich: Aluplast will seinen Kunden die Werkzeuge in die Hand geben, um selbst für Konjunktur zu sorgen.

Politische Unsicherheit als Dauerzustand

In der Diskussion um die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ging es um die kurze Halbwertszeit politischer Entscheidungen. Die aktuelle Kurzfristigkeit politischer Entscheidungen sei schon eine besondere Herausforderung, ordnet Aluplast-Co-Managing-Director Patrick Seitz ein. Als Familienunternehmen sieht sich Aluplast jedoch in einer anderen Position: „Wir haben vor fünf, sechs Jahren entschieden, hier noch mal kräftig ins Unternehmen zu investieren“, betont Seitz. Diese Entscheidungen würden nicht von der politischen Führung oder der europäischen Politik abhängig gemacht. „Ganz sicher ist: Fenster und Türen werden auch in Zukunft gebraucht.“

aluplast-Co-Managing-Director Patrick Seitz

Daniel Mund / GW

aluplast-Co-Managing-Director Patrick Seitz

Familienunternehmen als Stabilitätsfaktor

Prof. Dr. Stefan Lackner von der Podcast-Crew ebenfalls zum Gespräch zugeschaltet, ergänzte Aspekte zur besonderen Rolle von Familienunternehmen: „Der Planungshorizont von Familienunternehmen ist ein ganz anderer als oft von Kapitalgesellschaften, die sehr stark unter Investorendruck stehen." Diese Unternehmen seien in Teilen tatsächlich krisenfester und hätten es geschafft, sich flexibler und agiler aufzustellen.

Strategische Kontinuität trotz Marktturbulenzen

Auf die Frage nach strategischen Veränderungen in den letzten Jahren gab Karsten Ackermann eine klare Antwort: „Wir haben unsere Strategie nicht geändert, sondern einfach das weiter vorangetrieben, was wir die letzten Jahre schon gemacht haben.“ Das bedeute, die richtigen Produkte für den Markt zu entwickeln, damit die Partner robuster und leistungsfähiger in ihren jeweiligen Märkten agieren können. Welche Produkte das sind, wird Ackermann in der 39. Podcast-Folge verraten, die am 16. Februar veröffentlicht wird.

Aluminium als logischer Schritt

In diesem Jahr legt man ein besonderes Augenmerk auf die Möglichkeiten, die sich aluplast-Kunden durch die Portfolioerweiterung mit dem Aluminium-Profilangebot bieten. Zwar habe es länger gedauert als erhofft, doch einige Kunden bauen bereits Aluminiumfenster.

Auch für die kommende Fensterbau Frontale hat aluplast große Pläne. So wird das Unternehmen einen eigenen 175 m² großen Aluminium-Bereich präsentieren. Im Türenbereich soll eine Aluminium-Haustür gezeigt werden – als Einstiegspunkt für Kunden, die zwar gerne PVC-Fenster bauen, aber bei Türen auf Aluminium setzen möchten.

Besonders stolz ist man auf die Weiterentwicklung der Neo-Plattform. „Mit Neo-Advance haben wir ein tolles Produkt am Start“, kündigt Ackermann an. Alle Details dazu gibt es im Podcast!

Beeindruckend für die Podcast-Crew war der anschließende Werksrundgang am Standort Karlsruhe. Es hat sich einiges getan auf dem Gelände des Kunststoffsystemhauses! Auch darüber demnächst mehr an anderer Stelle!

Sichtbare Investitionen am aluplast-Standort in Karlsruhe

Daniel Mund / GW

Sichtbare Investitionen am aluplast-Standort in Karlsruhe

Ausblick: Eigeninitiative statt Warten

Ausstellungsstück: Vertriebskoffer

Daniel Mund / GW

Ausstellungsstück: Vertriebskoffer "anno dazumal"

Fazit des Besuchs: Aluplast will seinen Kunden die Werkzeuge geben, um selbst für Konjunktur zu sorgen, statt auf bessere Zeiten zu warten. Mit kontinuierlichen Investitionen, kundengetriebenen Innovationen und einer klaren strategischen Ausrichtung positioniert sich das Familienunternehmen für die Herausforderungen der kommenden Jahre. Die Fensterbau Frontale wird zeigen, ob diese Strategie bei den Kunden ankommt.