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Team Orange aus Kassel

Wie ein Polizeiprojekt zur Systemumstellung führte

Walter Fenster + Türen aus Kassel hat sein komplettes Lüftungskonzept auf den arimeo Fensterfalzlüfter umgestellt – ausgelöst durch ein Projekt, bei dem herkömmliche Systeme versagten. Bei der Ausstattung einer Polizeiwache mit Sicherheitsfenstern machte die spezielle Beschlagsanordnung den Einsatz klassischer Fensterfalzlüfter unmöglich. Der beschlagsunabhängige arimeo war die Lösung.

„Zu unserem Glück war damals der arimeo Fensterfalzlüfter neu auf dem Markt, der erste beschlagunabhängige Fensterfalzlüfter. Nach dem ersten erfolgreichen Objekt haben wir komplett darauf umgestellt und nutzen bis heute all seine Vorteile“, berichtet Dr. Frank Walter, Geschäftsführer des ­Kasseler Unternehmens.

Clipsen statt Fräsen: Flexibilität in der Produktion

Der entscheidende Vorteil des arimeo-Systems liegt in der Montage: Das Bauteil wird lediglich in die Fensterflügeldichtung eingeclipst, ohne dass Fräsarbeiten am Kunststofffenster nötig sind. „Dazu wird – dank völliger Beschlagsunabhängigkeit – durch Einschneiden oder Ausstanzen der Dichtung eine Stelle vormarkiert. Danach wird mit dem arimeo Dichtungs­entferner die Dichtung in wenigen Sekunden entnommen und der arimeo Fensterfalzlüfter nur noch mit leichtem Daumendruck eingeclipst“, erläutert Achim Kockler, Geschäftsführer der Innoperform GmbH.

Diese Flexibilität nutzt Walter Fenster + Türen auch in der eigenen Produktion. In der Werkhalle werden Flügel und Rahmen mit Barcodes zur Endmontage auf einem großen Karussell platziert. Der Einbau von Zusatz­elementen erfolgt nach chaotisch optimierten Losen – das flexible Handling des ­arimeo macht diese Arbeitsweise erst möglich.

Nachträgliche Anpassungen ohne Wertverlust

Besonders wertvoll ist die Möglichkeit nachträglicher Korrekturen. „Eine Planung kann so gut sein wie sie will, Änderungen können auch im Nachhinein auftreten – selten, aber es kommt vor“, so Dr. Frank Walter. Der arimeo lässt sich bei Planänderungen bauseits einfach erweitern oder nachrüsten. Umgekehrt kann er auch nachträglich ausgebaut werden, um beispielsweise den Luftvolumenstrom in einer Wohnung zu reduzieren.

Da keine Fräsungen am Kunststofffenster ausgeführt werden, kann nach ­einem Ausbau einfach eine Reparaturdichtung eingesetzt werden. Das Fenster bleibt ein Originalfenster, ist völlig unversehrt und behält seinen Wert.

Mitarbeiter Volker Krönung zeigt den flexiblen Einbau von arimeo: einfach nur eingeclipst – ohne Fräsen.

Foto: Innoperform

Mitarbeiter Volker Krönung zeigt den flexiblen Einbau von arimeo: einfach nur eingeclipst – ohne Fräsen.
Montageteam vor einer aktuellen Wohnbausanierung in Kassel.

Foto: Innoperform

Montageteam vor einer aktuellen Wohnbausanierung in Kassel.

Hilzinger-Tochter mit regionalem Fokus

Walter Fenster + Türen gehört seit 2022 zur Hilzinger-Gruppe. Die Brüder Gerd und Dr. Frank Walter führten das traditionsreiche Handwerksunternehmen in die Gruppe über, um die Nachfolge zu regeln und 60 Arbeitsplätze zu sichern. „Wir haben keinen direkten Nachfolger aus der Familie, wollten aber zum einen den Betrieb in einem hart umkämpften Markt als solches zukunftssicher aufstellen und zum anderen die 60 Arbeitsplätze sichern“, so Dr. Frank Walter. 

Das Unternehmen kann nun als Teil der bundesweiten Fenstermarke Hilzinger auf ein breites Portfolio zugreifen und als Vollsortimenter auftreten, behält aber den Freiraum für regional ausgerichtete Leistungsangebote. Am Standort in Kassel werden Kunststofffenster gefertigt, das Kundensegment umfasst Wohnbau und Einfamilienhausbesitzer.
„Gemäß unserer Leitidee Fensterkompetenz haben wir unter anderem den Anspruch, mit unseren Fenstern das Wohngefühl für die Bewohner zu ver­bessern und gerade bei energetischen Sanierungen kompetente Lüftungskonzepte zu realisieren“, erklärt Dr. Frank Walter die Unternehmensphilosophie. Bei wichtigen Objekten nutzt das Unternehmen die kostenlose Planungsunterstützung des arimeo-Herstellers Innoperform, meist in Form von Lüftungsauslegungen nach der DIN 1946-6. Das Lüftungskonzept wird dann vom ­Architekten freigegeben.

Innoperform ­Geschäftsführer Achim Kockler (m.) mit Dr. Frank Walter (l.) und Gerd Walter (r.).

Foto: Innoperform

Innoperform ­Geschäftsführer Achim Kockler (m.) mit Dr. Frank Walter (l.) und Gerd Walter (r.).

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