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Hitze draußen lassen

Internorm zeigt energieeffiziente Alternative zur Klimaanlage

Extreme Hitzeperioden nehmen zu und machen sommerliche Überhitzung zur wachsenden Herausforderung für Wohngebäude. Während Klimaanlagen für Abkühlung sorgen, steigen damit Energieverbrauch und laufende Kosten erheblich. Europas Fenstermarke Nummer Eins setzt deshalb auf intelligente Fensterlösungen als nachhaltige Alternative zur energieintensiven Kühlung.

Laut GeoSphere Austria gehörte der Sommer 2025 zu den zehn wärmsten der österreichischen Messgeschichte. In Höhenlagen unter 500 Metern gab es durchschnittlich 24 Hitzetage – rund 50 % mehr als in einem durchschnittlichen Sommer der Klimaperiode 1991 bis 2020. Gleichzeitig liegt ein durchschnittlicher Sommer heute bereits rund drei Grad über dem Niveau von vor 40 Jahren.

Simulation zeigt massive Aufheizung ohne Sonnenschutz

Eine Studie des deutschen Ingenieurbüros Prof. Dr. Hauser kommt zu dem Ergebnis, dass aktuelle Bau-Normen den Anforderungen des gegenwärtigen und zukünftigen Klimas vielfach nicht mehr genügen. Die Experten simulierten einen südseitigen Wohnraum in einem Einfamilienhaus mit großflächigen Fenstern und legten Prognose-Klimadaten für die Jahre 2030 bis 2060 zugrunde.

Das Ergebnis: Ohne Sonnenschutz würden die Innentemperaturen im Sommer regelmäßig über 30 Grad Celsius liegen. Gleichzeitig zeigt die Studie, dass außenliegender Sonnenschutz sommerliche Überhitzung nahezu vollständig vermeiden kann.

"Die Anforderungen an moderne Gebäude verändern sich deutlich. Neben Wärmedämmung und Energieeffizienz wird der Schutz vor sommerlicher Überhitzung immer wichtiger. Entscheidend ist, dass die Hitze gar nicht erst ins Gebäude gelangt", erklärt Christian Klinger, Miteigentümer und Unternehmenssprecher von Internorm.

Kühlen verbraucht dreimal so viel Energie wie Heizen

Das Verbundfenster mit I-tec Shading sorgt dank PV-Modul und Akku für eine ideale Raumtemperatur – völlig autark und ohne zusätzliche Stromversorgung.

Internorm

Das Verbundfenster mit I-tec Shading sorgt dank PV-Modul und Akku für eine ideale Raumtemperatur – völlig autark und ohne zusätzliche Stromversorgung.

Experten gehen davon aus, dass das Kühlen eines Raumes deutlich energieintensiver ist als das Heizen: Für die Absenkung der Raumtemperatur um ein Grad Celsius wird rund dreimal so viel Energie benötigt wie für das Erwärmen um dieselbe Temperatur. Hinzu kommen steigende Stromkosten und ein wachsender Energiebedarf in den Sommermonaten.

Eine zentrale Rolle spielt dabei das Fenster selbst. Moderne Sonnenschutzverglasungen können den g-Wert auf rund 20 bis 40 % reduzieren und so den Wärmeintrag deutlich verringern. Besonders wichtig ist der g-Wert der Verglasung, der angibt, wie viel Sonnenenergie durch das Fenster in den Innenraum gelangt.

Zusätzlich zählt außenliegender Sonnenschutz zu den wirksamsten Maßnahmen gegen sommerliche Überhitzung. Im Gegensatz zu innenliegenden Lösungen wird die Sonneneinstrahlung bereits vor dem Fenster abgefangen. Auch klimaaktiv, die österreichische Klimaschutzinitiative des Bundes, bestätigt, dass außenliegende Beschattung den wirksamsten Schutz gegen sommerliche Überhitzung darstellt.

Automatisierte Beschattung senkt Kühlenergie um 60 %

Eine Studie des Beratungsunternehmens Guidehouse zeigt: Effiziente Beschattung kann den Energieverbrauch für die Gebäudekühlung je nach Gebäudetyp und Einsatzbereich deutlich reduzieren. Der Energieverbrauch für die Kühlung europäischer Gebäude könnte durch automatisierte Beschattungssysteme bis 2050 um bis zu 60 % gesenkt werden.

"Die Zukunft liegt nicht in energieintensiver Kühlung, sondern in der richtigen Kombination aus energieeffizienter Gebäudehülle und intelligentem außenliegendem Sonnenschutz. Wer den Wärmeeintrag frühzeitig reduziert, senkt nicht nur die Raumtemperatur, sondern auch den Energieverbrauch und die laufenden Kühlkosten deutlich", so Klinger.

I-tec Shading: Autarke Beschattung mit Photovoltaik

Mit der integrierten Beschattungslösung I-tec Shading bietet Internorm eine Lösung direkt im Fenster. Das im Verbundfenster integrierte Jalousiensystem reagiert automatisch auf Sonneneinstrahlung und Temperatur und reguliert die Beschattung selbstständig. Dadurch bleiben Wohnräume auch an heißen Sommertagen angenehm temperiert.

Besonders nachhaltig: Dank integrierter Photovoltaikmodule und Akku funktioniert I-tec Shading völlig autark und benötigt keine zusätzliche Stromversorgung. Die Beschattung befindet sich geschützt zwischen den Scheiben und bleibt dadurch besonders wartungsarm und langlebig.

"Die Beschattung der Zukunft muss mehrere Anforderungen gleichzeitig erfüllen: optimalen Hitzeschutz, hohen Wohnkomfort und maximale Energieeffizienz. Gemeinsam mit innovativen Fensterlösungen schaffen wir so nachhaltige Wohnqualität – auch bei steigenden Temperaturen", betont Klinger.

Internorm empfiehlt, Sonnenschutzsysteme auf allen Gebäudeseiten mitzudenken. Gerade in den Sommermonaten wandert die Sonne von Nordosten bis Nordwesten, wodurch auch Fensterflächen außerhalb klassischer Südausrichtungen erheblich zur Erwärmung von Innenräumen beitragen können.

Internorm ist die große Fenstermarke Europas mit rund 2.000 Mitarbeitern. Mehr als 30 Millionen Fenstereinheiten und Türen – zu "100 % made in Austria" – haben die drei Produktionswerke Traun, Sarleinsbach und Lannach bisher verlassen. Gemeinsam mit rund 1.300 Vertriebspartnern in 21 Ländern baut das Unternehmen seine führende Marktposition in Europa weiter aus.