Mitte März feierte das GlasForum in der SAP Arena eine gelungene Premiere. Die Veranstaltung, organisiert von EnviroFalk, kombinierte Fachvorträge, praxisnahe Inhalte und einen exklusiven Technikrundgang und zeigte so die neuesten Trends in Sachen Wasser für die Flachglasbranche und weitere spannende Themen auf.
Die Mischung aus fundierter Expertise, intensivem Austausch und konkreten Lösungsansätzen setzte dabei wichtige Impulse für die Teilnehmer.
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Verbundsicherheitsglas im Fokus
Jochen Regenauer von Kuraray gab einen fundierten Überblick über aktuelle Entwicklungen im Bereich Verbundsicherheitsglas und die steigenden Anforderungen moderner Architektur. Anhand von Beispielen wie Vandalismus, Hochwasserereignissen oder Hurrikanbelastungen wurde deutlich, welchen Einfluss neue Materiallösungen auf Sicherheit und Widerstandsfähigkeit haben.
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Sein Fazit: Entscheidend ist heute das präzise Zusammenspiel von Glas und Verbundfolien, um den wachsenden Anforderungen gerecht zu werden.
Darum ist die Wasserqualität ein Schlüsselfaktor in der Glasproduktion
David Hannappel und Christoph Gilles von EnviroFalk stellten die Bedeutung der Wasserqualität in der Glasverarbeitung in den Mittelpunkt. Sie erläuterten, warum die Reinigung von Flachglas vor der Weiterverarbeitung essenziell ist und welche Aufbereitungstechnologien je nach Anwendung sinnvoll eingesetzt werden können.
Ein besonderer Fokus lag auf ressourcenschonenden Kreislaufsystemen sowie auf stabilen Prozessen, die eine gleichbleibend hohe Glasqualität gewährleisten.
Neue Technologien für Glasverbunde
Dr. Sebastian Dillinger (H.B. Fuller | Kömmerling) präsentierte innovative Lösungen rund um Abstandhaltersysteme und Klebetechnologien. Im Zentrum stand dabei Ködispace 4SG, ein reaktives thermoplastisches System, das sowohl energetische Vorteile als auch neue gestalterische Möglichkeiten eröffnet.
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Ergänzend wurden LOCA-Klebstoffe für optisch klare Verbunde sowie Direct-Glazing-Technologien vorgestellt, die zusätzliche konstruktive Freiheiten bieten.
Praxiswissen zur Schleifwasseraufbereitung
Einen praxisnahen Einblick in die Schleifwasseraufbereitung lieferten Jörg Gierschewsky und Thomas Bendel (beide EnviroChemie). Anhand konkreter Beispiele zeigten sie, wie sich Belastungen und ungeeignete Chemikalien negativ auf die Wasserqualität auswirken und welche Maßnahmen hier gezielt gegensteuern.
Pim Warmerdam vertiefte das Thema mit einem Überblick über bewährte Aufbereitungsverfahren. Im Fokus standen dabei die Erhöhung der Anlagenverfügbarkeit, längere Standzeiten sowie das frühzeitige Erkennen typischer Fehlerquellen.
Am Ende der Veranstaltung waren sie die Teilnehmer einig: eine tolle Auftaktveranstaltung.
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