Der Monteur steht auf der Baustelle und benötigt eine Information zu einem Auftrag: Welche Ausführung wurde vereinbart? Gibt es zusätzliche Unterlagen? Oder hat sich bei einem Termin etwas geändert? Solche Fragen lassen sich schnell beantworten, wenn die benötigten Informationen direkt vor Ort verfügbar sind. Mit einem mobilen KI-Assistenten ist das einfach möglich.
Fünf Jahre nach der Inbetriebnahme einer systron 5027proHD hat glasmetall Günter Temmel aus der Südsteiermark seine Glasbearbeitung um eine zweite Anlage ergänzt. Seit Kurzem ist eine Systron 3525proMD mit Wasch- und Trocknungsstation im Einsatz. Ausschlaggebend für die Investition waren steigende Kapazitätsanforderungen, ein wachsendes Projektgeschäft und der Wunsch nach mehr Flexibilität.
Was wäre, wenn man als Glasverarbeiter einen KI-Assistent (= Branchensoftware) einfach fragen könnte, was man wissen möchte? Oder wenn aus einer eingehenden Kundenanfrage bereits der passende Vorgang entsteht, ohne alle Informationen von Hand zu erfassen? Hier kommen digitale Assistenten mit KI-Funktionen ins Spiel. Diese können die Mitarbeiter von Glasbetrieben bei wiederkehrenden Aufgaben im Arbeitsalltag unterstützen, wie etwa die digitale Assistentin Cori, die Teil der Branchenlösung som.Glas ist.
Eine digitale Assistenz kann Glasverarbeiter bei vielen Routineaufgaben im Alltag entlasten. Im dritten Teil unserer Serie zeigen wir, wie KI-Assistenten wie Cori von SOM-Software wichitge Informationen schneller verfügbar machen, Prozesse vereinfachen und dadurch für die Mitarbeiter mehr Freiräume für Beratung, Planung und anspruchsvolle Aufträge schaffen.
Die automatisierte Portalbeladung von systron optimiert das Glashandling in der vertikalen Glasbearbeitung und reduziert die Komplexität im Vergleich zu Roboterlösungen.
Bis zur glasstec 2026 ist es nicht mehr weit. Als Weltleitmesse der internationalen Glasbranche will sie in einem anspruchsvollen Marktumfeld Innovationen aufzeigen, den internationalen Austausch stärken und Orientierung geben. Welche Schwerpunkte gesetzt werden, welche neuen Formate geplant sind und warum die Messe gerade jetzt wichtig ist, erfahren Sie im Gespräch der GW mit glasstec Director Daniel Feische.
Mit Christian Decker neu an der Spitze vollzieht die Hegla-Gruppe den angekündigten Generationswechsel in der Geschäftsführung. Decker hat die Verantwortung für die Gruppe bereits übernommen. Bernhard Hötger, der mehr als 40 Jahre mit Hegla verbunden ist, wird Ende September 2026 in den Ruhestand gehen. Gleichzeitig wird die Führungsstruktur der Gruppe neu aufgestellt.
Wie sich die Glasbearbeitung verändert, welche Rolle Automatisierung, Wasseraufbereitung und Energieeffizienz spielen und warum Vertrauen zum wichtigsten Investitionskriterium wird, das erläutert Laurin Weidner, Vertriebsleiter DACH der Glastechnik Holger Kramp im Gespräch mit GW Redakteur Matthias Rehberger
Uwe Kosok leitet seit dem 1. Juli 2026 die Biesse Deutschland GmbH und verantwortet die Aktivitäten des Unternehmens in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Der Branchenexperte bringt über 30 Jahre Erfahrung im Maschinenbau mit.
Das 1989 in Belgrad, Serbien, gegründete Unternehmen Profiglass hat sich von einem kleinen Familienbetrieb zu einem verlässlichen Lieferanten von Isolierglas entwickelt. Heute konzentriert sich der Zulieferer für Fensterbauer auf ein zentrales Prinzip: eine gleichbleibende Produktqualität zu liefern, auf die sich Kunden in ihrer eigenen Serienproduktion verlassen können.
Mit der Online Stress Calculation (OSC) bringt Glaston eine neue Methode auf den Markt, mit der sich die Sicherheit von thermisch vorgespanntem Glas (ESG) lückenlos nachweisen lässt. Die Lösung ist direkt in das Betriebssystem der Vorspannlinie integriert und liefert für jede produzierte Scheibe Messwerte zu Oberflächenspannung, Mittelzonenzugspannung sowie eine Abschätzung des Bruchbildes – ohne das Glas zu zerstören.
Sollingglas hat sein 50-jähriges Bestehen gefeiert. Seit der Gründung 1976 hat sich das Unternehmen aus Derental vom regionalen Glasmontagebetrieb zu einem europaweit anerkannten Spezialisten für Restaurierungsverglasungen, historische Fenstergläser und technisch anspruchsvolle Sonderlösungen entwickelt. Die Referenzen reichen von der Hamburger Speicherstadt bis zum Dresdner Zwinger.
Mit dem bevorstehenden Eurocode Glas, der Überarbeitung der DIN 18008 zu einer Anwendungsnorm sowie den neu überarbeiteten Teile 3-6 der DIN 18008, ändern sich die Rahmenbedingungen für die Glasbemessung spürbar. Hierzu gibt es ein BF-Merkblatt sowie Tipps von Steffen Schäfer, wie sich Stolperfallen vermeiden lassen.
Beim italienischen Glasmaschinen-Spezialisten Forel geht es nicht nur um Maschinen und Produktion, im Fokus stehen Ideen, Menschen und eine gelebte Firmenkultur. Im Rahmen der „Forel Week“ zum 50-jährigen Jubiläum sprach GW-Redakteur Matthias Rehberger mit CEO Riccardo Vianello, Sohn des Forel-Gründers Fortunato Vianello. Lesen Sie, wie das Unternehmen für die nächsten 50 Jahre aufgestellt ist.
Die Vitrum S.r.l., Organisatorin der internationalen Glasmesse Vitrum, schlägt mit der Ernennung eines neuen Verwaltungsrats ein neues Kapitel in ihrer Geschichte auf. Dieser wird die Gesellschaft für die Amtszeit 2026-2030 leiten.
Der italienische Verband der Anbieter von Maschinen, Zubehör, Ausrüstung und Technologien für die Glasverarbeitung (GIMAV) hat seine Führung für die Amtsperiode 2026–2030 neu aufgestellt. Die Mitgliederversammlung wählte Nancy Mammaro, Präsidentin und CEO von Mappi International, an die Spitze des Verbands. Sie folgt auf Dino Zandonella Necca, der die letzten Jahre dem GIMAV vorstand.
Der walisische Glasverarbeiter CGC (Cwmtillery Glass Centre) ist auf Gläser für den Fensterbau spezialisiert aus hat einen zweiten Glaskanten-Säumautomaten Multi‘Arisser von Glaston in Betrieb genommen. Die seit April 2026 produzierende Maschine halbiert nach Firmenangabe den Zeit- und Personalaufwand beim Säumen und verfügt erstmals über ein integriertes Lasermarkierungssystem.
In der Glasbearbeitung entscheidet das exakt abgestimmte Zusammenspiel von Maschine und Werkzeug über Produktivität, Qualität und Wirtschaftlichkeit. Biesse setzt bei seinen CNC-Maschinen und Anlagen daher konsequent auf Werkzeuge der konzerneigenen Marken Diamut und Bavelloni Tools. Das bringt messbare Vorteilen bei Schnittqualität, Vorschubgeschwindigkeit und Standzeit, so die Entwickler.
Die Bearbeitung von VSG stellt hohe Anforderungen an Präzision und Prozesssicherheit. Zeitgemäße Anlagenkonzepte setzen deshalb vielfach auf automatisierte Abläufe. Besonders bei beschichteten Gläsern und komplexen Formen sind stabile Prozesse und saubere Ergebnisse entscheidend. Wir zeigen wie sich VSG wirtschaftlich bearbeiten lässt.
Die ClimaPlusSecurit Flachglas-Experten haben bei ihrer Jahrestagung 2026 erstmals einen „Top Partner" ausgezeichnet. Die Ehrung ging an die Josef Meeth Fensterfabrik aus Laufeld in der Eifel, als Anerkennung für vertrauensvolle Zusammenarbeit und nachhaltigen Beitrag zur Stärkung des Netzwerks.
Bei der Jahrestagung 2026 haben die ClimaPlusSecurit-Partner ihre neuen Strategien für Versorgungssicherheit und Kreislaufwirtschaft vorgestellt. Die Flachglas-Experten diskutierten Marktentwicklungen, Serviceoptimierung und innovative Recyclinglösungen für die Glasbranche. Und das Treffen schloss an einem ganz besonderen Ort.
Fünf Tage lang öffnete Forel die Türen seines Stammsitzes bei Treviso und brachte Kunden, Partner und Mitarbeitende aus aller Welt zusammen. Im Mittelpunkt standen das 50-jährige Jubiläum, die Einweihung der neuen Produktionshalle und der Austausch über Technologien rund um Flach- und Isolierglas. Hier einige schöne Impressionen.
Beim italienischen Glasmaschinen-Spezialisten Forel geht es nicht nur um Maschinen und Produktion, im Fokus stehen Ideen, Menschen und eine gelebte Firmenkultur. Mit einer fünftägigen „Forel Week" am Unternehmenssitz in Vallio di Roncade bei Treviso feiert das Familienunternehmen sein 50-jähriges Bestehen, weihte eine neue Produktionshalle ein und warf einen Blick auf die nächsten 50 Jahre.
Der GIMAV, der Verband der italienischen Hersteller und Lieferanten von Maschinen, Ausrüstungen und Spezialprodukten für die Glasverarbeitung, freut sich über sieben neue Mitglieder (Stand April 2026). General Managerin Lucia Masutti begrüßt die Unternehmen, die das Netzwerk der italienischen Glas-Lieferkette künftig weiter stärken werden.
In der Titelstory der aktuellen Mai-Ausgabe werfen wir einen Blick auf das 50-jährige Bestehen von Forel. Wir zeigen, wie mit guten Ideen und großem Mut im Jahr 1976 in einer kleinen Werkstatt in der italienischen Provinz Treviso die „Reise" von Forel begann, welche die Glasbearbeitung revolutionieren sollte.