Der italienische Hersteller Forel, spezialisiert auf Maschinen zur Flach- und Isolierglasbearbeitung, hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Umsatz von 80 Mio. Euro abgeschlossen. Gegenüber dem Vorjahreswert von 79 Mio. Euro entspricht dies einem leichten Anstieg. 75 Prozent des Umsatzes wurden auf internationalen Märkten erwirtschaftet.
Forel
Forel ist mittlerweile in mehr als 70 Ländern vertreten. Zu den wichtigsten Absatzmärkten zählen Italien, die USA, Deutschland, Spanien und Belgien. In Deutschland verstärkte das Unternehmen 2025 seine Präsenz durch die Gründung der Tochtergesellschaft Forel North Europe mit Sitz in Mönchengladbach. Die neue Niederlassung übernimmt Vertriebs- und Serviceaufgaben für die nordeuropäischen Märkte.
Laut Riccardo Vianello, CEO und Vizepräsident von Forel, dient die geografische Diversifizierung dazu, etablierte Märkte zu festigen und neue zu erschließen. In einem international von Spannungen geprägten Umfeld ermögliche diese Strategie eine stabilere Entwicklung.
Investitionen in Infrastruktur und Innovation
Im Geschäftsjahr 2025 investierte Forel insgesamt 21 Millionen Euro in den Ausbau der Unternehmensinfrastruktur. Zu den Projekten zählen die Erweiterung des Hauptsitzes und Produktionsstandorts in Vallio di Roncade (Treviso), der in den vergangenen Monaten vollständig in Betrieb genommen wurde, die Verbesserung der Mitarbeitereinrichtungen einschließlich der Betriebskantine sowie die Sanierung der Fassade des Hauptsitzes.
Parallel dazu meldete das Unternehmen zwei neue Patente an. Damit umfasst das firmeneigene Portfolio nun 33 gültige Patente. Die Belegschaft wuchs um 15 Mitarbeitende, was einem Zuwachs von 5 Prozent entspricht. Insgesamt beschäftigt Forel damit 300 Personen am italienischen Hauptsitz und in den vier ausländischen Tochtergesellschaften.
Neue Produktionshalle zum 50-jährigen Jubiläum
Zum 50-jährigen Firmenjubiläum im Jahr 2026 hat Forel am Standort Vallio di Roncade eine neue Produktionshalle mit einer Fläche von 9000 m2 eingeweiht. Die Erweiterung stärkt die industrielle Kapazität, verbessert die Organisation der Anlagen und soll eine schnellere Reaktion auf die Anforderungen des internationalen Marktes ermöglichen.
Matthias Rehberger / GW
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