Bei glasmetall Temmel, wo heute 38 Mitarbeiter beschäftigt sind, hat sich die Glasbearbeitung in den vergangenen Jahren stark weiterentwickelt – insbesondere die Fertigung von Verbundsicherheitsglas. Und bei VSG zählt Präzision: Die Systron-Anlagen bearbeiten die einzelnen Scheiben reproduzierbar und exakt deckungsgleich.
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„Unsere Kunden sind diese Qualität mittlerweile gewohnt. Wenn einmal anders bearbeitet wird, bekommen wir sofort Rückfragen“, sagt Geschäftsführer Thomas Temmel. Für ihn ist klar: „Du musst schneller sein und bessere Qualität liefern. Genau darüber versuchen wir uns im Markt zu etablieren.“
Rückblick auf fünf Jahre proHDDie Investition in die 5027proHD im Jahr 2021 war ein wichtiger Schritt in dieser Entwicklung. Komplexe Bearbeitungen konnten auf einer Anlage zusammengeführt und die manuelle Handhabung reduziert werden.
„Qualitativ könnten wir viele unserer heutigen Produkte ohne eine solche Anlage gar nicht mehr sinnvoll fertigen“, resümiert Temmel. Gerade bei Sonderformen, Parallelogrammen, Bohrungen und Ausschnitten zeigt sich der Vorteil, verschiedene Bearbeitungsschritte miteinander kombinieren zu können.
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Gleichzeitig ist das Projektgeschäft gewachsen. Besonders interessant sind Aufträge mit hoher eigener Wertschöpfung – etwa VSG-Sonderformen mit umfangreichen Bearbeitungen oder Digitaldruck.
Zusätzliche Kapazität für das ProjektgeschäftMit zunehmender Auslastung wurde zusätzliche Bearbeitungskapazität notwendig. Vor allem größere Projekte sollten parallel zum laufenden Tagesgeschäft effizient produziert werden können. „Wenn du ins Projektgeschäft gehst, musst du das parallel zum normalen Tagesgeschäft abwickeln können“, erklärt Temmel.
Die Wahl fiel auf eine 3525proMD mit WM Wasch- und Trocknungsstation. Sie ermöglicht, Aufträge je nach Geometrie, Bearbeitung und Auslastung gezielt auf beide Maschinen zu verteilen. Gleichzeitig erhöht die zweite Anlage die Produktionssicherheit.
Thomas und Vater Günter Temmel verglichen vor der Investition auch andere Lösungen am Markt. Die Erfahrungen der vergangenen Jahre gaben schließlich den Ausschlag für Systron: „Bei einer Investition in dieser Größenordnung möchte ich wissen, was ich bekomme. Bei Systron kannten wir die Qualität und die Betreuung. Das gibt Sicherheit“, schildert Thomas Temmel den Entscheidungsprozess.
Wasserstrahl der proMD als zentrales WerkzeugSeit Februar ist die neue Anlage in Betrieb und bereits intensiv in die Produktion eingebunden. „Die proMD ist mittlerweile eigentlich unsere Hauptanlage“, so Temmel.
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Je nach Auftrag kommen unterschiedliche Bearbeitungsstrategien zum Einsatz. Bei vielen identischen Bohrungen kann die Werkzeugbearbeitung mit Bohrer und Fräser sinnvoll sein, bei unterschiedlichen Durchmessern oder komplexen Ausschnitten bietet der integrierte Wasserstrahl hohe Flexibilität. Gerade dieser hat sich sehr etabliert: „Wenn du den Wasserstrahl einmal in der Produktion hast, kannst du ihn dir eigentlich nicht mehr wegdenken.“
Vorbereitet für kommende AusbaustufenAuch zukünftige Automatisierung wurde bereits berücksichtigt. Die proMD von systron wurde so positioniert, dass eine spätere Erweiterung mit Speicher- und Robotertechnik möglich wäre.
Parallel investiert glasmetall Temmel in eine nachhaltige Produktion. Photovoltaik auf den Dach- und Fassadenflächen deckt während der Arbeitszeiten rund ein Drittel des Energiebedarfs; am Wochenende wird überschüssiger Strom eingespeist.
Für das Familienunternehmen bleibt moderne Produktionstechnik angesichts kürzerer Lieferzeiten, steigenden Preisdrucks und hoher Qualitätsanforderungen entscheidend. Was 2021 mit einem neuen Herzstück begann, ist deshalb konsequent weitergewachsen: Mit proHD und proMD verfügt glasmetall Temmel heute über ein starkes Duo für die weitere Entwicklung der eigenen Glasbearbeitung.
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