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Aluplast weiht 33-Meter-Hochregallager mit 7.300 Palettenplätzen ein

Die Aluplast GmbH hat in Karlsruhe ein hochmodernes Hochregallager für 20 Millionen Euro in Betrieb genommen – die größte Einzelinvestition der Firmengeschichte. Das 33 Meter hohe Gebäude mit 7.300 Palettenstellplätzen erweitert die Gesamtkapazität am Standort auf rund 15.000 Stellplätze für 6-m-Profilstangen

Aktuell ist das neue Lager zu 30 % belegt. Aluplast will die Kapazitäten schrittweise erhöhen und im Regelbetrieb künftig rund 5.000 Stellplätze dauerhaft nutzen. Die restlichen Plätze stehen für Bedarfsspitzen zur Verfügung. Der Vollbetrieb soll im Sommer starten.

Nächtliche Selbstoptimierung als Kernfunktion

Das neue Hochregallager von Fehr Lagerlogistik bei aluplast in Karlsruhe

Daniel Mund / GW

Das neue Hochregallager von Fehr Lagerlogistik bei aluplast in Karlsruhe

Das Besondere an der Anlage: Sie optimiert sich nachts selbstständig. "Das Lager wird mit den Aufträgen des Folgetages über Nacht gefüttert und optimiert sich nachts dann selber. So dass dann am nächsten Tag bei den Ausgabestationen die Paletten in der Reihenfolge rauskommen, wie dann gepickt wird", erklärt Patrick Seitz das Funktionsprinzip.

Von den 7.300 Palettenplätzen sind etwa 5.500 für den eigentlichen Lagerbetrieb vorgesehen, der Rest dient als "Manövriermasse" für die interne Optimierung.

Fokus auf B-Artikel und Sanierungsgeschäft

Hauptzielgruppe des neuen Hochregallagers sind B-Artikel, die für das wachsende Sanierungsgeschäft vorgefertigt werden. A-Artikel mit hohem Durchlauf bleiben weiterhin als Vollpaletten im Außenbereich verfügbar und durchlaufen das System direkt.

Das neue Hochregallager wurde bewusst optisch an das bestehende Gebäude an der Autobahn angepasst. „Dass wir uns für den Bau des Hochregallagers entschieden haben, ist ein klares Bekenntnis zum Standort Deutschland“, sagte Dirk Seitz während der feierlichen Einweihung des Lagers am 04.07. 

Mit der schrittweisen Inbetriebnahme will Aluplast zunächst alle Software-Systeme ausgiebig testen, bevor der Vollbetrieb unter Wettbewerbsbedingungen startet.

Familie Seitz geschlossen beim Festakt: (v.l.) Patrick, Tara, Manfred, Dirk und Paul Seitz

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Familie Seitz geschlossen beim Festakt: (v.l.) Patrick, Tara, Manfred, Dirk und Paul Seitz