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EGE-Gruppe startet Vertrieb des Veka Pure Profils

Welche Überlegungen stecken hinter der Entscheidung, das neue Veka Profil über alle Marken auszurollen? Antworten darauf geben die beiden Geschäftsführer der EGE-Gruppe, Thomas Schröder und Gregor Biermann, in einem ausführlichen und exklusiven GW-Interview.

Gregor Biermann: „Wir sind ab dem 1. September serienreif für Veka Pure. […] Wir haben frühzeitig alle Maschinen und alle Stammdaten darauf eingerichtet und werden das erste Unternehmen in Deutschland sein, das Veka Pure in der Linienfertigung hat.“

Diesen Vorsprung wolle man nutzen, so Biermann. Dabei erläutert er, dass „Die Baltic auch an die Reckendrees verkauft, die es sofort ihren Kunden anbieten wird. Bei der Reckendrees bauen wir die passenden Aluminiumfenster dazu. Und die EGE kann das ebenfalls mitverkaufen. Wir machen für unsere Fachhändler quasi die Räuberleiter, damit sie das Produkt bei ihren Privatkunden platzieren können.“

Und das, obwohl die Gruppe grundsätzlich auf zwei Systemgeber ausgerichtet ist: auf Veka (Baltic und Reckendrees) beziehungsweise Kömmerling (EGE).

Auch spricht Biermann im GW-Interview von mehreren Zielgruppen. „An erster Stelle sind das unsere eigenen Fachhandelspartner, über alle drei Häuser.“ Stolz sei er, dass „die Baltic das erste Unternehmen in Deutschland sein, das Veka Pure in der Linienfertigung hat.“

Das Veka Pure Profil - zu beziehen ab September bei der EGE Gruppe

Veka

Das Veka Pure Profil - zu beziehen ab September bei der EGE Gruppe

GW – Verfolgen Sie bei der Einführung von Veka Pure eine besondere Argumentationskette?

Biermann – Endkunden kaufen ein Fenstergefühl. Deshalb haben wir eine ganz eigene Argumentation entwickelt. Wir haben USPs aus dem Produkt herausgeholt, an die die Veka-Techniker teils gar nicht gedacht haben, weil wir eine andere Betrachtungsweise haben. Entscheidend ist, dass das Produkt dem Endkunden gefällt.

Wir setzen auf dieses reduzierte Design und dieses ästhetische Profil, das in kubische Bauten hineinpasst.

Gregor Biermann, GF von Baltic, Reckendrees und EGE

Daniel Mund / GW

Was die Oberflächenauswahl bei Pure angeht, hat man bei der EGE Gruppe eine klare Meinung: „Wir verkaufen Veka Pure ausschließlich in den acht Feinstrukturfarben, weil dieses Produkt optisch dem Aluminiumprodukt sehr ähnlich ist. Darauf basiert unser Gesamtkonzept: Wer Pure kauft, dem empfehle ich die flügelüberdeckende Aluminium-Haustür. Beim Terrassendach oder der kubischen Markise verwendet man dieselbe lackierte Oberfläche in Feinstruktur matt. So sieht dann alles aus einem Guss aus,“ so Gregor Biermann

In der Septemberausgabe der GW (09/2026) erfahren Leserinnen und Leser auch mehr über die weiteren Pläne der EGE-Gruppe. Schröder und Biermann sprechen offen über die strategische Ausrichtung des Unternehmens, kommende Innovationen und ihre Vision für die Zukunft. 

So haben wir den geschäftsführenden Inhaber Thomas Schröder gefragt, ob man anorganisches Wachstum – also weitere Zukäufe von Unternehmen – ausschließe. Seine Antwort: 

Für den klassischen Fachhandelsbereich sehen wir unsere fünf Standorte. Und ich glaube, wenn wir uns in zehn Jahren hier noch einmal treffen, dann sprechen wir immer noch über fünf Standorte. Eine weitere Dezentralisierung sehen wir grundsätzlich kritisch.

Thomas Schröder

Daniel Mund / GW

Schröder und Biermann sprechen im Interview offen über die Bedeutung von Synergien innerhalb der Gruppe, die Weiterentwicklung von Produktionsstandorten und ihre ganz eigenen Ansätze für serielles Bauen. „Wir wollen wachsen – aber nicht, um der Größte zu werden, sondern um uns selbst für die Arbeit zu belohnen, die alle hier machen“, betont Schröder.

Freuen Sie sich auf eine tiefgehende und exklusive Berichterstattung in der GW-Ausgabe 09/2026, die Anfang September erscheint.