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Illbruck stellt neues Dichtband mit Multi-Layer-Technologie vor

Illbruck bringt 2025 mit dem TP670 ML-Tech Pro ein Fugendichtband auf den Markt, das eine neue Technologie-Generation einläutet. Das Band basiert auf einer patentierten Multi-Layer-Technologie, die offenzelligen, wärmedämmenden Polyurethan-Schaum mit einer Silikon-Beschichtung als luftdichte Verbindung der äußeren Lagen kombiniert. Zusätzlich verfügt es über luftdichte Anlageflächen.

Mit nur drei Dimensionen deckt das TP670 ML-Tech Pro Fugen von 3 bis 25 mm ab und erfüllt gleichzeitig die Anforderungen von MF1, BG1 und BGR nach DIN 18542. Das Band erreicht Schlagregenschutz bis 750 Pa und extreme Luftdichtheit unter 0,1 m³/[h·m·(daPa)²/³]. Die Baustoffklasse B1 und die Zertifizierungen EC1+ sowie DGNB runden das Profil ab.

Vielseitige Anwendungsmöglichkeiten

Das TP670 eignet sich für Fensteranschlüsse, nachträgliche Sanierungen, leichte Rolladenkästen, Fassadenfugen, Fensterbankanschlüsse, Hebe-Schiebe-Anlagen und Kopplungsstöße. Durch die einzigartige Geometrie ist auch ein vereinfachter nachträglicher Einbau möglich.

Upgrade des gesamten Sortiments

v.l.: Marketingleiterin Nicola Breilmann, Friedhelm Ehrenholz (Sales Director DACH der Tremco CPG Germany GmbH), Andreas Zimmermann (Leiter Objektabteilung und Planungsteam bei Tremco CPG Germany) sowie Frank Wörmann als Leiter der Anwendungstechnik Tremco CPG) bei der Präsentation des neuen Bänderportfolios in Bodenwöhr gegenüber der Fachpresse.

Daniel Mund / GW

v.l.: Marketingleiterin Nicola Breilmann, Friedhelm Ehrenholz (Sales Director DACH der Tremco CPG Germany GmbH), Andreas Zimmermann (Leiter Objektabteilung und Planungsteam bei Tremco CPG Germany) sowie Frank Wörmann als Leiter der Anwendungstechnik Tremco CPG) bei der Präsentation des neuen Bänderportfolios in Bodenwöhr gegenüber der Fachpresse.

Parallel zum Launch des TP670 stellt Illbruck sein gesamtes Fugendichtband-Portfolio neu auf. Das Unternehmen führt eine "Nächste Generation" (NG) mit angepassten Formulierungen und verkleinerten Einsatzbereichen ein. Grund sind verschärfte interne Qualitätskontrollen und die Anpassung an veränderte Rohstoffeigenschaften.

Das TP670 Fugendichtband ML-Tech PRO

Daniel Mund / GW

Das TP670 Fugendichtband ML-Tech PRO

Das bisherige TP600 wird als TP600 NG mit neuer Formulierung und verkleinertem Einsatzbereich fortgeführt, behält aber die bekannte BG1-Klassifizierung bis 450 Pa. Ergänzt wird das Sortiment um das TP610 NG als ECO-Variante und das TP310 als BASIC-Version mit Schlagregenschutz bis 300 Pa.

Erweiterte ML-Tech-Familie

Neben dem TP670 erweitert Illbruck auch die Multi-Layer-Technologie um die Trio-Funktionsbänder TP654 ML-Tech Pro (bis 1050 Pa) und TP655 ML-Tech ECO (bis 900 Pa), die jeweils MF1-klassifiziert sind und große Anwendungsbereiche abdecken.

TP655 Trio Funktionsband ML-Tech ECO

Daniel Mund / GW

TP655 Trio Funktionsband ML-Tech ECO

Unterstützende Zubehörlösungen

Für die praktische Anwendung bietet der Abdichtungsspezialist zwei Zubehörprodukte: Die Illmod Klammer (AB007) als federbelastete Bandrollenklammer für Bandbreiten bis 30 mm verhindert das Ausdehnen abgeschnittener Bänder. Der Illmod Gurt (AB006) schützt Teilrollen vor dem Ausdehnen.

Die neuen Produkte werden auf der Fensterbau Frontale 2026 in Nürnberg (24.-27. März) präsentiert. Illbruck begleitet die Markteinführung mit einer umfassenden Kampagne unter dem Motto "Upgrade ohne Kompromisse" und umfangreichen digitalen Inhalten.

Hintergrund: Illbruck produziert seit 1982 in Bodenwöhr Fugendichtungsbänder und beschäftigt rund 300 Mitarbeiter in Verwaltung, Produktion, Forschung & Entwicklung und Qualitätssicherung. Das Unternehmen gehört zur Tremco Construction Products Group.

Chefredakteur Daniel Mund 
Gerade führt das Unternehmen seine "Nächste Generation" (NG) mit angepassten Formulierungen und verkleinerten Einsatzbereichen ein. Grund sind verschärfte interne Qualitätskontrollen und die Anpassung an veränderte Rohstoffeigenschaften. Von Außen betrachtet ein mutiger aber wegweisender Schritt, Produkte werden dadurch auch zwangsläufig teurer. Man erkennt, dass der Abdichtungsspezialist seine Rolle als Qualitätsanbieter ernst nimmt  – auch wenn dadurch hohe Umstellungskosten in Kauf genommen werden. 

Daniel Mund / GW