Wie funktioniert der Genius Mode bei der Schichtkonfiguration von VSG und Verbundglas?
Die Glasverarbeiter definieren zunächst die Projektparameter wie Abmessungen und Lasten und wählen anschließend ihre Prioritäten aus: akustische Leistung (SoundLab AI), strukturelle Festigkeit (Strength Lab AI) und/oder CO₂-Fußabdruck (Carbon Reduce AI).
Über verstellbare Gewichtungsregler lassen sich dabei einzelne Leistungskriterien je nach Projektanforderung stärker betonen.
Variation der Designparameter leicht gemacht
Auf Basis dieser Eingaben variiert der Genius Mode die zentralen Designparameter systematisch und bewertet jede Konfiguration. Die Glasdicke wird über eine gezielte lokale Variationsstrategie optimiert, um kurze Rechenzeiten sicherzustellen.
Gleichzeitig werden alle verfügbaren Zwischenfolientypen, darunter Varianten von Trosifol und SentryGlas, für jede Struktur geprüft. Das Ergebnis ist eine datenbasierte Empfehlung für den leistungsfähigsten Glasaufbau, der Schalldämmung (Rw, STC, OITC), strukturelle Leistung (Spannung und Durchbiegung) sowie Umweltwirkung (CO₂-Fußabdruck) ausbalanciert.
Vorteile bei der Planung
Im Vergleich zu manuellen Auslegungsverfahren verspricht Kuraray eine deutliche Zeitersparnis bei gleichzeitiger Optimierung mehrerer Leistungsziele.
Die Entscheidungsfindung erfolgt für den Nutzer des digitalen Tools transparent und datenbasiert, zudem kann das Werkzeug die Kundenberatung durch konkrete Kennzahlen und Vergleiche unterstützt . Mit dem Genius Mode soll die Auslegung leistungsfähiger VSG und Verbundglas-Aufbauten insgesamt schneller, präziser und zuverlässiger werden, so die Auskunft des Unternehmens.
.
Klicken Sie hier, um GW als bevorzugte Quelle bei Google einzustellen