„Mit dem Technology Center festigen wir unseren Hauptsitz als zentralen Standort für Entwicklung und Innovation", erklärt Matthias Bach, CEO von Swisspacer. „Die Konzentration von Know-how und Ressourcen in Lengwil ist ein deutliches Bekenntnis zu unseren Schweizer Wurzeln und zu einer leistungsstarken Innovationspipeline."
Durch die Investition in das neue Technology Center unterstreicht Swisspacer seinen Anspruch, als Innovationstreiber im Bereich des Isolierglas-Randverbunds. Man wolle technologische Fortschritte aktiv mitgestalten und die Leistungsfähigkeit neuer Entwicklungen durch fundierte interne Prüfverfahren transparent nachweisen, so der Hersteller.
Seit über 25 Jahren entwickelt Swisspacer hochwertige Abstandhalter für energieeffiziente Isoliergläser. Das Produktportfolio umfasst neben den Abstandhaltern auch ergänzende Technologien wie Swisspacer Air zum Druckausgleich im Isolierglas.
Die zugehörigen Umweltproduktdeklarationen (EPDs) zu den Produkten des Unternehmens liefern darüber hinaus die Grundlage für die Produktnachweise in einem zunehmend regulierten Marktumfeld.
Kompetenzen an einem Ort vereint
Ein zentraler Baustein für das neue neue Technology Center war die Verlegung des bisherigen R&D-Validierungszentrums vom deutschen Herzogenrath ins schweizerische Lengwil. Parallel dazu wurde die bereits bestehende Qualitätsabteilung am Schweizer Standort weiter verstärkt.
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Durch das Zusammenführen dieser Bereiche entstand so das zentrale Innovationszentrum. Die kürzeren internen Wege sorgen für schnellere Entscheidungen und ermöglichen es, neue Produkte effizienter zu prüfen, zu validieren und zur Marktreife zu bringen.
Die Ansprüche an Komponenten im Isolierglasrandverbund nehmen kontinuierlich zu – sowohl in technischer Hinsicht als auch mit Blick auf Nachhaltigkeit, Langlebigkeit und nachvollziehbare Produktnachweise. Eine enge Verknüpfung von Entwicklung und Validierung gewinnt so weiter an Bedeutung.
Ausgebaute Prüfkapazitäten
Ein Schwerpunkt des Ausbaus liegt auf einer schnelleren und fundierteren Beurteilung neuer Materialien und Produktlösungen. „Die erweiterten Test- und Validierungskapazitäten ermöglichen es uns, Eigenschaften und Leistungsfähigkeit neuer Ideen, Prototypen und marktreifer Produkte deutlich rascher zu beurteilen,“ so Marie Guin, die seit dem 1. März Head of R&D bei Swisspacer ist. „Von intern entwickelten, innovativen Tests bis hin zur normnahen Validierung werden unsere Entwicklungsprozesse gezielt beschleunigt und gestärkt, bei gleichzeitig wachsender Qualität.“
Zuvor war Marie Guin als Innovation Partner R&D tätig. Sie prägt die Innovationsarbeit des Unternehmens bereits seit mehreren Jahren und übernimmt in ihrer neuen Funktion zusätzlich die strategische Verantwortung für das Technology Center.
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Damit will Swisspacer den hohen Stellenwert von Forschung und Entwicklung als treibende Kraft für marktorientierte Produktentwicklung hervorheben.
Die operative Leitung des Centers liegt bei Dominik Göschl, der seine bisherige Aufgabe als Production Manager um diesen Verantwortungsbereich ergänzt. Er bringt umfangreiche Erfahrung in Produktion und Prozessoptimierung bei Swisspacer mit.
Brücke zwischen Forschung und Produktion
Wie eng der Ausbau mit der Weiterentwicklung der R&D-Organisation verknüpft ist, zeigt sich auch in der Aufwertung der Projektleitungsrollen – insbesondere im Bereich der Werkstofftechnik.
„Das Technology Center optimiert vor allem den Übergang von der Materialforschung in die industrielle Anwendung", erläutert Loris Buliard, Project Leader Materials Engineering. „Wenn Entwicklung, Validierung und Produktion enger zusammenarbeiten, lassen sich Iterationen schneller und auf einer gemeinsamen Datengrundlage realisieren."
Erst kürzlich hat Swisspacer mit Swisspacer Ultimate | Nyxé eine neue Produktgeneration auf den Markt gebracht, die anspruchsvolles Design mit Nachhaltigkeit vereint. Weitere Innovationsvorhaben sind bereits in Arbeit.
Der Ausbau des Technology Centers schafft dabei die Voraussetzungen für die kommenden Entwicklungsschritte: In den nächsten Monaten werden die Möglichkeiten zur Bewertung neuer Materialien konsequent erweitert. Dies sei ein wichtiger Beitrag, um neue Lösungen noch schneller in die praktische Anwendung zu überführen, so Swisspacer.
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