Initiiert wurde das Projekt vom Künstler und Unternehmer Christof Babinsky, der auch Geschäftsführer von ASB GlassFloor ist. Das Unternehmen entwickelt Glasflächen mit integrierter LED-Technologie, die auch bei dem Monolithen zum Einsatz kommt. Die Idee dahinter ist einfach: Das Glasobjekt selbst bleibt bestehen, aber die dort abgebildete Kunst verändern sich ständig. Künstlerinnen und Künstler können Werke einreichen, die anschließend auf dem Monolithen gezeigt werden.
ASB GlassFloor
Im Glas verbaute Leuchtelemente
ASB GlassFloor
Technisch unterscheidet sich die Installation von herkömmlichen LED-Wänden. Die Leuchtelemente sind in Glas eingebaut, wodurch die Oberfläche ruhig und hochwertig wirkt. Gleichzeitig ist das System hell genug für den Einsatz im Freien und robust gegenüber Witterung und für den Dauerbetrieb konzipiert. Die Inhalte werden digital eingespielt.
Kunst aus aller Welt in Traunstein präsentiert
Gezeigt wird auf dem Monolithen bewusst keine Werbung. Stattdessen stehen digitale Kunstwerke, Animationen und experimentelle Inhalte im Mittelpunkt. Teilweise wird sogar der Entstehungsprozess von Kunst sichtbar gemacht. Dabei treffen lokale Künstler aus der Region auf internationale Positionen der Medienkunst.
Ein wesentlicher Unterschied zu klassischen Displays liegt in der kuratierten Nutzung. Es wird gezielt entschieden, welche Inhalte gezeigt werden. Dadurch bleibt der Monolith als Kunstinstallation erkennbar und grenzt sich bewusst von kommerziellen Bildschirmen im Stadtraum ab. Gleichzeitig ist er kein statisches Objekt, sondern entwickelt sich kontinuierlich weiter und ist langfristig als offene Plattform angelegt.
Der „Digital Monolith“ ist damit kein gewöhnlicher Bildschirm, sondern ein digitales Kunstobjekt mit Plattformcharakter. Entwickelt von Christof Babinsky und umgesetzt mit Technologie von ASB GlassFloor, zeigt er, wie sich Technik, Architektur und Kultur im öffentlichen Raum verbinden lassen.
ASB GlassFloor
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