Profatec
Die Profatec AG, ein Hersteller von Kunststoff-Spritzgussteilen, hat die Sonnenschutzsteuerung ihres Standorts in Malans, Kanton Graubünden, vollständig auf die vernetzte Softwarelösung Animeo Suite von Somfy umgestellt. Der Standort umfasst eine Produktionshalle sowie ein Betriebsgebäude mit Büros und Besprechungsräumen, das im Zuge eines Umbaus an die bestehende Halle angebaut wurde. Die Raffstoren beider Gebäudeteile reagieren nun auf Daten einer zentralen Wetterstation und einen einheitlichen Zeitplan, gesteuert über ein digitales 3D-Gebäudemodell.
Profatec
Vernetzung bestehender Antriebe
Bereits vor der Umstellung waren Somfy-Technik und Funksysteme im Einsatz. Die Raffstoren des Anbaus verfügten über J4 io-Funkantriebe, die Behänge der Produktionshalle über Somfy-Funkempfänger. Drei TaHoma-Smart-Home-Zentralen steuerten die Systeme separat. Um eine zentrale Windautomatik und einheitliche Zeitsteuerung zu etablieren, entschied sich Profatec nach einer Begehung durch den Elektrobetrieb impulsstatt ruckstuhl für die Animeo Suite.
Diese Lösung umfasst drei Module: Animeo Select für Planung und Spezifikation, Animeo Interface zur Bedienung und Konfiguration am digitalen Gebäudemodell sowie Animeo Maintenance by Serv-e-Go für die Wartung und Überwachung. Die vorhandenen Antriebe und Funkempfänger konnten übernommen werden, sodass keine neuen Leitungen nötig waren. Fünf Gateways verbinden nun den gesamten Sonnenschutz per io-Funk. Die zentrale Wetterstation sorgt für Sicherheit: Überschreitet die Windgeschwindigkeit 15 m/s, fahren alle 50 Raffstoren automatisch hoch.
Somfy
Schnelle Einrichtung und flexible Anpassung
Die Konfiguration des Systems übernahm Somfy Schweiz. Profatec stellte Fassadenansichten und 3D-Daten bereit, aus denen innerhalb von nur drei Stunden ein digitales Modell des Gebäudes entstand. Anschließend wurden die Automatiken gemäß den Vorgaben des Unternehmens programmiert. Aytac Kayman, Somfy-Projektbetreuer, erklärt: „Bei Profatec war die Aufgabe klar umrissen: eine Windautomatik für das komplette Gebäude, später kam ein fester Zeitplan dazu. Im Modell kann ich jederzeit sehen, was wo aktiv ist, und weitere Automatiken direkt vom Büro aus anlegen.“
Ein Beispiel für die Flexibilität des Systems zeigte sich nach der Inbetriebnahme: Profatec-Geschäftsführer Chris Battaglia bat per E-Mail um einen Zeitplan, der alle Raffstoren jeden Abend um 18 Uhr herunterfährt und die Lamellen schließt. Die Anpassung wurde von Somfy per Fernzugriff umgesetzt. „Wir wollten eine Lösung, um die wir uns im Alltag nicht kümmern müssen. Genau die haben wir jetzt“, resümiert Battaglia.
Somfy
Erweiterung für Markisen geplant
Die Installation soll zukünftig erweitert werden: Zwei Kassettenmarkisen mit Somfy-Funkempfängern, die bereits am Gebäude angebracht sind, werden mit einem kommenden Software-Update in das bestehende System integriert. Damit bleibt das digitale Gebäudemodell flexibel für weitere Änderungen und Erweiterungen.
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