Das Joint Venture ist das Ergebnis einer über Jahre gewachsenen Partnerschaft zwischen den beiden Unternehmen. „Die Gründung dieses Joint Ventures ist ein wichtiger Meilenstein in unserer langjährigen Partnerschaft mit Kinlong", betont Mario Neuwirth, CEO der Maco Gruppe. „Unsere Unternehmen verbindet ein gemeinsames Verständnis von Qualität, nachhaltiger Produktentwicklung und langfristiger Zusammenarbeit. Mit Kinlong an unserer Seite können wir unsere Local-for-Local-Strategie konsequent umsetzen und gemeinsam neue Wachstumspotenziale in China und ganz Asien erschließen."
Marktführer bündeln Kompetenzen
Kinlong zählt zu den führenden Unternehmen der chinesischen Baubeschlagbranche. Das börsennotierte Unternehmen mit Sitz in Guangdong beschäftigt rund 10.000 Mitarbeitende und verfügt über ein landesweites Vertriebsnetz sowie umfassende Marktkenntnisse im chinesischen Bausektor.
Maco ergänzt diese Stärken durch jahrzehntelange Erfahrung, technologische Kompetenz und hochwertige Systemlösungen für Fenster, Türen und Schiebesysteme. Als einer der führenden europäischen Hersteller steht das Salzburger Unternehmen für Premiumqualität und nachhaltige Produktentwicklung.
Wachstumsmarkt Asien im Fokus
China und der gesamte asiatische Raum zählen zu den bedeutendsten Wachstumsregionen der Bauindustrie. Die steigende Nachfrage nach hochwertigen Fenster- und Türsystemen eröffnet neue Chancen für nachhaltige Gebäudekonzepte. Das Joint Venture schafft hierfür die strategische Grundlage.
Durch die Verbindung von lokaler Marktkompetenz und technologischer Systemexpertise entsteht eine starke Partnerschaft auf Augenhöhe. Das Joint Venture ermöglicht es beiden Unternehmen, Marktpotenziale gezielt zu erschließen, regionale Kundenbedürfnisse noch präziser zu bedienen und Entwicklungen schneller in den Markt zu bringen.
Erfolgreiche Frontale als Ausgangspunkt
Die Ankündigung des Joint Ventures folgt auf eine erfolgreiche Fensterbau Frontale 2026 für Maco. Der 650 m² große Messestand in Nürnberg stand unter dem Motto „Gemeinsam mehr bewegen" und zog tausende Besucher aus vielen Ländern an. Im Zentrum standen weiterentwickelte Plattformen im Fenster- und Schiebetürbereich.
Mit Maco Multi Matic IQ präsentierte das Unternehmen seine konsequent aufgebaute Dreh-Kipp-Plattform. Die Plattform Maco Move HS wurde nach großem und kleinem Laufwagen um neue Getriebe sowie weiterentwickelte Bodenschwellen ergänzt. Mit Sense by Maco erweitert das Unternehmen seine mechanischen Systeme um eine digitale Ebene - die Sensoren liefern Zustandsdaten von Fenstern und Türen.
Zusammenarbeit mit Warema kommuniziert
Auf der Messe kommunizierte Maco auch die Zusammenarbeit mit dem Sonnenschutzspezialisten Warema. Am eigenen Messestand zeigte das Unternehmen zahlreiche Beispiele, wie die Zustandsdaten künftig in übergreifende Lösungen eingebunden werden. Für Verarbeiter, Händler und Endkunden entstehen dadurch neue Anwendungsmöglichkeiten im Bereich Smart Home und vernetzte Gebäudehüllen.
„Die Gespräche in Nürnberg haben eines deutlich gemacht: Unsere Partner suchen keine zusätzlichen Varianten, sondern klare, zukunftsfähige und belastbare Systeme. Genau hier liegt unsere Stärke – und genau hier investieren wir weiter", sagt Mario Neuwirth.
Maco beschäftigt 2.400 Mitarbeiter an sechs Werksstandorten und bei 16 internationalen Vertriebsniederlassungen. Produziert wird in Salzburg, Mauterndorf, Trieben (Österreich), Helpsen (Deutschland), Kaluga (Russland) und Gliwice (Polen).