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Hegla-Hanic Innovation Days: KI und Digitalisierung für Glasverarbeiter

Bei den Innovationstagen präsentierten Jan Schäpers und sein Team mit glass365 eine neue Softwarelösung, die auf Microsoft Business Central basiert und speziell auf die Anforderungen der Glasbranche zugeschnitten ist. Das browserbasierte ERP-System verbindet alle Unternehmensbereiche miteinander und ermöglicht den Zugriff auf aktuelle Daten – unabhängig davon, ob am PC, Tablet oder Smartphone gearbeitet wird.

Jan Schäpers und Jannes Holborn von Hegla-Hanic

Matthias Rehberger / GW

Jan Schäpers und Jannes Holborn von Hegla-Hanic

„Wir verknüpfen unsere glass365-Software mit Microsoft Business Central und passen sie speziell an die Anforderungen der Glasindustrie an. Damit erhalten Verarbeiter ein modernes und durchgängiges ERP-System, das alle Unternehmensbereiche miteinander verbindet“, erklärte Geschäftsführer Jan Schäpers.

Ein besonderer Vorteil liegt in der engen Anbindung an die Microsoft-Welt. Rund 80 Prozent der allgemeinen Funktionen werden direkt von Microsoft weiterentwickelt und stehen den Anwendern automatisch zur Verfügung. „Unsere Kunden profitieren dadurch kontinuierlich von neuen Technologien. Gleichzeitig haben sie jederzeit Zugriff auf alle Unternehmensprozesse – unabhängig davon, wo sie sich gerade befinden“, so Schäpers.

Matthias Rehberger / GW

In der Praxis bedeutet dies einen durchgängigen Informationsfluss zwischen Verwaltung und Produktion. Durch die Kopplung des ERP-Systems mit dem Manufacturing Execution System (MES) erhalten Anwender jederzeit aktuelle Informationen über den Fertigungsstatus. Ergänzt durch Power BI entstehen aussagekräftige Auswertungen und Visualisierungen.

„Geschwindigkeit bedeutet heute vor allem Echtzeit-Kommunikation. Der Anwender erhält jederzeit aktuelle Informationen, unabhängig davon, über welches Endgerät er arbeitet“, erläuterte Schäpers.

Nicht nur wird die Produktion schneller und flexibler, selbst Reklamationen lassen sich mit der neuen Software schneller bearbeiten. Schäper: „Ist ein Verantwortlicher beim Kunden vor Ort, kann er direkt auf das System zugreifen, die Reklamation freigeben und unmittelbar die Produktion anstoßen. Alle Beteiligten arbeiten dabei mit denselben Daten und sind jederzeit auf dem aktuellen Stand.“

Matthias Rehberger / GW

So sieht die Datensicherheit ausAuch beim Thema Sicherheit setzt Hegla-Hanic auf moderne Lösungen.

Die Daten werden verschlüsselt übertragen, verschiedene Cloud-Modelle ermöglichen individuelle Hosting-Konzepte und unterstützen die Einhaltung der Datenschutz-Grundverordnung. „Maximale Transparenz ist die Grundlage für schnelle Entscheidungen im Betrieb“, betonte Schäpers.

Neben den Fachvorträgen und Live-Demonstrationen boten die Hegla-Hanic Innovation Days zahlreiche Möglichkeiten zum Austausch über die Zukunft der Glasbearbeitung.

Dabei wurde deutlich: Künstliche Intelligenz, Digitalisierung und vernetzte Prozesse werden die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen künftig maßgeblich prägen. Ein Besuch im Stadion des VfL Bochum rundete die Veranstaltung ab.

Autor: Matthias Rehberger

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Matthias Rehberger / GW